Masterarbeit, 2010
34 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Zur Charakteristik von eLearning
2.1 Entwicklung des eLearning – vom CBT zum Web2.0
2.2 Zum Begriff des eLearning
2.3 Kommunikation und eLearning mit Web2.0
3. Anforderungen an eine nachhaltige Kompetenzentwicklung
3.1 Der Kompetenzbegriff – eine Begriffsanalyse
3.2 Ein Modell zur Innensicht auf Kompetenz
3.3 Kompetenzentwicklung aus Sicht des 3-Elemente-Kompetenz-modells
3.4 Zur Nachhaltigkeit der Kompetenzentwicklung
4. Anforderungen an virtuelle Lehr-Lern-Arrangements und deren Möglichkeiten – erläutert an einem Beispiel
5. Nachhaltige Kompetenzentwicklung mit eLearning? – Ein Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit moderne eLearning-Formen und Web2.0-Technologien geeignet sind, nachhaltige Kompetenzentwicklungsprozesse in virtuellen Lehr-Lern-Arrangements anzuregen und zu unterstützen. Im Zentrum steht die Frage, ob diese digitalen Umgebungen die komplexen Anforderungen an die Entwicklung von Wissen, Können sowie Werten und Motivation erfüllen können.
3.2 Ein Modell zur Innensicht auf Kompetenz
In der Begriffsanalyse zum Kompetenzbegriff wurden die Kategorien „Wissen“, „Können“ und „Werte“ herausgearbeitet, die das grundsätzliche Wesen aller Kompetenzen beschreiben, unabhängig davon, um welche Kompetenz im Sinne der Kompetenztypologie es sich handelt.
Im Rahmen dieser Arbeit und des hier zu entwickelnden Modells soll unter Kompetenz eine Fähigkeit zur Problemlösung verstanden werden, die auf den drei Elementen Wissen, Können und Werte, Motivationen und Emotionen basiert (vgl. Abb. 2). Dabei erfordert jede Problemlösefähigkeit ihren eigenen „Mix“ dieser drei Elemente. Diese stehen dabei in Interaktion zueinander.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und begründet die Relevanz der Untersuchung von eLearning im Kontext der Kompetenzentwicklung vor dem Hintergrund des Web 2.0.
2. Zur Charakteristik von eLearning: Hier werden die Entwicklungsstufen von eLearning dargestellt und die technischen sowie kommunikativen Möglichkeiten des Web 2.0 beleuchtet.
3. Anforderungen an eine nachhaltige Kompetenzentwicklung: In diesem Kapitel wird eine Begriffsanalyse durchgeführt und ein eigenes 3-Elemente-Modell zur Kompetenzentwicklung erarbeitet.
4. Anforderungen an virtuelle Lehr-Lern-Arrangements und deren Möglichkeiten – erläutert an einem Beispiel: Dieses Kapitel synthetisiert die Ergebnisse und prüft anhand eines Praxisbeispiels die Eignung von eLearning zur nachhaltigen Förderung der drei Kompetenzelemente.
5. Nachhaltige Kompetenzentwicklung mit eLearning? – Ein Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Möglichkeiten sowie Grenzen von eLearning bei der Unterstützung nachhaltiger Lernprozesse.
eLearning, Kompetenzentwicklung, Web 2.0, Virtuelle Lehr-Lern-Arrangements, 3-Elemente-Kompetenzmodell, Nachhaltiges Lernen, Kompetenz, Wissen, Können, Werte, Blended Learning, Kompetenzarchitektur, Selbstorganisation, Interaktivität.
Die Arbeit analysiert, ob eLearning-Systeme und Web 2.0-Technologien in der Lage sind, eine nachhaltige Entwicklung von Kompetenzen bei Lernenden zu fördern.
Die Schwerpunkte liegen auf der Charakteristik von eLearning, der theoretischen fundierten Bestimmung von Kompetenz und der Untersuchung virtueller Lehr-Lern-Arrangements hinsichtlich ihrer Wirksamkeit.
Das Ziel ist die Prüfung, ob die aktuellen technischen Möglichkeiten des eLearning mit den didaktischen Anforderungen an eine nachhaltige Kompetenzentwicklung korrespondieren.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die durch die Entwicklung eines eigenen 3-Elemente-Kompetenzmodells und dessen Anwendung auf ein konkretes Beispiel (Gesunde Ernährung) strukturiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Entwicklung des eLearning, die theoretische Herleitung des Kompetenzbegriffs und die Synthese beider Bereiche zur Prüfung der Passgenauigkeit.
Die Kernbegriffe sind eLearning, Kompetenzentwicklung, Web 2.0, Nachhaltigkeit und das 3-Elemente-Kompetenzmodell.
Träges Wissen ist Wissen, das zwar theoretisch erworben wurde, aber aufgrund fehlender Anwendung oder mangelnder Interaktion mit anderen Kompetenzelementen nicht in konkreten Situationen abgerufen werden kann.
Der Autor argumentiert, dass Aspekte wie soziale Verbindlichkeit und die Arbeit an impliziten Werten in reinen eLearning-Szenarien schwer umsetzbar sind, weshalb hybride Formen (Blended Learning) als aussichtsreicher gelten.
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