Bachelorarbeit, 2011
48 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der „Straßenkinder“ in Deutschland. Sie untersucht die Ursachen und Faktoren, die Kinder dazu bewegen, ein Leben auf der Straße zu wählen, und beleuchtet den Alltag dieser Kinder, ihre Zukunftsperspektiven und die ihnen angebotenen Hilfen. Darüber hinaus werden die Herausforderungen und Handlungsanforderungen im Bereich der Sozialen Arbeit mit Straßenkindern analysiert.
Die Einleitung liefert eine Definition des Begriffs „Straßenkind“ und stellt den Kontext der Arbeit dar. Sie beleuchtet die historische Entwicklung des Begriffs und die damit verbundenen Stereotypen. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Erklärungsansätze und Ursachen für das Leben auf der Straße erörtert, wobei die Bereiche Medizin, Psychologie, Familie, materielle Faktoren, Zukunftsaussichten und Jugendhilfeeinrichtungen behandelt werden. Das dritte Kapitel befasst sich mit den gesetzlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe. Im vierten Kapitel wird die Lebenswelt und Situation von Straßenkindern auf der Straße genauer beleuchtet. Das fünfte Kapitel analysiert verschiedene Ansätze der Sozialen Arbeit mit Straßenkindern, darunter lebensweltorientierte Sozialarbeit, aufsuchende Arbeit und Erlebnispädagogik. Das sechste Kapitel beschäftigt sich mit den Handlungsanforderungen an die Soziale Arbeit im Hinblick auf die spezifischen Bedürfnisse von Straßenkindern.
Straßenkinder, Jugendhilfe, Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Aufsuchende Arbeit, Niedrigschwelligkeit, Erlebnispädagogik, Ursachen, Faktoren, Zukunftsperspektiven, Problemfeld Familie, Materielle Faktoren, Wohnsituation, Deutschland
Der Begriff beschreibt Kinder und Jugendliche, die ihren Lebensmittelpunkt auf die Straße verlegt haben. Die Arbeit untersucht hierzu verschiedene Definitionen und Typisierungen, um das Phänomen jenseits medialer Stereotypen zu erfassen.
Schätzungen gehen davon aus, dass sich in der Bundesrepublik Deutschland aktuell zwischen 3.000 und 7.000 Kinder und Jugendliche auf der Straße aufhalten.
Die Ursachen sind vielfältig und umfassen psychologische Faktoren, Probleme innerhalb der Familie, materielle Armut, schlechte Wohnsituationen sowie mangelnde Zukunftsaussichten und Probleme in bestehenden Jugendhilfeeinrichtungen.
Das „Problemfeld Familie“ wird als wesentlicher Faktor analysiert, wobei oft weggeschaut wird, wenn Probleme auftreten, was Kinder dazu bewegen kann, von zu Hause wegzulaufen.
Zum Einsatz kommen insbesondere die lebensweltorientierte Sozialarbeit, aufsuchende Arbeit (Streetwork), mobile Jugendarbeit, szenenahe Anlaufstellen sowie die Erlebnispädagogik.
Niedrigschwelligkeit bedeutet, dass Hilfsangebote so gestaltet sind, dass sie für die betroffenen Kinder leicht zugänglich sind, ohne dass hohe bürokratische oder persönliche Hürden überwunden werden müssen.
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