Masterarbeit, 2011
94 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
1.1 Hintergrund und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen des Knowledge-Managements
2.1 Abgrenzung der Begriffe: Zeichen, Daten, Informationen, Wissen
2.2 Wissensdimensionen
2.2.1 Implizites Wissen
2.2.2 Explizites Wissen
2.2.3 Individuelles und kollektives Wissen
2.3 Der Begriff des Knowledge-Managements
2.4 Zentrale Knowledge-Management-Modelle
2.4.1 Das SECI-Model von Nonaka und Takeuchi
2.4.2 Das Baustein-Modell von Probst, Raub und Romhardt
2.4.3 Das Wissensmarkt-Konzept von North
2.4.4 Vergleichende Betrachtung der Modelle
3 Der Wertenachweis des Wissens als Handlungslegitimation für Unternehmen
3.1 Wissen als Produktions- und Wettbewerbsfaktor
3.2 Wissen als messbare Größe – ausgewählte Ansätze
3.2.1 Deduktiv-summarische Ansätze
3.2.2 Induktiv-analytische Ansätze
3.2.3 Beurteilung der methodischen Ansätze
4 Systemanforderungen im Hinblick auf den Transfer von Expertenwissen
4.1 Der Transfer von Expertenwissen
4.2 Die Prozessakteure
4.2.1 Knowledge-Anbieter (KA)
4.2.2 Knowledge-Nachfrager (KN)
4.2.3 Knowledge-Broker (KB)
4.2.4 Das Zusammenspiel der Akteure
4.3 Die Anforderungsdimensionen
4.3.1 Die Wissensstrategiedimension
4.3.2 Die Organisationsstrukturdimension
4.3.3 Die Unternehmenskulturdimension
4.4 Barrieren des Wissenstransfers
4.4.1 Politisch-kulturelle Barrieren
4.4.2 Organisatorisch-strukturelle Barrieren
4.4.3 Individuelle Barrieren
4.5 Handlungsempfehlungen zur Systemgestaltung
4.5.1 Die Lagefeststellung
4.5.2 Die Auswertung
4.5.3 Die Umsetzung
4.5.4 Die Kontrolle
5 Zusammenfassung und Ausblick
Das Ziel der Arbeit ist es, das Wissensphänomen vor einem ökonomischen Hintergrund zu beschreiben, um basierend auf ausgewählten Knowledge-Management-Modellen und Bewertungsansätzen konkrete Handlungsempfehlungen für den Transfer von Expertenwissen in Unternehmen zu entwickeln und in ein Vorgehensmodell zu überführen.
4.2.1 Knowledge-Anbieter (KA)
In einem Unternehmen finden sich KA in unterschiedlichen Funktionen und Hierarchieebenen wieder, zum Beispiel der Mitarbeiter in der Produktion, der Fachmann in der IT-Abteilung oder der Manager als Mitglied der Unternehmensführung (Amelinger, 2000, S. 53; North, 2011, S. 127). Unabhängig von ihrer organisationalen Verankerung bestimmt sich der Wertgehalt ihres Wissensangebots und demzufolge das Ausmaß der Nachfrage zunächst durch den Grad der Spezialisierung bzw. das Ausmaß der Knappheit dieses Wissens im Unternehmen.
Das hierunter zu subsumierende Expertenwissen ist dabei sowohl wertvoll als auch risikobehaftet, da hier der Wissensträger als primärer Ressourceneigner in letzter Konsequenz gezielt entscheiden kann, wann und wo er welche Inhalte in welchem Umfang zur Verfügung stellt. Im Verständnis dieser Arbeit nimmt der in die dynamische Unternehmensumwelt eingebettete Experte die KA-Rolle ein. Seine besondere Ausbildung, umfangreiche Erfahrung oder seine zentrale Schlüsselposition im Unternehmen bilden dabei das notwendige Expertenfundament.
1 Einführung: Hinführung zur Thematik des Wissenstransfers in der modernen Wissensgesellschaft und Definition der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.
2 Grundlagen des Knowledge-Managements: Erläuterung der Wissensbegriffe, der Wissensdimensionen sowie detaillierte Vorstellung und Vergleich zentraler Wissensmanagement-Modelle.
3 Der Wertenachweis des Wissens als Handlungslegitimation für Unternehmen: Betriebswirtschaftliche Einordnung von Wissen als Produktionsfaktor und Vorstellung verschiedener Bewertungsmethoden für immaterielle Vermögenswerte.
4 Systemanforderungen im Hinblick auf den Transfer von Expertenwissen: Analyse der Prozessakteure, der Barrieren und Erarbeitung eines Vorgehensmodells für den Transfer von Expertenwissen unter Berücksichtigung strategischer, struktureller und kultureller Dimensionen.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Arbeit und Zusammenführung der Ergebnisse zur praktischen Umsetzung in Unternehmen sowie Ausblick auf zukünftige Forschung.
Wissen, Expertenwissen, Knowledge-Management, Wissenstransfer, Wissensbewertung, Wissensmanagement-Modelle, Humankapital, Intellektuelles Kapital, Unternehmenskultur, Strategie, Prozessmanagement, Wissensanbieter, Wissensnachfrager, Wissensbroker, Unternehmenswert
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an Managementsysteme, um den Transfer von kritischem Expertenwissen in Wirtschaftsunternehmen vor dem Hintergrund einer wertorientierten Strategie erfolgreich zu gestalten.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen des Knowledge-Managements, Methoden zur Bewertung von Wissen sowie die prozessuale Gestaltung und Hindernisse beim Transfer von Expertenwissen.
Das Ziel ist die Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Systemgestaltung für Wirtschaftsunternehmen, um Expertenwissen effizient zu transferieren und dessen Beitrag zur Wertschöpfung messbar zu machen.
Es erfolgt eine deskriptive und analytische Aufarbeitung bestehender Management-Modelle (SECI-Modell, Baustein-Modell, Wissensmarkt-Konzept) sowie verschiedener Indikatorenmodelle zur Wissensbewertung, um daraus ein eigenes Vorgehensmodell für den Transferprozess abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die wirtschaftliche Legitimation durch Wissensbewertung sowie die detaillierte Beschreibung der Akteure und systemischen Voraussetzungen für den Wissenstransfer.
Wichtige Begriffe sind Knowledge-Management, Expertenwissen, Wissenstransfer, Wissensbewertung, Humankapital, Wettbewerbsfaktor Wissen und das Vorgehensmodell zur Systemgestaltung.
Der Wissensbroker fungiert als notwendige Schnittstelle und Katalysator, der die Kommunikation zwischen Wissensanbietern und -nachfragern zielgerichtet koordiniert und strukturelle Barrieren überbrückt.
Durch die Etablierung eines wertorientierten Transferrahmens, der Anreizsysteme schafft, die Experten zur Mitwirkung motivieren und ihr Wissen für die Organisation inkorporierbar und multiplizierbar macht.
Sie gilt als fundamentales Handlungsfundament; eine innovationsfreundliche und vertrauensvolle Kultur ist Voraussetzung dafür, dass Wissen überhaupt geteilt wird, während Machtstrukturen und Silo-Denken den Prozess behindern können.
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