Bachelorarbeit, 2010
71 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Problembeschreibung
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Denkrichtung und Definition des Intrapreneurship
2.1. Definitionen der wichtigsten Begriffe
2.2. Voraussetzungen für das Intrapreneurshipkonzeptes
2.3. Abgrenzung zum Entrepreneurship
2.4. Geschichte des Intrapreneurship
3. Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale eines Intrapreneurship
3.1. Die wichtigsten Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale
3.2. angeborene oder erlernbare Fähigkeiten
3.3. Intrinsische Motivation
3.4. soft skills und hard facts
4. Umsetzungsmethoden des Intrapreneurshipkonzeptes
4.1. Unternehmenskultur
4.1.1. Konzept der Unternehmenskultur und Umsetzung im Unternehmen
4.1.2. traditionelle vs. innovative Unternehmenskultur
4.1.3. Beziehung zwischen Unternehmenskultur und Intrapreneurship
4.2. Personalmaßnahmen
4.2.1. Möglichkeiten und Ziele von Personalmaßnahmen
4.2.2. Probleme
4.3. Organizational Learning
4.3.1. Definition und Aspekte
4.3.2. Ziele
4.3.3. Probleme und Barrieren
4.4. Empowerment
4.4.1. Definition und Ziele
4.4.2. Probleme
4.5. Commitment
4.5.1. Definition
4.5.2. Ziele
4.5.3. Probleme
5. eigene Methode zur Umsetzung des Intrapreurshipkonzeptes und Managementempfehlungen
6. Fazit
Die Arbeit analysiert die Methoden, mit denen Unternehmen ihre Mitarbeiter dazu bewegen können, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Dabei wird untersucht, wie durch die Förderung der Intrapreneurship-Kultur und den Einsatz spezifischer Instrumente eine innovative Arbeitsumgebung geschaffen werden kann, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
2.1. Definition der wichtigsten Begriffe
In der wissenschaftlichen Literatur, die sich mit dem Thema „Intrapreneurship“ befasst, existieren so viele Definitionen, wie es Autoren dazu gibt. Der Begriff Intrapreneurship ist ein Verschmelzen verschiedener Begriffe, welche auf den Sachverhalt „Unternehmer im bestehenden Unternehmen“ zielen. Relevante Begriffe hierzu sind (Interal) Corporate Entrepreneurship, Intracorporate Entrepreneurship, Interal Entrepreneurship, External Entrepreneurship, Spin- off Entrepreneurship, Internal Corporate Venturing und New Business Venture. Bei dieser Aufzählung wird deutlich, dass sich alle Begriffe an der Bedeutung des Entrepreneur orientieren. Ein Entrepreneur ist ein Unternehmensgründer. Im Kapitel 2.3. wird dieser Begriff näher erläutert.
Intrapreneurship wird von einer Vielzahl von Autoren definiert und anhand der Menge von Definitionen gibt es keine allgemeingültige Auffassung. Daher werden die Definitionen einiger Autoren beleuchtet und danach eine Arbeitsdefinition für diese Arbeit erstellt.
Der Erste, der den Begriff „Intrapreneurship“ geprägt hat, war Giffort Pinchot im Jahr 1980. Diese Wortneubildung entstand durch die Ableitung von Intracorporate und Entrepreneur. Pinchot nutzt dafür „intra“, um den Sachverhalt, das die Unternehmer im Unternehmen agieren, zu bestärken. Alle Mitarbeiter sollen so handeln bzw. denken wie ein selbstständiger Unternehmer (Entrepreneur). Diese Wortneubildung war insoweit sinnvoll, da die Person des Inhabers und die des Geschäftsführers immer seltener in den Unternehmen zusammenfallen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel legt die Problemstellung dar, die durch zunehmenden Wettbewerbsdruck und Veränderungsbedarf in Unternehmen entsteht, und definiert das Ziel der Arbeit.
2. Denkrichtung und Definition des Intrapreneurship: Hier werden zentrale Begriffe definiert, das Konzept des Intrapreneurship sowie dessen historische Wurzeln und Abgrenzung zum Entrepreneurship beleuchtet.
3. Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale eines Intrapreneurship: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen soft skills, hard facts und Motivationsstrukturen, die einen erfolgreichen Intrapreneur auszeichnen.
4. Umsetzungsmethoden des Intrapreneurshipkonzeptes: In diesem Hauptteil werden die Instrumente Unternehmenskultur, Personalmaßnahmen, Organizational Learning, Empowerment und Commitment detailliert auf ihre Eignung und Anwendungsmöglichkeiten geprüft.
5. eigene Methode zur Umsetzung des Intrapreurshipkonzeptes und Managementempfehlungen: Hier werden die zuvor analysierten Methoden synthetisiert, um ein eigenes Modell zur Implementierung in Unternehmen zu entwickeln.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage nach den effektivsten Methoden zur Förderung unternehmerischen Verhaltens von Mitarbeitern.
Intrapreneurship, Unternehmenskultur, Entrepreneur, Empowerment, Commitment, Personalmaßnahmen, Organizational Learning, Innovation, Motivation, Wissensmanagement, Selbstständigkeit, Führung, Mitarbeiterbindung, Wettbewerbsfähigkeit, Verhaltensmerkmale.
Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Intrapreneurship, also der Förderung eines unternehmerischen Denkens und Handelns von Mitarbeitern innerhalb bestehender Organisationsstrukturen.
Die Themen umfassen die Identifikation von Intrapreneuren, die Gestaltung der Unternehmenskultur, den Einsatz von Personalmaßnahmen sowie die Anwendung von Empowerment und organizationalem Lernen.
Ziel ist es, ein ganzheitliches Verständnis für das Intrapreneur-Individuum zu schaffen und Methoden darzulegen, wie Organisationen ihre Mitarbeiter zur aktiven Mitgestaltung und Innovationsförderung befähigen können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Untersuchung verschiedener Umsetzungsinstrumente, deren gegenseitige Abhängigkeiten und Zusammenhänge in Modellen visualisiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Persönlichkeitsmerkmalen der Mitarbeiter und die kritische Untersuchung der Umsetzungsmethoden, inklusive einer Darstellung von Barrieren und Lösungsansätzen.
Die wichtigsten Begriffe sind Intrapreneurship, Unternehmenskultur, Empowerment, Commitment, Organizational Learning und Mitarbeiter-Motivation.
Laut der Autorin sind traditionelle, hierarchische Strukturen hinderlich für neue Ideen. Erst ein offenes, flexibles Umfeld, das Fehler toleriert und Eigenverantwortung fördert, ermöglicht es Intrapreneuren, sich zu entfalten.
Der Hauptunterschied liegt im unternehmerischen Risiko: Der Entrepreneur gründet ein eigenes Unternehmen mit vollem finanziellen Risiko, während der Intrapreneur im geschützten Rahmen eines bestehenden Unternehmens agiert und kein privates Kapital einsetzt.
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