Bachelorarbeit, 2011
76 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Was ist ein Team
1.2 Begriffserklärungen
1.2.1 Kurz- mittel- langfristig
1.2.2 Face-to-Face Team
1.2.3 Virtuelles Team
2 Teams in modernen Unternehmen
2.1 Arten von Teams
2.2 Klassische Teamarten
2.2.1 Ausführungsteams vs. Managementteams
2.2.2 Permanente Teams vs. projektbezogene Teams
2.2.3 Funktionsbezogene Teams vs. multifunktionale Teams
2.3 Neuere Teamarten
2.3.1 Intraorganisationale Teams vs. interorganisationale Teams
2.3.2 Konventionelle Teams vs. virtuelle Teams
2.3.3 Monokulturelle Teams vs. internationale Teams
2.3.4 Weitere Teamarten
2.4 Teamzusammenstellung
2.4.1 Teamphasen
2.4.2 Teamentwicklungsdiagramm
2.5 Teamführung
2.5.1 Teammoderation
2.5.2 Rolle des Teamleiters
2.5.3 Rollen der Akteure
2.6 Teamkommunikation
3 Probleme in Teams
3.1 Konflikte in Teams
3.1.1 Entstehung von Konflikten
3.1.2 Erkennen von Konflikten
3.1.3 Konfliktstufen nach Glasl
3.1.4 Umgang mit Konflikten
4 Maßnahmen zur Verbesserung der Teamarbeit
4.1 Verbesserung der Arbeitsbedingungen
4.2 Maßnahme effektives Informationsmanagement
4.3 Verbesserung durch Förderung des Teamgefühls
4.3.1 Teamevents
4.3.2 Pep-Talking
4.3.3 Sinnhaftigkeit klären
4.3.4 Vertrauen schaffen
4.4 Fehler finden durch Verschlimmern
4.5 Maßnahme Teambeurteilung
4.6 Verbesserung durch Rollenspiele
4.7 Teamführungsstil
4.8 Balanced Scorecard als Instrument zur Verbesserung der Teamarbeit
5 Fazit und Ausblick
Die Bachelor-Thesis untersucht, mit welchen Maßnahmen die Teamarbeit und die damit verbundene Produktivität in modernen Unternehmen mittel- und langfristig gesteigert werden können. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Prävention und den Umgang mit Konflikten sowie auf moderne Ansätze zur Teamoptimierung gelegt.
3.1.3 Konfliktstufen nach Glasl
Der österreichische Ökonom Friedrich Glasl (2004) liefert in seinem Modell der Eskalation Kriterien für die Analyse von Konflikten. Anstatt lediglich nach den Ursachen innerhalb von Individuen zu suchen, hebt er die interne Logik konfligierender Beziehungen hervor. Diese sind gekennzeichnet durch fehlgeschlagene Versuche, einander entgegenstehende Interessen und Standpunkte auf friedliche Weise aufzulösen. Dieser Blickwinkel führt zu dem Neunstufenmodell von Glasl, das auf dem Prinzip der (scheinbaren) Unvereinbarkeit basiert. Die einzelnen Konfliktstufen sind jeweils durch verschiedene Absichten und Verhaltensweisen der Konfliktparteien gekennzeichnet.
Für die Entwicklung seines Eskalationsmodells führt Glasl Basismechanismen der Eskalation auf, die oft in einem paradoxen Verhältnis zueinander stehen. Das Paradoxe an diesen Mechanismen ist, dass Handlungen, die den Konflikt aus Sicht der beteiligten Parteien auflösen sollen, diesen nunmehr verschärfen. Zu diesen Basismechanismen der Eskalation gehört beispielsweise, dass es im Laufe des Konflikts mit wachsender Selbstfrustration zur zunehmenden Projektion kommt. Alles Negative wird auf die Gegenseite projiziert. Gleichzeitig sind die eigenen und beherrschten Aktionen frustrierend und verstärken das Unbehagen. Ein weiterer Basismechanismus ist die Ausweitung strittiger Themen bei gleichzeitiger Komplexitätsreduktion. Das führt lediglich dazu, dass auf Überforderung mit der radikalen Vereinfachung reagiert wird.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Teamarbeit in modernen Unternehmen, thematisiert das häufige Scheitern von Teams durch Konflikte oder unklare Aufträge und definiert das Ziel der Arbeit, Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung der Teamleistung zu identifizieren.
2 Teams in modernen Unternehmen: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Teamformen, beleuchtet die Bedeutung von Teamzusammenstellung und -führung sowie die Rolle von Teamkommunikation für den Erfolg.
3 Probleme in Teams: Hier werden Konflikte als zentrale Herausforderung in Teams analysiert, deren Entstehung und Eskalation anhand des Modells von Glasl erläutert und der Umgang mit diesen Spannungen diskutiert.
4 Maßnahmen zur Verbesserung der Teamarbeit: Dieses Kapitel stellt praktische Interventionsmöglichkeiten vor, darunter die Optimierung von Arbeitsbedingungen, Informationsmanagement, Förderung des Teamgefühls sowie den Einsatz von Führungsinstrumenten wie der Balanced Scorecard.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass Teamarbeit durch gezieltes Management von Konflikten und Förderung der Teammotivation effektiv gesteigert werden kann.
Teamarbeit, Teamführung, Konfliktmanagement, Eskalationsmodell, Glasl, Teamentwicklung, Motivation, Arbeitsbedingungen, Informationsmanagement, Kommunikation, Teamrollen, Balanced Scorecard, Teambeurteilung, Unternehmenserfolg, Synergie.
Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse von Maßnahmen zur mittel- und langfristigen Verbesserung der Effektivität und Produktivität von Teams in modernen Unternehmen.
Die zentralen Themen sind Teamarten, Teamzusammenstellung, Teamführung, die Analyse und Bewältigung von Konflikten sowie verschiedene Methoden zur Steigerung der Arbeitsmotivation und Teamqualität.
Das primäre Ziel ist es, konkrete Maßnahmen aufzuzeigen, die Führungskräften helfen, die Leistungsfähigkeit ihrer Teams zu erhöhen und Konflikte präventiv zu vermeiden oder konstruktiv zu lösen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Management-Theorien, Studien und psychologischer Modelle zur Teamarbeit und Konfliktforschung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Teamarten, die Analyse von Teamproblemen, insbesondere Konflikten, sowie die Vorstellung zahlreicher Optimierungsmaßnahmen wie Teamentwicklung, Führungstechniken und Informationsmanagement.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Teamarbeit, Konfliktmanagement, Teamentwicklung, Teamführung und Produktivitätssteigerung charakterisiert.
Das Modell von Glasl beschreibt neun Eskalationsstufen eines Konflikts, von der ersten Stufe der Verhärtung bis hin zur letzten Stufe der gemeinsamen Selbstvernichtung, und dient dazu, Konflikte in Organisationen zu analysieren und entsprechende Interventionsformen zu wählen.
Der Führungsstil hat direkten Einfluss auf die Motivation und Effizienz eines Teams. Die Arbeit stellt fest, dass bei kompetenten Teams ein Laissez-Faire-Führungsstil sehr erfolgreich sein kann, da er Eigenverantwortung fördert.
Herzberg unterscheidet zwischen Hygienefaktoren (z.B. Arbeitsbedingungen), die lediglich Unzufriedenheit verhindern, und Motivatoren, die aktiv zur Arbeitszufriedenheit und Leistungssteigerung beitragen.
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