Masterarbeit, 2019
221 Seiten, Note: 2,1
1 Einführung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Untersuchungsverlauf
2 Desk sharing
2.1 Definition
2.2 Sharing-Konzepte
2.2.1 Territoriales Desk sharing
2.2.2 Non-Territoriales Desk sharing
2.2.3 Room-Sharing und Building-Sharing
2.3 Ziele der Einführung
2.4 Facetten
2.4.1 Vorteile
2.4.2 Nachteile
3 Theoretisches Leitkonzept zur empirischen Untersuchung
4 Gemeinsame Grundlagen der empirischen Studien
4.1 Forschungsfeld
4.2 Forschungsfrage
4.3 Nutzen der Fragestellung und Relevanz
4.4 Verwendung der Ergebnisse
5 Qualitative Untersuchung: Allgemeines
5.1 Studiendesign
5.2 Sampling
5.3 Erhebungsinstrument
5.3.1 Generierung der Fragen
5.3.2 Deckblatt
5.3.3 Begleitschreiben
5.3.4 Items
6 Qualitative Untersuchung: Durchführung und Datenerhebung
7 Qualitative Untersuchung: Ergebnisse
7.1 Auswertung
7.2 Ergebnisdarstellung
7.2.1 Mitarbeiter
7.2.2 Akademie
7.3 Kritik
8 Quantitative Untersuchung: Allgemeines
8.1 Studiendesign
8.2 Sampling
8.3 Erhebungsinstrument
8.3.1 Generierung der Items
8.3.2 Deckblatt
8.3.3 Begleitschreiben
8.3.4 Items und Auswahlmöglichkeit
9 Quantitative Untersuchung: Durchführung und Datenerhebung
10 Qualitative Untersuchung: Ergebnisse
10.1 Auswertung
10.2 Ergebnisdarstellung und -bewertung
10.2.1 Dimension S: Stärken
10.2.2 Dimension W: Schwächen
10.2.3 Dimension O: Chancen
10.2.4 Dimension T: Risiken
10.2.5 Dimension A: Ziele
10.2.6 Dimension R: Resultate
10.2.7 Dimension C: Anforderungen
10.2.8 Dimension E: Erfolg
10.3 Kritik
11 Beantwortung der Forschungsfrage
12 Handlungsempfehlungen
12.1 Einbindung der Mitarbeiter
12.2 Unzufriedenheit der Mitarbeiter
12.3 Lärm
12.4 Spielregeln vereinbaren
12.5 Clean Desk Policy
12.6 Hygiene
12.7 Technische Ausstattung
13 Schlussbetrachtung und Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Ausgangslage und der Effekte, welche die Mitarbeiter einer Bildungsakademie mit der Implementierung von Desk Sharing als non-territorialem, flexiblem Arbeitsplatzmodell verbinden.
1.1 Problemdarstellung
Unternehmen sind heute einer zunehmenden Veränderung der Arbeits- und Berufswelt ausgesetzt. Ursächlich dafür sind unter anderem die Globalisierung, die zu einer zunehmenden Konkurrenz führt, der demographische Wandel mit seinen Folgen für den Rückgang der Erwerbsbevölkerung und der Verlängerung der Lebensarbeitszeit, sowie ein sich verstärkender wirtschaftlicher Wandel, der von einer industriellen Produktionsgesellschaft hin zu einer wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft führt und letztlich die neuen Technologien, die vor allem durch die Nutzung moderner IT-Systeme zu einer Neuausrichtung und Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort führen. (Martin 2006: 22)
Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht in vielen Bereichen, dass „immer und von überall [...] [gearbeitet werden kann], starre Home-Office-Regelungen werden durch flexible Arbeitsorte abgelöst.“ (Pauls & Lütker-Lanfer 2017:1) Die Büroräume und deren Nutzung werden in ihrer Gestaltung dieser Flexibilisierung angepasst, so dass starre Bürogebäude sich zu offenen Bürolandschaften verändern, verschiedene Arbeitszonen ausgebildet werden und Desk sharing als eine Form des flexible Offices etabliert werden. (Pauls & Lütker-Lanfer 2017:1)
Innerhalb einer Akademie, die neben grundständigen Ausbildungen auch Fort- und Weiterbildungen anbietet, wird es immer schwieriger für jeden Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz anzubieten. Durch den Wunsch nach flexiblen Vorbereitungszeiten, vermehrter Beschäftigung von Teilzeitkräften und dem Bedürfnis der Mitarbeiter nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance würde dies den baulichen Rahmen und die Kosten sprengen.
Während neue Mitarbeiter entscheiden können ob sie einem Unternehmen mit Desk sharing ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, sehen sich bestehende Arbeitskräfte neuen Herausforderungen gegenüber. Dies wirft die Forschungsfrage auf, welche Ausgangslage und Effekte Mitarbeiter mit der Einführung des Desk sharings verbinden. Dabei können sich diese Effekte sowohl auf den Mitarbeiter selbst beziehen als auch die Bildungsakademie in den Fokus rücken.
1 Einführung: Beleuchtet den Wandel der Arbeitswelt als Auslöser für flexible Bürokonzepte und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung an einer Bildungsakademie.
2 Desk sharing: Definiert den Begriff, stellt unterschiedliche Sharing-Konzepte (wie territoriales und non-territoriales Desk Sharing) vor und beleuchtet Ziele sowie Vor- und Nachteile.
3 Theoretisches Leitkonzept zur empirischen Untersuchung: Verknüpft die Analyseverfahren SWOT, SOAR, SCORE und NOISE zu einem ganzheitlichen Leitkonzept für die empirische Forschung.
4 Gemeinsame Grundlagen der empirischen Studien: Beschreibt das konkrete Forschungsfeld in Bamberg, definiert die Forschungsfrage und erläutert den Nutzen sowie die Verwendung der Studienergebnisse.
5 Qualitative Untersuchung: Allgemeines: Erläutert das Studiendesign, das Sampling sowie die methodische Konstruktion des qualitativen Erhebungsinstruments.
6 Qualitative Untersuchung: Durchführung und Datenerhebung: Dokumentiert den zeitlichen Ablauf, die Einbindung des Qualitätsmanagements und die Rücklaufquote der Befragung.
7 Qualitative Untersuchung: Ergebnisse: Beschreibt die Auswertung über Item- und Meta-Cluster und stellt die spezifischen Ergebnisse für Mitarbeiter und Akademie dar.
8 Quantitative Untersuchung: Allgemeines: Beschreibt die Konzeption der quantitativen Querschnittsstudie, die Skalenbreite und die methodischen Grundlagen des Fragebogens.
9 Quantitative Untersuchung: Durchführung und Datenerhebung: Erläutert den Erhebungszeitraum, die Rücklaufzahlen und die datentechnische Erfassung der Fragebögen.
10 Qualitative Untersuchung: Ergebnisse: (Im Original betitelt als Quantitative Untersuchung: Ergebnisse) Analysiert die statistischen Kennzahlen und bewertet die Dimensionen von Stärken bis Erfolg.
11 Beantwortung der Forschungsfrage: Führt alle qualitativen und quantitativen Ergebnisse zusammen, um ein holistisches Bild der Auswirkungen zu zeichnen.
12 Handlungsempfehlungen: Gibt praktische Ratschläge zu Mitarbeitereinbindung, Lärmminimierung, Clean-Desk-Policy und technischer Ausstattung für eine erfolgreiche Umsetzung.
13 Schlussbetrachtung und Fazit: Fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung von offener Kommunikation und Change Management.
Desk Sharing, New Work, Arbeitsplatzmodell, Bildungsakademie, Change Management, Qualitative Untersuchung, Quantitative Untersuchung, SWOT-Analyse, SOAR-Analyse, Arbeitsumgebung, Flexibilisierung, Mitarbeiterzufriedenheit
Die Arbeit untersucht die Implementierung von Desk Sharing als non-territoriales, flexibles Arbeitsplatzmodell an einer Bildungsakademie und analysiert die damit verbundenen Voraussetzungen und Auswirkungen.
Im Fokus stehen moderne Bürokonzepte, Change-Management-Prozesse, organisatorische Veränderungen sowie die psychologischen und sozialen Effekte auf die Beschäftigten.
Die Arbeit geht der Frage nach, welche Ausgangslage und welche Effekte die Mitarbeiter der Bildungsakademie mit der Einführung des Desk Sharings verbinden.
Es wurde ein zweistufiges methodisches Vorgehen gewählt, das eine qualitative Interviewstudie mit einer anschließenden quantitativen Fragebogenstudie (gestützt durch ein kombiniertes Leitkonzept aus SWOT, SOAR, SCORE und NOISE) verbindet.
Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Fundierung, der detaillierten Planung, Durchführung und Auswertung sowohl der qualitativen als auch der quantitativen Erhebung mitsamt all ihrer Dimensionen.
Zentrale Keywords sind unter anderem Desk Sharing, New Work, Bildungsakademie, Change Management, Arbeitsplatzmodell und Mitarbeiterzufriedenheit.
Die Lehrkräfte bewerten die aktuellen räumlichen und technischen Voraussetzungen überwiegend kritisch und sehen hierin erhebliche Schwächen und Anforderungen für eine erfolgreiche Umsetzung.
Die Clean Desk Policy wird als essenzielles Instrument beschrieben, um den non-territorialen Arbeitsplatzwechsel zu ermöglichen, den Datenschutz zu wahren und einen professionellen Eindruck zu hinterlassen.
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