Bachelorarbeit, 2010
99 Seiten, Note: 1,5
Diese Bachelor Thesis befasst sich mit der Implementierung von Social-Media-Instrumenten zur strategischen Zukunftsentwicklung von TV-Sendern. Sie untersucht die aktuellen Rahmenbedingungen des deutschen Fernsehmarktes, insbesondere die Herausforderungen, die durch die Konvergenz von TV und Internet entstehen. Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Potenziale von Social-Media-Instrumenten für TV-Sender und zeigt anhand des Beispiels von RTL konkrete Anwendungsmöglichkeiten auf.
Die Einleitung führt in die Thematik der Bachelor Thesis ein und stellt die Problemstellung sowie die Zielsetzung dar. Sie beleuchtet den fundamentalen Wandel des deutschen Fernsehmarktes und die Herausforderungen, die durch die Konvergenz von TV und Internet entstehen.
Kapitel 2 analysiert die aktuellen Rahmenbedingungen des deutschen Fernsehmarktes. Es befasst sich mit der Struktur des Fernsehmarktes, den Einnahmen des öffentlich-rechtlichen und des privaten Rundfunks, der Einschaltquote, dem Marktanteil und der Zielgruppe. Weiterhin werden der strukturelle Wandel der Geschäfts- und Erlösmodelle, die Risikoaversion und Kostenreduktion im dynamischen Markt sowie Entwicklungsmöglichkeiten im TV beleuchtet.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Grundlagen und Instrumenten von Social Media-Portalen. Es definiert den Begriff Web 2.0, erläutert das Konzept von Social Media und das dazugehörige Geschäftsmodell. Weiterhin wird die Long Tail Theorie vorgestellt und verschiedene Social Media-Instrumente wie Bewegtbildportale, Soziale Netzwerke und Applikationen detailliert beschrieben.
Kapitel 4 befasst sich mit der Anwendung von Social Media-Portalen am Beispiel des Senders RTL. Es werden die verschiedenen Social Media-Aktivitäten von RTL wie RTL.de, RTLNOW, VOXNOW, Clipfish und wer-kennt-wen vorgestellt.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Bachelor Thesis sind: Fernsehmarkt, Konvergenz, Social Media, TV-Sender, Internet, Strategische Zukunftsentwicklung, Geschäftsmodelle, Inhalte, Zielgruppen, Marketing, Kommunikation, Interaktion, Engagement, User Generated Content, Community Management.
Aufgrund der Konvergenz von TV und Internet und veränderter Nutzungsgewohnheiten (besonders bei jungen Zielgruppen) müssen Sender medienübergreifende Angebote schaffen, um Zuschauer zu binden und neue Erlösmöglichkeiten zu erschließen.
Die Nutzung ist kostenintensiv (Server, Personal) und die Inhalte sind schwerer zu kontrollieren, da Nutzer negativ kommentieren oder Inhalte unkontrolliert verbreiten können.
RTL setzt auf Plattformen wie RTLNOW, Clipfish und soziale Netzwerke (z.B. wer-kennt-wen), um Bewegtbildinhalte non-linear verfügbar zu machen und Interaktion mit den Usern zu fördern.
Sie besagt, dass im Internet auch Nischeninhalte (der „lange Schwanz“ der Kurve) profitabel sein können, da Lager- und Distributionskosten niedrig sind, was Sendern erlaubt, ihr Archiv besser zu vermarkten.
Durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen in sozialen Netzwerken erhalten Redaktionen unmittelbare Rückmeldungen zu Sendungsinhalten und können diese strategisch optimieren.
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