Diplomarbeit, 2011
69 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Einordnung der Betrieblichen Gesundheitsförderung
2.1 Entstehung und Entwicklung der Betrieblichen Gesundheitsförderung
2.2 Die Rechtsgrundlagen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
2.3 Die Entwicklung des § 20 SGB V
2.4 Die Ottowa-Charta und die Luxemburger Deklaration als Grundlagen der Gesundheitsförderung
2.5 Instrumente der Betrieblichen Gesundheitsförderung
2.5.1 Der Arbeitskreis Gesundheit
2.5.2 Der Gesundheitsbericht
2.5.3 Der Gesundheitszirkel
2.6 Das Berliner Modell
2.7 Das Düsseldorfer Modell
2.8 Vergleich der Modelle
2.9 Mitarbeiterbefragung
3. Wesentliche Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
3.1 Verhaltensprävention
3.2 Verhältnisprävention
3.3 Verhaltens- und verhältnisorientierten Gesundheitsförderungsmaßnahmen im Überblick
3.4 Erstes, Zweites und Drittes Setting
3.4.1 Kognitionsorientierter Ansatz - (Primäre Prävention, Erstes Setting):
3.4.2 Emotionsorientierte Ansätze - (Sekundäre Prävention, Zweites Setting)
3.4.3 Tertiäre Prävention - Drittes Setting
4. Mehrwert für Unternehmen
4.1 Ökonomischer Nutzen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
4.1.1 Kostensenkungen durch Betriebliche Gesundheitsförderung
4.2 Kennzahlen
4.2.1 Planung von Kennzahlen - Bestimmung des Soll-Wertes
4.3 Harte Kennzahlen
4.3.1 Gewinn
4.3.2 Fehlzeiten
4.3.3 Personalkennzahlen
4.3.4 Fluktuationsquote, Anzahl der arbeitnehmerseitigen Kündigungen durchschnittlicher Mitarbeiterbestand
4.3.5 Alters- bzw. Betriebszugehörigkeitsstruktur, Summe Alter bzw. Betriebszugehörigkeit / Anzahl Mitarbeiter
4.3.6 Personalkosten
4.4 Weiche Kennzahlen
4.4.1 Betriebsklima
4.4.2 Gesundheitszustand
4.4.3 Image
4.4.4 Kommunikation
4.4.5 Motivation
4.5 Return on Invest
4.6 Neuer Freibetrag für Arbeitgeberleistungen
4.7 Personalmarketing
4.7.1 Mitarbeiterbindung
4.7.2 Motivation
4.8 Work-Life-Balance Grundüberlegungen
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den ökonomischen und strategischen Mehrwert, den ein Unternehmen durch die systematische Einführung einer betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) erzielen kann, wobei insbesondere die Erfassung und Bewertung in der betrieblichen Gesamtrechnung im Fokus steht.
1.1 Problemstellung der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage „Welchen Mehrwert kann ein Unternehmen durch die Einführung einer betrieblichen Gesundheitsförderung erzielen?“
In dieser Arbeit wird also nicht nur der Frage nachgegangen, wie Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) in ein Unternehmen zu implementieren ist. Vielmehr soll aufgezeigt werden, wie die Ergebnisse der BGF im Rahmen der betrieblichen Gesamtrechnung (Kosten-Nutzen-Analyse) erfasst und bewertet werden können, damit die Argumentationslücke zwischen Wohlbefinden und Gesundheit einerseits und dem wirtschaftlichen Erfolg andererseits gefüllt werden kann. Bei diesem Versuch stützt sich die vorliegende Arbeit auf die Auswertung der vorhandenen relevanten Literatur zum Thema.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Gesundheit als Erfolgsfaktor und definiert die zentrale Forschungsfrage nach dem Mehrwert von BGF für Unternehmen.
2. Theoretische Einordnung der Betrieblichen Gesundheitsförderung: Dieses Kapitel erläutert die geschichtlichen Grundlagen, Rechtsrahmen wie das SGB V sowie zentrale Steuerungsinstrumente der Gesundheitsförderung.
3. Wesentliche Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung: Hier werden verhaltens- und verhältnisorientierte Ansätze sowie die verschiedenen Ebenen der Prävention (Setting-Ansätze) detailliert differenziert.
4. Mehrwert für Unternehmen: Dieses Kernkapitel analysiert den ökonomischen Nutzen, die Kategorisierung von Kennzahlen (hart/weich) und die strategische Relevanz für das Personalmarketing.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines strategischen Umdenkens hin zur Gesundheitsförderung als Führungsaufgabe.
Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Gesundheitszirkel, Prävention, Fehlzeitenmanagement, Kennzahlen, Return on Investment, ROI, Unternehmenserfolg, Personalmarketing, Mitarbeiterbindung, Work-Life-Balance, Arbeitsschutz, Betriebsklima, Humankapital.
Die Arbeit behandelt die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und analysiert, wie diese über bloße Prävention hinaus einen messbaren Mehrwert für Unternehmen generieren kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Einordnung, den Instrumenten zur Implementierung (wie Gesundheitszirkel), der Messung durch Kennzahlen und der strategischen Bedeutung für das Personalmarketing.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie die Ergebnisse der BGF in einer Kosten-Nutzen-Analyse erfasst werden können, um die Lücke zwischen gesundheitlichen Maßnahmen und wirtschaftlichem Erfolg zu schließen.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, um den aktuellen Stand der Forschung zu bewerten und betriebswirtschaftliche Bewertungsmöglichkeiten für BGF-Maßnahmen darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einordnung, die Vorstellung spezifischer Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie eine umfassende Analyse der ökonomischen Erfolgsfaktoren (harte und weiche Kennzahlen).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie ROI, Fehlzeitenreduktion, Mitarbeiterzufriedenheit, BGF-Strategien und das Gesundheitsmanagement charakterisiert.
Das Berliner Modell setzt auf eine homogene Kleingruppe ohne Hierarchien zur Stressbewältigung, während das Düsseldorfer Modell gemischte Gruppen vorsieht, um technische und ergonomische Aspekte direkt im Arbeitsbereich zu bearbeiten.
Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels positioniert sich ein Unternehmen durch BGF als attraktiver Arbeitgeber, was die Mitarbeiterbindung maßgeblich unterstützt.
Die Vorteile reichen von einer Senkung des Krankenstandes und der Fluktuationsrate über eine höhere Produktivität bis hin zur Verbesserung des Unternehmensimages und der Corporate Identity.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

