Bachelorarbeit, 2011
83 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Vorgehensweise
1.2 Begriffserklärung
1.2.1 Mobbing
1.2.2 Konflikt
1.2.3 Bossing
1.2.4 Bullying
1.2.5 Ijime
1.2.6 Stalking
1.2.7 Staffing
1.2.8 Harassment
2 Zahlen und Fakten
2.1 Mobbingsignale
2.2 Mobbingverlauf
2.2.1 Ursache
2.2.2 Häufigkeiten von Mobbing
2.2.3 Phasen von Mobbing
2.3 Auftreten von Mobbinghandlungen
2.3.1 Angriffe auf die Möglichkeiten, sich mitzuteilen
2.3.2 Angriffe auf die sozialen Beziehungen
2.3.3 Angriffe auf das soziale Ansehen
2.3.4 Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation
2.3.5 Angriffe auf die Gesundheit
2.3.6 Sexuelle Belästigung
2.4 Rollen im Mobbingprozess
2.4.1 Opferrolle
2.4.2 Täterrolle
2.4.3 Konsequenzen und Gefahren
2.5 Folgen von Mobbing
2.5.1 Gesundheitliche/ Soziale Folgen
2.5.2 Betriebs- und volkswirtschaftliche Folgen
3 Präventionsmöglichkeiten von Mobbing
3.1 Individuelle Prävention
3.2 Prävention durch Abwarten und Erdulden
3.3 Prävention durch "Nein" sagen
3.4 Prävention durch einen Gegenangriff
3.5 Gesellschaftliche Prävention
3.6 Prävention aus Arbeitgebersicht
3.7 Prävention durch Konfliktfähigkeitstraining
3.8 Prävention durch Konfliktmanagement
4 Erfolgsfaktoren gegen Mobbing
4.1 Erfolgsfaktor Kommunikation
4.2 Erfolgsfaktor Arbeitsbelastung
4.3 Erfolgsfaktor externer Mobbingberater
4.4 Erfolgsfaktor durch Exit- Interviews
4.5 Juristische Möglichkeiten sich zu wehren
5 Das moderne Mobbing/ Cybermobbing
6 Fazit
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht, welche Erfolgsfaktoren bei der Konfliktbewältigung und Prävention von Mobbing innerhalb von Unternehmen existieren. Das primäre Ziel ist es, Maßnahmen aufzuzeigen, die dazu beitragen, Mobbinghandlungen in heutigen Unternehmen effektiv zu verhindern oder zumindest signifikant zu verringern.
1.2.1 Mobbing
Es gibt im Wesentlichen zwei verschiedene Definitionen von Mobbing, eine allgemeine Definition, die von Beratungsstellen und in der politischen Diskussion verwendet wird, und eine juristische Definition, auf die man sich vor Gericht berufen kann.
Im Allgemeinen versteht man unter Mobbing, über jemanden lärmend herfallen, jemanden anpöbeln, angreifen oder attackieren. Mobbing kommt aus dem englischen und wird abgeleitet von dem Verb to mop. To mop somebody kann folglich übersetzt werden mit jemanden von ihren/seinem Arbeitsplatz weg ekeln, solange angreifen, bis die betroffenen Personen freiwillig gehen oder gekündigt werden können.
Der Ursprung des Wortes liegt im Lateinischen „mobile vulgus“ übersetzt bedeutet dies, aufgewiegelte Volksmenge, aber auch Pöbel und Gesindel. Ins Deutsche eingeführt wurde der Begriff in den fünfziger Jahren von Konrad Lorenz, dem österreichischen Verhaltensforscher. Er hat das Angriffsverhalten einer Tiergruppe gegen einzelne Eindringlinge zum Schutz der Gruppe Mobbing genannt.
1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz von Mobbing als ernsthaftes Problem in Unternehmen und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Erfolgsfaktoren und Prävention.
2 Zahlen und Fakten: Dieses Kapitel liefert eine Bestandsaufnahme zu Mobbing in Deutschland, beleuchtet Mobbingsignale, den typischen Mobbingverlauf sowie die unterschiedlichen Rollen und schwerwiegenden Konsequenzen für Betroffene und Unternehmen.
3 Präventionsmöglichkeiten von Mobbing: Der Abschnitt stellt verschiedene Strategien zur Vermeidung von Mobbing vor, angefangen bei individuellen Verhaltensweisen bis hin zu systematischen präventiven Maßnahmen aus der Sicht des Arbeitgebers.
4 Erfolgsfaktoren gegen Mobbing: Hier werden konkrete Faktoren wie offene Kommunikation, Arbeitsbelastung, der Einsatz externer Berater und Exit-Interviews sowie rechtliche Möglichkeiten analysiert, um Mobbing entgegenzuwirken.
5 Das moderne Mobbing/ Cybermobbing: Dieses Kapitel befasst sich mit der neuen Dimension des Cybermobbings, seinen Besonderheiten durch elektronische Kommunikationsmittel und den damit verbundenen Herausforderungen.
6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, wobei die zentrale Bedeutung der Personalführungskompetenz und eines funktionierenden Konfliktmanagements hervorgehoben wird.
Mobbing, Cybermobbing, Konfliktmanagement, Prävention, Personalführung, Arbeitsklima, Psychoterror, Eskalationsdynamik, Gesundheitsschutz, Arbeitsrecht, Kommunikation, Betriebsfrieden, Personalfluktuation, Konfliktfähigkeitstraining, Mobbingopfer
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Problematik von Mobbing in Unternehmen, insbesondere mit der Identifizierung von Erfolgsfaktoren zur Bewältigung und Prävention dieser destruktiven Verhaltensweisen.
Zentrale Themenfelder sind die Definition und Abgrenzung von Mobbingformen, die Ursachenforschung, der Verlauf von Mobbingprozessen, die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen sowie Strategien zur Prävention und Intervention.
Das Hauptziel besteht darin, konkrete Ansätze und Erfolgsfaktoren zu benennen, die Unternehmen dabei helfen können, Mobbing zu verhindern oder bei akutem Auftreten konstruktiv zu lösen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung bestehender Studien sowie arbeitspsychologischer Modelle, um eine umfassende theoretische Grundlage für die Erfolgsfaktoren zu schaffen.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Dynamiken von Mobbing, die Rollenverteilung (Täter/Opfer), die Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen und die Rentabilität der Unternehmen sowie spezifische Präventionsmöglichkeiten.
Mobbing, Cybermobbing, Konfliktmanagement, Prävention, Personalführung, Psychoterror und Betriebsfrieden.
Cybermobbing wird als moderne, digitale Form des Mobbings behandelt, die durch Anonymität und die Verbreitung via Internet oder Handy besondere neue Herausforderungen für Betroffene und Arbeitgeber darstellt.
Die Arbeit verweist auf Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld, das Beschwerderecht und die Möglichkeit, bei schwerwiegenden Fällen juristisch gegen Mobbingtäter oder Arbeitgeber vorzugehen, sofern eine Beweispflicht erfüllt werden kann.
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