Bachelorarbeit, 2011
80 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Betriebswirtschaftliche Mikroumwelt
2.1.1 Lieferanten
2.1.2 Unternehmen
2.1.3 Kunden
2.2 Wettbewerbsstrategien
3 Methodischer Ansatz
3.1 Rahmenbedingungen
3.2 Company Profile
3.3 Empirische Studie
3.4 Tankstellenbranche im Überblick
4 Konzeptionelle Ausgestaltung
4.1 Möglichkeiten der Übernahme
4.1.1 Miet-, Pacht-, Kaufszenarien
4.1.2 Auswirkung auf Lieferkette
4.1.3 Konzern-ungebundene Tankstelle
4.1.4 Konzern-gebundene Tankstelle
4.2 Gestaltung des Tankstellenbetriebes
4.2.1 Produktangebot
4.2.2 Leistungsangebot
4.3 Integration in den Autohausbetrieb
4.3.1 Produkt-/Leistungsangebot
4.3.2 Prämien-/Rabattsysteme
5 Diskussion
5.1 Interpretation
5.1.1 Chancen und Risiken in Bezug auf die Lieferkette
5.1.2 Positionsanalyse
5.2 Strategieempfehlung
5.3 Fazit
Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Konzepts zur Übernahme, Gestaltung und Integration eines Tankstellenbetriebs in ein bestehendes mittelständisches Autohaus, um Synergieeffekte zu nutzen und die Wettbewerbsfähigkeit durch Kundenorientierung zu stärken.
4.1.1 Miet-, Pacht-, Kaufszenarien
Kauf
Durch den Kauf des Tankstellenbetriebes wird der Käufer zum Eigentümer der Anlage. Ungeachtet dessen, ob der Käufer die Anlage selbst betreibt oder einen Pächter einsetzt, erfolgt der Treibstoffverkauf im Namen und auf Rechnung des Eigentümers. Dieser kann sich den Treibstoff auf dem freien Markt beschaffen oder Verträge mit festen Lieferanten (mit bzw. ohne feste Margen) abschließen. Die Preishoheit des Treibstoffverkaufspreises liegt allein beim Eigentümer. Schließt er jedoch mit einer Mineralölgesellschaft einen Marken- bzw. Kommissionsvertrag unter Konzernfarbe ab, erfolgt der Treibstoffverkauf im Namen und auf Rechnung des Konzerns, der auch die Preishoheit hat. Dieser wiederum zahlt dem Eigentümer eine nach oben variable, nach unten feste Marge bzw. Provisionsgarantie für den verkauften Treibstoff und beteiligt sich möglicherweise an Investitionen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass der Eigentümer die Anlage an den Konzern vermietet, wobei der Konzern in diesem Fall einen Pächter seiner Wahl zum Betreiben der Tankstelle einsetzen kann.
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die strategische Notwendigkeit der Kundenorientierung und Dynamik für mittelständische Unternehmen sowie die Potenziale bei der Integration eines Tankstellenbetriebs in ein Autohaus.
2 Theoretische Grundlagen: Es werden die betriebswirtschaftliche Mikroumwelt mit Fokus auf Lieferanten, Unternehmen und Kunden sowie relevante Wettbewerbsstrategien zur Differenzierung erläutert.
3 Methodischer Ansatz: Dieses Kapitel beschreibt die Ausgangssituation, das Profil des Autohauses Walter GmbH, die Methodik der empirischen Studie und gibt einen Überblick über die aktuelle Tankstellenbranche.
4 Konzeptionelle Ausgestaltung: Dieser Teil erörtert Übernahmevarianten, die Gestaltung des Tankstellenbetriebes hinsichtlich Produkt- und Leistungsangebot sowie die operative Integration in den Autohausbetrieb.
5 Diskussion: Basierend auf der Analyse von Chancen und Risiken entlang der Lieferkette sowie einer unternehmensinternen Positionsanalyse wird eine fundierte Strategieempfehlung für das betrachtete Unternehmen abgeleitet.
Tankstellenbetrieb, Autohaus, Kundenorientierung, Wettbewerbsstrategie, Lieferkette, Übernahme, Konzern-gebunden, Pachtmodell, Zusatzgeschäft, Markentankstelle, Konsumentenverhalten, Synergieeffekte, Dienstleistungsangebot, Rentabilität, Strategieempfehlung.
Die Arbeit entwickelt ein Konzept, wie ein mittelständischer Autohausbetrieb einen Tankstellenbetrieb übernehmen, gestalten und integrieren kann, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Arbeit behandelt die betriebswirtschaftliche Mikroumwelt, Wettbewerbsstrategien, Marktanalysen von Mineralölgesellschaften sowie die operative Gestaltung von Tankstellen-Shops und Kundenservice.
Das Hauptziel ist die Ermittlung der vorteilhaftesten Möglichkeiten für die Übernahme und Integration, um Synergieeffekte zwischen Autohaus und Tankstelle zu realisieren.
Neben einer umfassenden Literatur- und Marktbetrachtung wird eine primäre Datenerhebung in Form einer schriftlichen Befragung zum Kunden- und Kaufverhalten an Tankstellen durchgeführt und ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Herleitung, die konzeptionelle Ausgestaltung von Betreibermodellen und die Diskussion von Chancen und Risiken für die Lieferkette des Unternehmens.
Kundenorientierung, Synergien, Differenzierungsstrategie, Lieferkettenmanagement, Autohaus-Integration und Tankstellen-Shop-Gestaltung.
Die Arbeit empfiehlt die Pacht, um das wirtschaftliche Risiko hoher Investitionen zu mindern und von den konzernseitig bewährten Strukturen bei Beschaffung und Marketing zu profitieren.
Die Integration ermöglicht eine Differenzierungsstrategie durch ein breiteres Serviceangebot, das den Kundennutzen steigert und das Autohaus als vielseitigen Dienstleister positioniert.
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