Bachelorarbeit, 2010
99 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Aktuelle Rahmenbedingungen des deutschen Fernsehmarktes
2.1 Struktur über den Fernsehmarkt
2.2 Einnahmen des öffentlich- rechtlichen und des privaten Rundfunks
2.3 Einschaltquote, Marktanteil und Zielgruppe
2.3.1 Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung
2.3.2 Gesellschaft für Konsumforschung
2.4 Struktureller Wandel der Geschäfts- und Erlösmodelle
2.5 Risikoaversion und Kostenreduktion im dynamischen Markt
2.6 Entwicklungsmöglichkeiten im TV
3 Grundlagen und Instrumente von Social Media- Portalen
3.1 Begriff Web 2.0
3.2 Social Media
3.3 Das Geschäftsmodell Social Media
3.4 Die Long Tail Theorie
3.5 Social Media- Instrumente
3.5.1 Bewegtbildportale
3.5.2 Soziale Netzwerke
3.5.3 Applikationen
4 Social Media- Portale am Beispiel des Senders RTL
4.1 RTL
4.2 RTL.de
4.3 RTLNOW und VOXNOW
4.4 Clipfish
4.5 wer-kennt-wen
5 Zukünftige Entwicklungspotentiale durch Social- Media- Instrumente am Beispiel des Senders RTL
6 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit analysiert, wie private Fernsehsender durch die strategische Implementierung von Social-Media-Instrumenten ihr Kerngeschäft in digitalen Märkten erweitern und langfristig sichern können. Die Forschungsfrage untersucht, inwiefern eine stärkere Verzahnung von TV-Inhalten mit Bewegtbildportalen und sozialen Netzwerken neue Erlöspotenziale erschließt und die Zuschauerbindung in einer konvergenten Medienwelt stärkt.
3.1 Begriff Web 2.0
In der Literatur wird der Begriff „Web 1.0“ so beschrieben, dass die Nutzer passive Konsumenten waren, die lediglich Internetseiten ansehen konnten. Durch das „Web 2.0“ haben die Nutzer verschiedene interaktive Anwendungsmöglichkeiten. Der Begriff des „Web 2.0“ ist ein gängiger Begriff, den Tim O´Reilly im Rahmen eines Brainstormings nach dem Dot- Com- Kollaps (im Jahr 2000) etabliert hat. Mit dem Begriff weist O´Reilly auf die Veränderung des Internets hin. Der Grundgedanke des Begriffes Web 2.0 liegt darin, dass Anwender die Möglichkeit haben, die Internetseite aktiv mitzugestalten. Früher waren die Nutzer von Internetangeboten passive Beobachter. Seit der Web 2.0- Anwendung werden die Nutzer aktiv in den Gestaltungsprozess der Internetseite mit eingebunden. Web 2.0 wird nicht als neue Technologie verstanden, sondern als eine neue Art der Nutzung des Internets. Jeder Nutzer kann durch Web 2.0 Anwendungen das Internet Mitgestalten.
Ein wesentliches Merkmal- wie bereits erwähnt- von Web 2.0 ist, dass Nutzer die Möglichkeiten haben, Inhalte im Netz zu gestalten und nicht mehr nur Informationen aus dem Internet zu beziehen. Es bietet den Usern unterschiedliche Möglichkeiten der Interaktion und der Kommunikation. Viele führen Web- Tagebücher (sog. Blogs) oder teilen ihr Wissen in Online- Enzyklopädien (Wikipedia/ Wikis) sowie in Foren. Bei dem Wettbewerb um die Einträge der User unterteilt man drei verschiedene Qualitätsaspekte der Inhalte:
1 Einleitung: Beschreibt den fundamentalen Wandel des deutschen TV-Marktes durch die Konvergenz mit dem Internet sowie die damit verbundenen Herausforderungen für private Sender.
2 Aktuelle Rahmenbedingungen des deutschen Fernsehmarktes: Analysiert die duale Rundfunkordnung, Erlösmodelle, Messgrößen wie die Einschaltquote und den strategischen Druck im heutigen TV-Markt.
3 Grundlagen und Instrumente von Social Media- Portalen: Definiert zentrale Konzepte wie Web 2.0, Social Media und die Long Tail-Theorie und erläutert die verschiedenen Instrumente wie VOD und Netzwerke.
4 Social Media- Portale am Beispiel des Senders RTL: Untersucht anhand von RTL-spezifischen Plattformen wie RTLNOW, Clipfish und WKW die praktische Umsetzung der Online-Strategien.
5 Zukünftige Entwicklungspotentiale durch Social- Media- Instrumente am Beispiel des Senders RTL: Diskutiert die Chancen für eine senderübergreifende Plattform und die Notwendigkeit, Social-Media-Instrumente strategisch in das Kerngeschäft zu integrieren.
6 Fazit und Ausblick: Führt die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit für TV-Sender, den Zuschauer als aktiven Prosumenten in ihre digitale Strategie einzubinden.
Social Media, Web 2.0, TV-Sender, Video-on-Demand, RTL, Konvergenz, Long Tail, Einschaltquote, Crossmedia, User-generated Content, Erlösmodelle, Digitalisierung, Online-Strategie, Zuschauerbindung, Prosument
Die Arbeit untersucht, wie private Fernsehsender Social-Media-Instrumente wie Bewegtbildportale und soziale Netzwerke nutzen können, um ihre strategische Zukunftsfähigkeit und Reichweite in einem sich wandelnden Medienmarkt zu sichern.
Die Schwerpunkte liegen auf den Rahmenbedingungen des deutschen Fernsehmarktes, den technologischen Grundlagen des Web 2.0, Geschäftsmodellen für Online-Angebote sowie der praktischen Analyse des Senders RTL.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie TV-Sender die Potenziale von Social-Media-Instrumenten ausschöpfen können, um ihre traditionellen TV-Formate zu verlängern und Zuschauer in einer konvergenten Medienwelt langfristig an sich zu binden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse zum Thema Medienmanagement und Web 2.0 sowie einer qualitativen Einzelfallanalyse des Senders RTL, ergänzt durch Experteninterviews.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Social-Media-Instrumenten (VOD, Soziale Netzwerke, Apps) und untersucht diese anhand der Online-Aktivitäten von RTL sowie dem Vergleich zu Mitbewerbern.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Social Media, Konvergenz, Video-on-Demand, Geschäftsmodelle im Internet und die strategische Neuausrichtung von TV-Sendern.
Die Theorie erklärt, wie TV-Sender auch mit Nischeninhalten im Internet profitabel sein können, indem sie die Barrieren des traditionellen Sendeplans durch digitale Abrufangebote überwinden.
Der Autor zeigt auf, dass dies zwar die Nutzerbindung durch Interaktion fördern könnte, derzeit aber aufgrund des hohen Aufwands für Kontrolle und Pflege vonseiten der Sender kritisch betrachtet wird.
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