Diplomarbeit, 2011
173 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Rolle der Musiktherapie in der Betreuung alter Menschen. Sie beleuchtet den Wandel des Altersbildes über die Geschichte hinweg, untersucht ethnologische, medizinische und psychosoziale Aspekte des Alterns und analysiert die Bedeutung der Musiktherapie in diesem Kontext.
Das erste Kapitel dieser Arbeit widmet sich der historischen Entwicklung des Altersbildes, beginnend mit den alten Ägyptern bis hin zum 21. Jahrhundert. Es analysiert die unterschiedlichen Perspektiven auf das Alter in verschiedenen Epochen und stellt die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung des Älterwerdens heraus.
Kapitel 2 erörtert die musikalische Entwicklung im Alter und untersucht die Auswirkungen von Hörschäden und Veränderungen der Stimme auf das Musikerleben. Es beleuchtet außerdem die Bedeutung von Musik für die geistige und emotionale Gesundheit im Alter.
Im dritten Kapitel wird das Konzept der Improvisation im Kontext der Musiktherapie diskutiert. Die Autorin stellt die verschiedenen Aspekte der Improvisation sowie ihre Bedeutung für die Kommunikation und Interaktion in therapeutischen Beziehungen heraus.
Das vierte Kapitel befasst sich mit der Musiktherapie in der Altenarbeit. Es beleuchtet die therapeutische Beziehung zwischen Jüngeren und Älteren, analysiert die Rolle der Musiktherapie bei der Bewältigung von Alterskrankheiten wie Demenz und erläutert verschiedene musiktherapeutische Methoden und Techniken.
Musiktherapie, Improvisation, Alter, Geriatrie, Weisheit, Biographiearbeit, Demenz, Hörschäden, Stimme, Singen, Musizieren, therapeutische Beziehung, Interventionen, Techniken, Lebensbewältigung, (Neu)Orientierung.
Sie leistet einen Beitrag zur sinnbringenden Lebensbewältigung, fördert die (Neu)Orientierung im Alter und unterstützt die emotionale Gesundheit, insbesondere bei Demenz.
Musikalische Improvisation ermöglicht einen erwartungsfreien Ausdruck, dient als Brücke zur Kommunikation und hilft, „unerhörte“ Gefühle und Chaos zu strukturieren.
Hörschäden verändern das Musikerleben massiv; die Musiktherapie muss methodisch darauf reagieren, um dennoch einen Zugang zum Patienten zu finden.
Es bezieht sich auf biographisch bedeutsame Musikstücke, die Erinnerungen wecken und eine therapeutische Verbindung zur Identität des alten Menschen herstellen.
Es ist ein Instrument zur Einschätzung der Beziehungsqualität, das verschiedene Stufen des Kontakts (von Kontaktlosigkeit bis Intersubjektivität) bei Demenzpatienten analysiert.
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