Fachbuch, 2011
36 Seiten
Anmerkungen der Autoren
Bildzeichnung von Heinrich Haas
Zur Person Heinrich Haas
Der Überlandflug Trier-Metz
Wettkampfbedingungen für das Wettfernfliegens
Tödlicher Absturz Heinrich Haas
Auszeichnung durch Prinz Heinrich von Preußen
Nachruf der „Flugmaschine Wright GmbH“ für Heinrich Haas
Die Gemeinde 54441 Wellen ehrt den verunglückten Heinrich Haas
Bericht des Zeitzeugen Johann Morbach (1870-1950)
Rest-Original-Propellerteile seiner DD-Wright-Flugmaschine
Das Ehrengrab Heinrich Haas auf dem Hauptfriedhof in Trier
Diese Dokumentation zeichnet das kurze Leben und die fliegerische Laufbahn von Heinrich Haas nach, einem der frühen Flugpioniere am Flugplatz Johannisthal, der 1910 bei einem Überlandflug tödlich verunglückte. Die Arbeit nutzt eine chronologische Aufarbeitung von Archivmaterial, zeitgenössischen Presseberichten und Zeugenaussagen, um das Schicksal des Piloten zu rekonstruieren.
Tödlicher Absturz Heinrich Haas
Am Samstag, den 1. Oktober 1910 begann Heinrich Haas mit seinem Überlandflug.
„Haas war in Trier um 4 Uhr 59 Minuten gestartet und hatte die Ortschaft Wellen um 5 Uhr 47 Minuten erreicht, die er in 150 Meter Höhe überflog. Plötzlich hörte man einen lauten Krach, die Flugmaschine brach in der Luft in sich zusammen und stürzte, sich mehrmals überschlagend, zu Boden.
Herbeigeeilte Ärzte konnten nur noch den Tod des Fliegers konstatieren, der aus den Trümmern des in zehn Teile zerbrochenen Zweideckers mit zerschmettertem Kopf hervorgezogen wurde.“
Nach seinem tödlichen Absturz beim Überlandflug Trier-Metz wurde die Leiche in das Garnisionslazarett von Trier gebracht.
Anmerkungen der Autoren: Einleitende Darstellung zur Entstehungsgeschichte des Flugplatzes Johannisthal und der Ausbildung von Heinrich Haas durch Paul Engelhard.
Bildzeichnung von Heinrich Haas: Präsentation eines historischen Porträts und der biografischen Eckdaten des Piloten.
Zur Person Heinrich Haas: Detaillierte Schilderung seines Werdegangs vom Steuermann der Handelsmarine zum Flugschüler in Johannisthal.
Der Überlandflug Trier-Metz: Zusammenfassung der Hintergründe des vom Kaiserlichen Aero-Club veranstalteten Wettflugs im September 1910.
Wettkampfbedingungen für das Wettfernfliegens: Auflistung der restriktiven und teils kritisierten Regeln für den Überlandflug.
Tödlicher Absturz Heinrich Haas: Rekonstruktion des fatalen Unglücks am 1. Oktober 1910 in der Nähe von Wellen.
Auszeichnung durch Prinz Heinrich von Preußen: Dokumentation der posthumen Würdigung durch einen Ehrenpokal.
Nachruf der „Flugmaschine Wright GmbH“ für Heinrich Haas: Wiedergabe des offiziellen Nachrufs der Arbeitgebergesellschaft des Piloten.
Die Gemeinde 54441 Wellen ehrt den verunglückten Heinrich Haas: Bericht über die lokale Erinnerungskultur in Wellen am Ort des Absturzes.
Bericht des Zeitzeugen Johann Morbach (1870-1950): Persönliche Schilderung des Absturzes durch einen Augenzeugen.
Rest-Original-Propellerteile seiner DD-Wright-Flugmaschine: Beschreibung der erhaltenen Artefakte der verunglückten Maschine.
Das Ehrengrab Heinrich Haas auf dem Hauptfriedhof in Trier: Informationen über das Grab des Piloten und dessen heutige Bedeutung.
Heinrich Haas, Flugplatz Johannisthal, Wright-Gesellschaft, Überlandflug Trier-Metz, Flugpionier, Paul Engelhard, Aviatik, Wellen, Flugunglück, historische Dokumentation, Flugzeugführer, Kaiserlicher Aero-Club, Ehrengrab, Luftfahrtgeschichte, Motorflug.
Die Arbeit widmet sich dem Leben und dem tragischen Tod des Flugpioniers Heinrich Haas im Jahr 1910.
Schwerpunkte sind die frühe Ära des Flugplatzes Johannisthal, die Organisation des Überlandflugs Trier-Metz und die Aufarbeitung des Absturzes von Heinrich Haas.
Ziel war es, das kurze Leben von Heinrich Haas mittels einer Chronologie aus Zeitzeugenberichten, Zeitungsartikeln und Archivquellen zu zeichnen.
Die Autoren stützen sich auf eine akribische Quellenarbeit und die Auswertung zeitgenössischer Dokumente sowie historischer Fotografien.
Der Hauptteil umfasst die Ausbildung von Haas, die detaillierten Wettbewerbsbedingungen des Trier-Metz-Fluges sowie die Ereignisse um den Absturz und die anschließende Gedenkkultur.
Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Flugpionier, Johannisthal, Wright-Maschine und Fluggeschichte definieren.
Paul Engelhard war der Fluglehrer von Haas bei der Wright-Gesellschaft und eine der prägenden Persönlichkeiten der Johannisthaler Flugszene.
Die Bedingungen wurden in der Fachzeitschrift „Flugsport“ als „praktisch nicht erfüllbar“ und „unzulässig“ scharf kritisiert, was beinahe zum Boykott der Veranstaltung führte.
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