Magisterarbeit, 2009
70 Seiten, Note: 1,5
1. Computer als Kommunikationsmedium
1.1. Zwischenmenschliche Kommunikation und ihre Arten
1.1.1. Verbale Kommunikation
1.1.2. Nonverbale Kommunikation
1.2. Kommunikationsmöglichkeiten mit Hilfe des Computers
1.2.1. E-Mail
1.2.2. Internetforen
1.2.3. Chatrooms
2. Computergestützte Schulung rezeptiver und produktiver Fertigkeiten
2.1. Einübung rezeptiver Fertigkeiten
2.1.1. Hörverstehen
2.1.2. Leseverstehen
2.2. Aneignung produktiver Fertigkeiten
2.2.1. Sprechen
2.2.2. Schreiben
3. Praktischer Einsatz des Computers im Fremdsprachenunterricht
3.1. Computer ohne Internetanschluss
3.1.1. Technologiegestützte Übungen
3.1.2. Lexika und Wörterbücher
3.2. Computer mit Internetanschluss
3.2.1. E-Mail-Projekte
3.2.2. WWW-Seiten
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Computern und dem Internet als effektive Unterstützungsmittel im Fremdsprachenunterricht, um Lernprozesse zu optimieren und die kommunikative Kompetenz der Schüler zu fördern.
1.1.2. Nonverbale Kommunikation
Diesen Abschnitt fangen wir mit den Worten Senecas, eines römischen Philosophen, an: „Deine Miene spricht aus, was auch immer Du verheimlichst.“ Jede unsere Miene, jede unsere Geste aber auch Körperhaltung sagt viel mehr von uns und von unseren ehrlichen Gedanken als unsere Worte. Watzlawick (1967:53) hat darauf schon in seinem ersten Axiom hingedeutet. Laut ihm kommunizieren wir in jeder Situation, sogar auch wenn wir schweigen. Unser Körper und unsere Bewegungen „sprechen“ für uns aber in nonverbaler Form. Bierach (1990:5) hat darauf hingewiesen, wie wichtig die nonverbale Kommunikation im menschlichen Leben ist und gesagt, dass ca. 55 Prozent unserer Gedanken und Gefühle durch Mimik, Gestik und Körperhaltung ausgedrückt werden. Die Wirkung der von uns geäußerten Botschaften auf den Empfänger hängt also vor allem von unserer Körpersprache ab, wobei die Aussage und ihr Inhalt von geringerer Bedeutung sind.
Des Weiteren wollen wir uns mit den Aspekten dieser Form der Kommunikation wie Mimik, Gestik und Körpersprache beschäftigen. Davor erörtern wir noch das „Flaschenhalsmodell“ (Keidel 1967). Dieses Modell schildert nicht nur die Menge der Informationen, die durch Sinnesorgane einfließen, sondern auch die Art und Weise deren Verarbeitung und Äußerung.
Das sog. Flaschenhalsmodell stellt die durch die Sinnesorgane einfließende Informationsmenge bildlich dar. Es macht uns sichtbar, wie viele Nachrichten wir von unserer Umwelt aufnehmen, wie all dies eingeschränkt wird und wie viel wir von dem Aufgenommenen und Verarbeiteten äußern.
1. Computer als Kommunikationsmedium: Das Kapitel analysiert die Grundlagen zwischenmenschlicher Kommunikation und vergleicht diese mit den Möglichkeiten und Einschränkungen der digitalen Kommunikation mittels E-Mail, Foren und Chats.
2. Computergestützte Schulung rezeptiver und produktiver Fertigkeiten: Hier werden didaktische Ansätze zur Förderung von Hör- und Leseverstehen sowie Sprechen und Schreiben unter Einbeziehung des Computers detailliert beschrieben und mit Übungsbeispielen illustriert.
3. Praktischer Einsatz des Computers im Fremdsprachenunterricht: Dieses Kapitel widmet sich der konkreten Anwendung von Offline-Tools wie Lernsoftware und Lexika sowie Online-Methoden wie E-Mail-Projekten und WWW-Recherchen im Unterricht.
Fremdsprachenunterricht, Computergestütztes Lernen, Kommunikation, Interaktivität, E-Mail-Projekte, Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechfertigkeit, Schreibfertigkeit, Sprachlernsoftware, Internet, Digitale Medien, Tandemlernen, Medieneinsatz, Didaktik
Die Arbeit beleuchtet die Rolle des Computers als Unterstützungsmittel im Fremdsprachenunterricht und untersucht, wie digitale Medien den Lernprozess aktiv fördern können.
Die Themen umfassen die Theorie der zwischenmenschlichen Kommunikation, die computergestützte Schulung der vier Hauptfertigkeiten (Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben) und den praktischen Einsatz von Online- sowie Offline-Medien.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Lehrer den Computer sinnvoll in den Unterricht integrieren können, um Lernende zu motivieren und eine reale Kommunikationssituation zu simulieren.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Kommunikationstheorien (z.B. Watzlawick, Schulz von Thun) und einer Analyse praktischer Übungsbeispiele und Softwarelösungen für den Fremdsprachenerwerb.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der digitalen Kommunikation, die didaktische Einordnung der vier Fertigkeiten in den computergestützten Unterricht sowie die praktische Anwendung von Software und Internet-Projekten.
Wichtige Begriffe sind unter anderem computergestütztes Lernen, interkulturelle Kommunikation, Tandemlernen, E-Mail-Projekte und die Förderung der Fertigkeiten durch interaktive Software.
Die Arbeit verbindet klassische Kommunikationstheorie, wie das 4-Seiten-Modell, direkt mit der spezifischen Anwendung im digitalen Fremdsprachenunterricht und bietet konkrete, praxisnahe Anleitungen für Lehrkräfte.
Sie dienen als authentische Informationsquellen und als Plattformen für den Austausch mit Muttersprachlern, wodurch der Unterricht über das klassische Lehrbuch hinaus lebendiger und aktueller gestaltet wird.
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