Wissenschaftliche Studie, 2006
146 Seiten
Die Arbeit untersucht den Naturtourismus am Vulkan Merapi in Zentraljava, insbesondere die Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung und die Frage, ob sich dieser Tourismus nachhaltig gestalten lässt. Sie verknüpft dabei ethnologische Perspektiven mit der Praxis des Tourismus.
Die Einleitung führt in das Thema Naturtourismus am Vulkan Merapi ein und skizziert den Forschungsansatz.
Teil 1 beleuchtet zunächst die Entstehung und Entwicklung des Tourismus, verschiedene Touristengruppen, und die Kritik an der Tourismusindustrie. Anschließend werden verschiedene Begriffsdefinitionen im Kontext von nachhaltigem Tourismus untersucht, wie z.B. Sanfter Tourismus, Ecotourism und Naturtourismus. Schließlich werden die Nachhaltigkeitskriterien im Tourismus vorgestellt und die möglichen Beiträge der Ethnologie diskutiert.
Teil 2 widmet sich dem Naturtourismus am Vulkan Merapi. Es werden verschiedene Touristengruppen und deren Motivationen vorgestellt, sowie die Rolle des Tourismus für die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung. Die Analyse des Dorftourismus in Sambi zeigt, wie lokale Gemeinschaften den Tourismus nutzen. Anschließend wird der Konflikt um die Einrichtung eines Nationalparks betrachtet.
Die Ethnologische Analyse der Nachhaltigkeit untersucht den Naturtourismus in Kaliurang und den Dorftourismus in Sambi, sowie das Projekt Nationalpark. Abschließend werden Tätigkeitsbereiche für Ethnologen im Kontext des Naturtourismus am Vulkan Merapi beschrieben.
Naturtourismus, Vulkan Merapi, Zentraljava, Ethnologie, Nachhaltigkeit, Tourismusentwicklung, Tourismuskritik, Ethnologische Tourismusforschung, Nationalpark, Community Based Tourism, lokale Bevölkerung, Lebensgrundlage
Die Studie untersucht den Naturtourismus am Vulkan Merapi in Zentraljava (Indonesien), wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem indonesischen Binnentourismus liegt.
Es wurde ein Modell interkultureller Lehrforschung genutzt, bei dem deutsche Studierende der Universität Freiburg im Tandem mit indonesischen Studierenden der Gadjah Mada Universität zusammenarbeiteten.
Der Tourismus dient als wichtige Lebensgrundlage für die lokale Bevölkerung. Die Arbeit analysiert unter anderem den Dorftourismus in Sambi und die Auswirkungen des Nationalpark-Projekts.
Unterschieden werden nationale Naturtouristen (Refreshing), nationale Wochenendtouristen, Liebespaare (Zimmervermietung) und internationale Touristen (Wanderlust).
Ethnologen fungieren als Vermittler, Berater und "Culture Brokers". Sie untersuchen die Begegnung zwischen Touristen und Einheimischen und sensibilisieren für soziokulturelle Auswirkungen.
Die Arbeit behandelt Begriffe wie Sanfter Tourismus, Ecotourism, Naturtourismus und Community Based Tourism im Hinblick auf ökologische und sozioökonomische Kriterien.
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