Masterarbeit, 2011
119 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung: Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Wissen in der Automobilindustrie
2.1. Wissen als Wettbewerbsfaktor in der Automobilindustrie
2.2. Wissensprobleme in mittelständischen Unternehmen der Automobilzulieferindustrie
2.3. Hypothese: Problemlösung durch Wissensmanagement
3. Wissenstransfer als Problemlösungsansatz
3.1. Aufgaben und Aufbau des organisationalen Wissensmanagementsystems
3.2. Wissenstransfer als Baustein des Wissensmanagementsystems
3.2.1. Formen und Ansätze des Wissenstransfers
3.2.2. Methoden des Wissenstransfers
3.2.3. Praxisbeispiele aus der Automobilindustrie
3.3. Barrieren des Wissenstransfers
3.4. Zusammenfassende Bewertung
4. Forschungsdesign der Fallstudie
4.1. Datenerhebung
4.2. Forschungsmethode
4.2.1. Pretest
4.2.2. Aufbau des Fragebogens
4.2.3. Aufbau der Interviews
4.3. Beschreibung des untersuchten Unternehmens
5. Empirische Analyse
5.1. Deskriptive Analyse
5.1.1. Deskriptive Analyse der Rahmendaten
5.1.2. Deskriptive Analyse von Wissensproblemen
5.2. Quantitative Analyse
5.3. Qualitative Analyse und Kombination mit den quantitativen Ergebnissen
5.4. Zusammenfassung und Fazit
6. Empfehlungen zur Gestaltung des Aufbaus eines Wissenstransfersystems
6.1. Gestaltungsempfehlung für den Wissenstransfer
6.2. Der idealtypische Prozessverlauf des Wissenstransfers
7. Schlussbetrachtung
7.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
7.2. Kritische Würdigung und zukünftiger Forschungsbedarf
Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung von Wissensmanagement und Wissenstransfer für mittelständische Unternehmen der Automobilzulieferindustrie aufzuzeigen und ein Handlungskonzept für den Aufbau eines Wissenstransfersystems zu generieren, um Wissensprobleme zu lösen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
1. Einleitung: Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
Globalisierung ist heute als Begriff und fortschreitender Prozess aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Für viele Wirtschaftsunternehmen bedeutet dies jedoch, dass sie zunehmend neuen Kräften und Erwartungen ausgesetzt sind. Neben der Verschärfung des Wettbewerbs stehen Kundenerwartungen, die zur Innovation zwingen, und hohe Kapitalgebererwartungen vermehrt im Vordergrund.
Dies alles schafft ein Umfeld, in dem es für Unternehmen und deren Mitarbeiter immer schwerer, aber auch immer wichtiger wird, relevantes Wissen zu bündeln und dieses nachhaltig zu transferieren. Wissen wird somit zur strategischen Ressource, die es Unternehmen ermöglicht, sich nachhaltig von Konkurrenten zu differenzieren und dadurch Wettbewerbsvorteile aufzubauen.
Von den dargestellten Rahmenbedingungen sind vor allem die Hersteller und Zulieferer der Automobilindustrie, die als Schlüsselbranche unseres Wirtschaftssystems gelten, und im Besonderen der Mittelstand, der mit seiner Innovationskraft das „Rückgrat der deutschen Wirtschaft“ bildet, betroffen.
Obwohl Wissen bereits frühzeitig als entscheidende Ressource unserer Wirtschaft erkannt wurde, ist ein systematischer und effektiver Umgang damit noch längst keine Selbstverständlichkeit. Beispiele aus der mittelständischen Automobilzulieferindustrie sollen dies verdeutlichen: Wenn Kundenwissen, das beim Kundenkontakt gebündelt benötigt wird, nur „verzettelt“ vorliegt, wenn Projektwissen nicht konsequent in Neuprojekte transferiert wird oder aber wenn erfahrene Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheiden, ohne dass deren Wissen rechtzeitig weitergegeben wurde, geht Wissen verloren oder bleibt ungenutzt.
1. Einleitung: Zielsetzung und Aufbau der Arbeit: Einführung in das Thema, Darstellung der Relevanz von Wissensmanagement in der Automobilindustrie und Festlegung der Forschungsziele sowie Vorgehensweise.
2. Wissen in der Automobilindustrie: Analyse der Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor, Identifikation spezifischer Wissensprobleme in mittelständischen Unternehmen und Ableitung von Hypothesen.
3. Wissenstransfer als Problemlösungsansatz: Theoretische Fundierung des organisationalen Wissensmanagements, Detaillierung von Wissenstransfermethoden und Analyse von Transferbarrieren.
4. Forschungsdesign der Fallstudie: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise zur Datenerhebung und Erläuterung der Auswahl des untersuchten Unternehmens.
5. Empirische Analyse: Auswertung der erhobenen Daten mittels deskriptiver, quantitativer und qualitativer Analysen zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
6. Empfehlungen zur Gestaltung des Aufbaus eines Wissenstransfersystems: Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen und eines idealtypischen Prozessverlaufs für den Aufbau von Wissenstransfersystemen in KMU.
7. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der wichtigsten Forschungsergebnisse, kritische Würdigung und Identifikation von weiterem Forschungsbedarf.
Wissensmanagement, Wissenstransfer, Automobilzulieferindustrie, Mittelstand, KMU, Wettbewerbsvorteil, Wissensprobleme, Knowledge Retention, Unternehmenskultur, Wissensdomänen, Effizienzsteigerung, Fallstudie, Organisationswissen, Wissensstafette, Wissenscommunity.
Die Arbeit untersucht, wie mittelständische Unternehmen der Automobilzulieferindustrie durch den gezielten Aufbau eines Wissenstransfersystems ihre Wissensprobleme lösen und Wettbewerbsvorteile sichern können.
Die zentralen Themen umfassen Wissensmanagement, Wissenstransfer, Unternehmenskultur sowie die spezifischen Herausforderungen von KMU in der Automobilzulieferbranche.
Ziel ist es, ein Handlungskonzept für den Umgang mit Wissensproblemen in KMU zu entwickeln und konkrete Empfehlungen für den Aufbau eines Wissenstransfersystems zu erarbeiten.
Die Arbeit kombiniert eine deduktive theoretische Herleitung mit einer empirischen Fallstudie, die sowohl quantitative Online-Fragebögen als auch qualitative Einzelinterviews umfasst.
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen des Wissensmanagements, identifiziert spezifische Wissensprobleme und Transferbarrieren und stellt einen idealtypischen Prozessverlauf für den Aufbau eines Wissenstransfersystems vor.
Wesentliche Begriffe sind Wissensmanagement, Wissenstransfer, KMU, Automobilzulieferindustrie, Wissensdomänen und Unternehmenskultur.
Aufgrund hoher Innovationsanforderungen, kurzer Lebenszyklen und des Outsourcing-Drucks durch OEMs wird Wissen zu einer entscheidenden Ressource, die im Mittelstand oft nur implizit vorliegt und bei Ausscheiden von Mitarbeitern verloren geht.
Die größten Barrieren sind Zeitmangel und Ressourcenknappheit in KMU sowie eine Kultur, in der Wissen aus Machtdenken gehortet wird oder der Support durch das Top-Management fehlt.
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