Diplomarbeit, 2003
137 Seiten, Note: 2,3
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIEL DER ARBEIT
1.3 GANG DER ARBEIT
1.4 AUSWAHL DER LITERATUR
2 GEGENSTAND DER UNTERSUCHUNG
2.1. KULTUR
2.1.1 Der Kulturbegriff in der anthropologischen Bedeutung
2.1.2 Funktionen von Kultur
2.1.3 Kultur und Nationalität
2.2 MANAGEMENT
2.3 THEORETISCHE PERSPEKTIVEN UND ANSÄTZE IN DER KULTURFORSCHUNG
2.3.1 Die etische und emische Perspektive
2.3.2 Universalisten und Kulturisten
2.4 DER DAIMLERCHRYSLER MERGER ALS BEISPIEL EINER DEUTSCH-AMERIKANISCHEN ZUSAMMENARBEIT
3 LANDESKULTURSTUDIEN
3.1 LANDESKULTURSTUDIEN AUS ETISCHER PERSPEKTIVE
3.1.1 Die Studie von Hofstede
3.1.1.1 Design der Studie
3.1.1.2 Ergebnisse der Studie von Hofstede
3.1.1.3 Bewertung der Studie von Hofstede
3.1.2 Die Studie von Trompenaars
3.1.2.1 Design der Studie von Trompenaars
3.1.2.2 Ergebnisse der Studie von Trompenaars
3.1.2.2.1 Interpersonelle Beziehungen
3.1.2.2.2 Der Umgang mit der Zeit
3.1.2.2.3 Der Bezug zur Natur
3.1.2.3 Bewertung der Studie von Trompenaars
3.1.3 Die Kulturstudie von Hall
3.1.3.1 Design der Studie
3.1.3.2. Ergebnisse der Studie von Hall für die Kulturen Deutschlands und der USA
3.1.3.3 Bewertung der Studie von Edward T. Hall
3.2 EMISCHE LANDESKULTURSTUDIEN
3.2.1 Kulturstandards
3.2.1.1 Ausgangssituation und Klärung des Begriffs
3.2.1.2 Die Generierung von Kulturstandards
3.2.1.3 Managementrelevante deutsche Kulturstandards
3.2.1.4 Managementrelevante amerikanische Kulturstandards
3.2.1.5 Bewertung des Kulturstandardkonzepts
3.3 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE DER KULTURVERGLEICHSSTUDIEN
4. UNTERSCHIEDE IM AMERIKANISCHEN UND DEUTSCHEN MANAGEMENTPROZESS AUF GRUND DER VERSCHIEDENARTIGEN KULTURELLEN HINTERGRÜNDE
4.1. PLANUNG UND KONTROLLE
4.1.1 Die Bedeutung der Unternehmensumwelt für die Planung
4.1.2 Der Einfluss der amerikanischen Kultur und der Shareholder Value Orientierung auf den Prozess der Planung
4.1.3 Der Einfluss der deutschen Kultur auf die wertorientierte Unternehmensführung und den Prozess der Planung
4.1.4 Interkulturelles Konfliktpotenzial im Unternehmen und seiner Umwelt bei der Planung der Unternehmensziele und der Ergebniskontrolle
4.2 ORGANISATION
4.2.1 Koordination im Unternehmen
4.2.1.1 Der Einfluss der Nationalkultur auf die Organisation
4.2.1.2 Deutsche Unternehmensorganisation und der kulturelle Hintergrund. Organisationsmerkmale und Konfliktpotenzial bei der interkulturellen Zusammenarbeit
4.2.1.3 Amerikanische Unternehmensorganisation und der kulturelle Hintergrund. Organisationsmerkmale und Konfliktpotenzial bei der interkulturellen Zusammenarbeit
4.2.1.4 Unternehmensorganisation im Wandel vor dem kulturellen Hintergrund
4.2.2 Kommunikation
4.2.2.1 Kulturelle Einflüsse auf den Ablauf und Sprachstil deutscher Besprechungen und Präsentationen
4.2.2.2 Kulturelle Einflüsse auf den Ablauf und Sprachstil amerikanischer Besprechungen und Präsentationen
4.2.2.3 Typische Konfliktfelder bei deutsch-amerikanischen Besprechungen
4.2.3 Die Gruppe in der Organisation
4.2.3.1 Definition und Bedeutung des Problemlösungsprozesses
4.2.3.2 Der Problemlösungsprozess in deutschen Arbeitsgruppen und der kulturelle Hintergrund
4.2.3.3 Der Problemlösungsprozess in amerikanischen Arbeitsgruppen und der kulturelle Hintergrund
4.2.3.4 Häufige Konfliktfelder in der Zusammenarbeit von deutsch-amerikanischen Teams
4.3 PERSONALEINSATZ
4.3.1 Personalauswahl
4.3.1.1 Die Bedeutung der Personalauswahl für den Unternehmenserfolg
4.3.1.2 Unterschiede zwischen amerikanischen und deutschen Bewerbungsunterlagen und kulturelle Hintergründe
4.3.1.3 Kulturelle Einflüsse auf den Prozess der Personalauswahl von Angestellten und Arbeitern in den USA und in Deutschland
4.3.1.4 Kulturelle Einflüsse und Unterschiede bei den Instrumenten zur Personalauswahl von Arbeitern und Angestellten in amerikanischen und deutschen Unternehmen
4.3.2 Personalentwicklung
4.3.2.1 Die Bedeutung der Karrieremuster für Mitarbeiter
4.3.2.2 Entwicklungswege von Führungskräften in amerikanischen Unternehmen
4.3.2.3 Entwicklungswege von Führungskräften in deutschen Unternehmen
4.4. PERSONALFÜHRUNG
4.4.1. Führung
4.4.1.1 Der Begriff und Kulturabhängigkeit der Führung
4.4.1.2 Kulturelle Einflüsse auf das deutsche Führungsverhalten
4.4.1.3 Kulturelle Einflüsse auf das amerikanische Führungsverhalten
4.4.1.4 Typische Konfliktfelder bei der deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit durch Unterschiede im Führungsverhalten
4.4.2 Motivation
4.4.2.1 Die Kulturabhängigkeit der Führungsaufgabe Motivation
4.4.2.2 Grundvoraussetzungen in der amerikanischen Gesellschaft für die Motivation der Mitarbeiter
4.4.2.3 Grundvoraussetzungen in der deutschen Gesellschaft für die Motivation der Mitarbeiter
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht die kulturell bedingten Unterschiede im Managementprozess zwischen Deutschland und den USA. Ziel ist es, durch eine detaillierte Analyse dieser Differenzen – von der Planung über die Organisation und Personalauswahl bis hin zur Führung – ein tieferes Verständnis für interkulturelle Konfliktpotenziale zu schaffen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Zusammenarbeit in transatlantischen Kooperationen aufzuzeigen.
Die Direktheit interpersonaler Kommunikation
Eine Eigenheit der Deutschen ist die Direktheit in der Kommunikation. Die eigene Meinung wird offen ausgesprochen, auf präzise Fragen erhält man präzise und ehrliche Antworten. Deutsche gelten gerne als aufrichtig und glaubwürdig, deshalb muss man ihre Aussagen nicht erst interpretieren, sondern kann sie entsprechend ihrer Formulierung verstehen. Bei der Zusammenarbeit von Deutschen kommt es immer wieder zu heftigen Konfrontationen, da die Meinungen der Kollegen kritisch hinterfragt und verschiedene Standpunkte ausdiskutiert werden. Auch wenn die Kritik konstruktiv gemeint ist, so fühlen sich Amerikaner durch die Direktheit und Offenheit der Deutschen oft persönlich angegriffen und vor den anderen bloßgestellt (vgl. Markowsky/Thomas 1995, S. 53). Für die Deutschen ist die Direktheit in der interpersonalen Kommunikation aber wichtig, da hierdurch verschiedene Sichtweisen eines Problems angesprochen werden und dies zur Auffindung einer geeigneten Lösung beiträgt (vgl. Schroll-Machl 2002, S. 174).
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung der zunehmenden internationalen Verflechtung und leitet das Ziel der Analyse der deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen ab.
2 GEGENSTAND DER UNTERSUCHUNG: Klärt grundlegende Begriffe wie Kultur und Management und führt in die theoretischen Perspektiven der Kulturforschung ein.
3 LANDESKULTURSTUDIEN: Analysiert und vergleicht verschiedene etische und emische Studien sowie Kulturstandards, um die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und den USA zu systematisieren.
4. UNTERSCHIEDE IM AMERIKANISCHEN UND DEUTSCHEN MANAGEMENTPROZESS AUF GRUND DER VERSCHIEDENARTIGEN KULTURELLEN HINTERGRÜNDE: Untersucht konkret, wie kulturelle Grundannahmen und Normen die Managementfunktionen Planung, Organisation, Personaleinsatz und Personalführung beeinflussen.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fasst die Ergebnisse der interkulturellen Analyse zusammen und bewertet die Bedeutung interkultureller Handlungskompetenz für den Erfolg grenzüberschreitender Kooperationen.
Interkulturelles Management, Deutschland, USA, DaimlerChrysler, Unternehmenskultur, Landeskulturstudien, Kulturstandards, Problemlösungsprozess, Planung, Führung, Personalauswahl, Organisationsstruktur, Kommunikation, Motivation, interkulturelle Konflikte.
Die Arbeit analysiert die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und den USA und deren Auswirkungen auf den unternehmerischen Managementprozess, um Verständnis für auftretende Konflikte in deutsch-amerikanischen Kooperationen zu schaffen.
Die Arbeit behandelt die kulturellen Rahmenbedingungen, die Einflüsse auf Planungs- und Organisationsstrukturen sowie spezifische Praktiken in der Personalauswahl, Führung und Motivation.
Ziel ist es, durch die Identifikation und Analyse kultureller Differenzen einen Beitrag zum Erfolg interkultureller Kooperationen zu leisten, indem Barrieren durch besseres Verständnis minimiert werden.
Es werden kulturvergleichende Studien (etisch) sowie das Konzept der Kulturstandards (emisch) herangezogen, ergänzt durch die Analyse von Praxisbeispielen wie der Fusion von Daimler und Chrysler.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch Kulturstudien und eine detaillierte Untersuchung der Auswirkungen von Kultur auf die Managementfunktionen Planung, Organisation, Personaleinsatz und Führung.
Wesentliche Begriffe sind interkulturelles Management, deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, DaimlerChrysler, Unternehmenskultur, Kulturstandards und interkulturelle Konfliktpotenziale.
Die Fusion dient als exemplarisches Praxisbeispiel, da sich darin typische interkulturelle Konfliktfelder in Planung, Organisation und Führung sowie Probleme durch unterschiedliche nationale kulturelle Hintergründe in besonderer Deutlichkeit manifestieren.
Die Kulturstandards ermöglichen eine emische, praxisnahe Beschreibung typischer Verhaltensweisen, die bei interkulturellen Begegnungen zwischen Deutschen und Amerikanern als Orientierungshilfen dienen, aber auch bei Missachtung zu interkulturellen Reibungspunkten führen können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

