Bachelorarbeit, 2011
53 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Grundlagen von Private Equity
2.1 Definition von Private Equity
2.2 Formen von Private Equity
2.3 Private Equity als Investitionsalternative
2.4 Ablauf einer Private-Equity-Investition
3 Performancemessung von Private-Equity-Investitionen
3.1 Definition des Begriffs Performancemessung
3.2 Probleme bei der Performancemessung
3.2.1 Perspektive und Ebene der Performancemessung
3.2.2 Besonderheiten und Probleme bei der Performancemessung
3.3 Methoden der Performancemessung von Private-Equity-Investitionen
3.3.1 Absolute Performancemessung
3.3.2 Durchschnittliche Performancemessung
3.3.3 Relative Performancemessung
3.3.4 Risikoadjustierte Performancemessung
3.3.5 Multiplikatoren
3.3.6 Handhabung in der Praxis
3.3.7 Zusammenfassung
4 Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Anlageklasse Private Equity umfassend vorzustellen, die damit verbundenen Herausforderungen bei der Performancemessung zu analysieren und gängige Methoden kritisch zu vergleichen, um Handlungsbedarf für eine adäquatere Messung aufzuzeigen.
3.3.2 Durchschnittliche Performancemessung
Die durchschnittliche Performancemessung betrachtet, wie die absolute Performancemessung, alle anfallenden Cashflows, jedoch findet der zeitliche Anfall eine Berücksichtigung. Das Investitionsrisiko wird in den Berechnungen jedoch komplett ignoriert. Für PE findet, für diese Art der Performancemessung, in der Regel die sog. interne Zinsfußmethode (Internal Rate of Return, IRR) Verwendung. Es handelt sich dabei um eine wertgewichtete Renditegröße, die der durchschnittlichen Rendite der Investition entspricht. Somit ist der IRR intuitiv interpretierbar, was ein Vorteil gegenüber anderen Methoden der Performancemessung darstellt. Je nach betrachteter Ebene und verfolgtem Ziel sind Brutto- oder Nettowerte zu verwenden. Mathematisch entspricht der IRR dem jährlichen Zinssatz, bei dem die Barwerte aller Cashflows dem Wert Null entsprechen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Private Equity als alternative Anlageklasse ein und thematisiert die Schwierigkeiten bei der Anwendung klassischer Performance-Maße aufgrund fehlender liquider Sekundärmärkte.
2 Grundlagen von Private Equity: Das Kapitel definiert Private Equity, erläutert die verschiedenen Lebenszyklusphasen einer Investition – von der Frühphasenfinanzierung bis zum Buyout – und beschreibt den allgemeinen Ablauf einer Private-Equity-Beteiligung.
3 Performancemessung von Private-Equity-Investitionen: Der Hauptteil analysiert detailliert die theoretischen Grundlagen, Herausforderungen und verschiedenen Methoden der Performancemessung, unterteilt in absolute, durchschnittliche, relative und risikoadjustierte Verfahren, sowie deren Handhabung in der Praxis.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, betont die weiterhin bestehenden methodischen Herausforderungen bei der Performancemessung von Private Equity und unterstreicht die Notwendigkeit für eine verbesserte Datenbasis und weitere Forschung.
Private Equity, Performancemessung, Investmentfonds, Rendite, Risikoadjustierung, IRR, Internal Rate of Return, PME, Public Market Equivalent, Buyout, Venture Capital, Benchmarking, Cashflow, Multiplikatoren, Asset Allocation.
Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Darstellung und dem Vergleich verschiedener Methoden zur Performancemessung von Private-Equity-Investitionen.
Zentrale Themen sind die Definition von Private Equity, der Prozess von der Akquisition bis zum Exit, die spezifischen Schwierigkeiten bei der Performancebewertung (wie Illiquidität) und die kritische Analyse gängiger Kennzahlen.
Das Ziel ist es, die Eignung verschiedener Performancemaße für die Besonderheiten von Private Equity zu bewerten und zukünftigen Handlungsbedarf für eine adäquatere Berücksichtigung dieser Besonderheiten aufzuzeigen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien sowie auf die Darstellung und kritische Bewertung existierender theoretischer Konzepte der Performancemessung.
Im Hauptteil werden zunächst die Probleme der Performancemessung erörtert und anschließend verschiedene Methoden wie die absolute, durchschnittliche, relative und risikoadjustierte Performancemessung sowie Multiplikatoren detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihrer Eignung für Private Equity diskutiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Private Equity, Performancemessung, IRR, PME, Risikoadjustierung und Benchmarking charakterisiert.
Im Gegensatz zu börsennotierten Aktien fehlen bei Private Equity liquide Sekundärmärkte und damit beobachtbare Marktpreise, was eine kontinuierliche und objektive Bewertung der Performance massiv erschwert.
Die EVCA (European Private Equity and Venture Capital Association) hat Richtlinien für ein einheitliches Berichtswesen und Bewertungsgrundsätze (Fair Value) festgelegt, um die Transparenz und Vergleichbarkeit in der Branche zu erhöhen.
Trotz der kritisierten Reinvestitionshypothese hat sich der IRR aufgrund seiner Standardisierung, der Berücksichtigung des zeitlichen Cashflow-Anfalls sowie seiner einfachen Interpretierbarkeit als Kennzahl in der Praxis als Standard durchgesetzt.
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