Bachelorarbeit, 2011
86 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Begriffsabgrenzung
1.2. Problemstellung
1.3. Gang der Untersuchung
2. Rahmenbedingungen eines systematischen Lieferantenmanagements
2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
2.2. Rechtliche Rahmenbedingungen
2.3. Ziele und Aufgaben des Lieferantenmanagements
2.4. Bedeutung der ISO 9000ff. für das Lieferantenmanagement
3. Bestandteile eines systematischen Lieferantenmanagements
3.1. Lieferantenmanagement in theoretischer Hinsicht
3.1.1. Determinanten des Lieferantenmanagements
3.1.1.1. Beschaffungsobjektmerkmale
3.1.1.2. Beschaffungsstrategien
3.1.1.3. Nachfrage- und Angebotsstruktur
3.1.1.4. Bewertungsmotiv und Kaufsituation
3.1.2. Lieferantenmanagement-Prozess
3.1.2.1. Lieferantenvorauswahl und -analyse
3.1.2.1.1. Lieferantenidentifikation
3.1.2.1.2. Lieferanteneingrenzung
3.1.2.1.3. Lieferantenanalyse
3.1.2.2. Lieferantenbewertung und Lieferantenauswahl
3.1.2.2.1. Lieferantenbewertung
3.1.2.2.2. Lieferantenauswahl
3.1.2.3. Lieferantencontrolling und Steuerung
3.1.2.3.1. Lieferantencontrolling
3.1.2.3.2. Steuerung der Lieferantenbeziehung
3.1.3. Kritische Würdigung
3.2. Lieferantenmanagement in anwendungsbezogener Hinsicht
3.2.1. Soll-Zustand
3.2.2. Ist-Analyse
3.2.3. Handlungsempfehlung
3.3. Gesamtkritische Würdigung
4. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Konzeptionierung eines systematischen Lieferantenmanagements für ein mittelständisches Guss- und Stahlteilhandelsunternehmen, um Wettbewerbsvorteile durch eine optimierte Beschaffungsstrategie zu erzielen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse aktueller Defizite im Beschaffungsprozess und der Ableitung handlungsorientierter Strategien, um den Herausforderungen eines volatilen Marktes und steigenden Kostendrucks zu begegnen.
3.1.1.2. Beschaffungsstrategien
Beschaffungsstrategien sollen die im Rahmen der Beschaffungspolitik vorgegebenen Ziele in langfristige Handlungsprogramme umsetzen. Einen Überblick über die verschiedenen Beschaffungsstrategien gibt Abbildung 17. Aus der Darstellung wird ersichtlich, in welche Bereiche Beschaffungsstrategien eingeteilt werden. Beschaffungsstrategien sind eine elementare Basis des Lieferantenmanagements. Ohne Planungen und Strategien ist eine Umsetzung der Maßnahmen des Lieferantenmanagements unmöglich und Plan-/Ziel-Abweichungen können nicht festgestellt werden. Nur entsprechende Lieferantenstrategien können eine unternehmensweit systematische Vorgehensweise sicherstellen und eine langfristige Orientierung der Maßnahmen ermöglichen.
Im Rahmen dieser Arbeit soll nicht auf alle Beschaffungsstrategien eingegangen werden, sondern nur auf die für das Lieferantenmanagement relevanten. Dies sind die Lieferantenstrategien, da Lieferanten die wichtigste Quelle externer Erfolgspotenziale darstellen. Grundlage für die Formulierung von Beschaffungsstrategien bildet die Analyse der Lieferantenstruktur. Nach Analyse der Lieferantenstruktur lassen sich die Lieferanten mit Hilfe von Portfoliomethoden klassifizieren und entsprechende Lieferantenstrategien ableiten. Um diese umzusetzen, wird auf die verschiedenen Sourcing-Konzepte zurückgegriffen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Lieferantenmanagements im Kontext der Beschaffung, umreißt die Problemstellung im mittelständischen Umfeld und erläutert den Gang der Untersuchung.
2. Rahmenbedingungen eines systematischen Lieferantenmanagements: Hier werden die ökonomischen, rechtlichen und qualitativen Rahmenbedingungen erläutert, die das Lieferantenmanagement in deutschen Unternehmen maßgeblich beeinflussen.
3. Bestandteile eines systematischen Lieferantenmanagements: Dieser Hauptteil analysiert theoretische Determinanten, den Prozess des Lieferantenmanagements (von der Vorauswahl bis zur Steuerung) und überträgt diese Erkenntnisse in eine anwendungsbezogene Empfehlung.
4. Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die Bedeutung eines systematischen Lieferantenmanagements als strategischen Wettbewerbsfaktor zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit kontinuierlicher Anpassungen im Beschaffungsprozess.
Lieferantenmanagement, Beschaffung, Mittelstand, Lieferantenbewertung, Lieferantenanalyse, Sourcing-Strategien, Lieferantencontrolling, Qualitätsmanagement, ISO 9000, ABC-Analyse, Portfolio-Analyse, Scoring-Modell, Beschaffungsmarktforschung, Lieferantensteuerung, Wettbewerbsvorteile
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeptionierung eines systematischen Lieferantenmanagements speziell für mittelständische Guss- und Stahlteilhandelsunternehmen.
Die zentralen Themen umfassen die theoretische Fundierung des Lieferantenmanagements, die notwendigen Prozessschritte von der Identifikation bis zur Steuerung sowie die praktische Anwendung in einem fiktiven mittelständischen Unternehmen.
Ziel ist es, ein strukturiertes Lieferantenmanagementsystem zu entwickeln, das es dem Mittelstand ermöglicht, Lieferanten systematisch zu bewerten, auszuwählen und zu steuern, um den aktuellen Markt- und Wettbewerbsanforderungen gerecht zu werden.
Es werden klassische betriebswirtschaftliche Analysetools wie die ABC-Analyse, die Portfolio-Analyse, das Scoring-Modell sowie die Balanced-Scorecard (BSC) zur Strukturierung des Lieferantenmanagements herangezogen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Determinanten und Prozessphasen des Lieferantenmanagements sowie einen anwendungsbezogenen Teil, der eine Ist-Analyse durchführt und daraus konkrete Handlungsempfehlungen ableitet.
Wichtige Schlagworte sind Lieferantenbewertung, Beschaffungsstrategien, Lieferantencontrolling, Mittelstand, Qualitätsmanagement nach ISO 9000 und Lieferantenintegration.
Die Arbeit betont, dass Instrumente wie das Controlling oder die ABC-Analyse gezielt auf A-Lieferanten und strategisch bedeutende Güter fokussiert werden sollten, um den Aufwand effizient zu halten.
Die ISO-Normen dienen als prozessorientierte Grundlage, um die Qualitätsfähigkeit von Lieferanten zu sichern und ein systematisches Qualitätsmanagementsystem im Unternehmen aufzubauen.
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