Masterarbeit, 2010
131 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Rolle der Unternehmenskultur bei internationalen Unternehmenszusammenschlüssen und analysiert die Herausforderungen und Chancen der kulturellen Integration. Im Fokus steht die Frage, wie die Unternehmenskulturen der beteiligten Unternehmen im Zuge des Zusammenschlusses aufeinander abgestimmt und integriert werden können, um den Erfolg des gemeinsamen Unternehmens zu gewährleisten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas, die Zielsetzung der Arbeit und die Forschungsfragen definiert. Anschließend wird der Begriff des Unternehmenszusammenschlusses erläutert und verschiedene Formen, Motive und Ziele von Unternehmenszusammenschlüssen vorgestellt.
Das nächste Kapitel behandelt das Thema Unternehmenskultur und beleuchtet dessen Bedeutung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen. Die Arbeit analysiert die verschiedenen Ebenen der Unternehmenskultur, die Funktionen und Wirkungen der Unternehmenskultur und geht auf die Herausforderungen der interkulturellen Kommunikation und Kompetenz ein.
Im vierten Kapitel wird die Rolle der Unternehmenskultur im Prozess des Unternehmenszusammenschlusses analysiert. Es werden die verschiedenen Phasen des Akquisitionsprozesses betrachtet und die Bedeutung der Unternehmenskultur in jeder Phase hervorgehoben.
Das fünfte Kapitel befasst sich mit der kulturellen Integration in Folge der Übernahme der Banca Comerciala Romana durch die Erste Group Bank. Es werden die beteiligten Unternehmen vorgestellt und die Ergebnisse der Untersuchung der kulturellen Integration in der Fallstudie dargestellt.
Unternehmenskultur, Unternehmenszusammenschluss, Integration, Interkulturalität, Akkulturation, Akquisition, Management-Holding, Fallstudie, Banca Comerciala Romana, Erste Group Bank
Unterschiedliche Werte und Normen führen oft zu Reibungsverlusten und Widerständen bei den Mitarbeitern. Wenn Kulturen nicht erfolgreich integriert werden, scheitern Zusammenschlüsse trotz wirtschaftlicher Synergien oft an menschlichen Faktoren.
Schein unterteilt Kultur in drei Ebenen: sichtbare Artefakte (Symbole), bekundete Werte und die tief liegenden, unbewussten Grundannahmen, die das eigentliche Verhalten prägen.
Es werden verschiedene Akkulturationsformen unterschieden: relative Autonomie (beide Kulturen bleiben bestehen), Dominanz (eine Kultur übernimmt die andere) oder „New Family“ (Schaffung einer völlig neuen, gemeinsamen Kultur).
Die Fähigkeit, kulturelle Unterschiede wahrzunehmen, zu respektieren und konstruktiv damit umzugehen. Dies ist besonders bei internationalen Akquisitionen wichtig, um Kommunikationsbarrieren abzubauen.
Die Fallstudie analysiert, wie sich die Grundorientierungen im Akquisitionsprozess veränderten und welche Rolle die Management-Holding bei der Transformation der rumänischen Bankenkultur spielte.
Ja, wenn kulturelle Vielfalt als Chance für neue Lernprozesse und Perspektiven genutzt wird, kann sie die Innovationskraft und den zukünftigen Erfolg des zusammengeschlossenen Unternehmens steigern.
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