Masterarbeit, 2011
79 Seiten
Diese Arbeit analysiert die wirtschaftliche Krise Argentiniens in den Jahren 2001/02. Sie untersucht die Ursachen, den Verlauf und die Konsequenzen dieser Krise. Die Arbeit konzentriert sich auf die Rolle der Politikentscheidungen und der adversen Schocks, die zu dieser Krise geführt haben.
Die Einleitung gibt einen Überblick über die Geschichte der argentinischen Wirtschaft und führt in das Thema der Arbeit ein. Kapitel 2 befasst sich mit verschiedenen Wechselkursregimen und ihren Vor- und Nachteilen. Dabei werden die Besonderheiten des Currency Board Systems (CBS) und seine Auswirkungen auf die argentinische Wirtschaft beleuchtet.
Kapitel 3 analysiert den Weg Argentiniens in die Krise anhand von Politikentscheidungen und adversen Schocks. Hierbei werden insbesondere der Konvertibilitätsplan von 1991, die Mexikokrise von 1994/95, die Infragestellung des CBS und weitere Krisen in Entwicklungsländern zwischen 1996 und 1999 untersucht.
Kapitel 4 beleuchtet die strukturellen Ursachen der Krise. Die Fiskalpolitik, die Rentenreform, das Finanzsystem, der Arbeitsmarkt und die Sparquote werden als wesentliche Faktoren für die Entstehung der Krise analysiert.
Kapitel 5 untersucht die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IMF) während der argentinischen Krise.
Argentinien, Wirtschaftliche Krise, Currency Board System, Konvertibilitätsplan, Mexikokrise, Fiskalpolitik, Rentenreform, Finanzsystem, Arbeitsmarkt, Sparquote, IMF, Internationale Finanzarchitektur, Wirtschaftswachstum, Inflation, Wechselkurs, Leistungsbilanz, Schulden, Arbeitslosigkeit.
Es war ein Gesetz in Argentinien, das den Peso im Verhältnis 1:1 fest an den US-Dollar koppelte, um die Hyperinflation zu stoppen.
Ein System, bei dem die heimische Währung vollständig durch Reserven einer Fremdwährung (hier USD) gedeckt sein muss, was die eigene Geldpolitik einschränkt.
Gründe waren mangelnde Wettbewerbsfähigkeit durch einen zu starken Peso, hohe Staatsverschuldung, Leistungsbilanzdefizite und externe Schocks (Mexikokrise).
Der IMF unterstützte Argentinien lange mit Krediten, wird aber heute kritisch gesehen, da die geforderten Sparmaßnahmen die Krise teils verschärften.
Nach einer massiven Abwertung und sozialen Unruhen begann ein schwieriger Weg der wirtschaftlichen Neuausrichtung und Schuldenrestrukturierung.
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