Bachelorarbeit, 2011
53 Seiten, Note: 2,3
1.Einleitung
1.1.Problemstellung
1.2.Aufbau der Arbeit
2.Grundlagen
2.1. Gruppen- und Teamarbeit im Unternehmen
2.1.1 Unterschied von Gruppe und Team
2.1.2. Arten von Gruppen im Unternehmen
2.1.3. Negative und positive Effekte der Gruppenarbeit im Unternehmen
2.2. Anreizsysteme
2.3. Motive und Motivation
3. Anreizgestaltung
3.1. Materielle Anreize
3.1.1. Vorbemerkung
3.1.2. Grundentgelt
3.1.3. Individuelle Leistungszulage
3.1.4. Gruppenprämie
3.1.5. Gainsharing-Systeme
3.1.6. Zusammenfassung der Entgeltbestandteile
3.2. Immaterielle Anreize
3.2.1. Vorbemerkung
3.2.2. Eigenverantwortung und Autonomie
3.2.3. Anforderungsvielfalt
3.2.4. Gruppenstruktur
4.Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Gestaltung von Anreizsystemen im Kontext von Gruppen- und Teamarbeit in Unternehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Anreize effektiv genutzt werden können, um das Verhalten der Mitarbeitenden im Sinne der Unternehmensziele zu beeinflussen und gleichzeitig die spezifischen Anforderungen moderner Arbeitsorganisationen zu berücksichtigen.
2.1.1. Unterschied von Gruppe und Team
Eine Gruppe stellt nicht einfach eine Addition von Individuen dar. Die Mitglieder müssen u.a. einen direkten Kontakt zueinander haben, durch ein Wir Gefühl verbunden sein und sich als Gruppenmitglieder anerkennen. Die Gruppengröße sollte dabei so beschaffen sein, dass jede Person mit der anderen in Kontakt treten kann. Dadurch ist eine Abgrenzung zu Organisationseinheiten wie Abteilungen gegeben. Bei der Gruppenarbeit hat die Gruppe ein gemeinsames Ziel, welches durch eine bestehende Arbeitsaufgabe unter Einhaltung von Regeln und Normen zusammen erreicht werden soll. Dabei ist es wichtig, dass sich die Mitarbeiter auch als eine Gruppe fühlen. In der Literatur besitzen Teams Merkmale, die über die Merkmale einer Gruppe hinausgehen. So zeichnen sich Teams u.a. durch einen starken Zusammenhalt aus. Desweiteren arbeiten die Mitglieder als eine eng zusammenarbeitende Gruppe miteinander.
1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung der Arbeitsorganisation ein und definiert das Ziel der Arbeit, ein erfolgreiches Anreizsystem für Gruppenarbeit zu gestalten.
2.Grundlagen: Es werden die theoretischen Begriffsbestimmungen zu Gruppen- und Teamarbeit sowie die psychologischen Grundlagen von Motivation und Anreizsystemen erörtert.
3. Anreizgestaltung: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert materielle und immaterielle Anreize und deren spezifische Eignung für die Steuerung von Arbeitsgruppen.
4.Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer präzisen, auf die Gruppenstruktur abgestimmten Anreizgestaltung zur Sicherung des Unternehmenserfolgs.
Anreizsystem, Gruppenarbeit, Teamarbeit, Motivation, Grundentgelt, Leistungszulage, Gruppenprämie, Gainsharing, Eigenverantwortung, Autonomie, Anforderungsvielfalt, Gruppenstruktur, Arbeitsorganisation, Unternehmenserfolg, Leistungsbeurteilung.
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, wie Mitarbeiter in Gruppen- oder Teamstrukturen durch gezielte Anreizsysteme so motiviert werden können, dass sie ihre Leistungen im Sinne der Unternehmensziele erbringen.
Die Arbeit gliedert sich in die theoretischen Grundlagen von Gruppenarbeit und Motivation sowie in die praktische Gestaltung materieller Entlohnungskomponenten und immaterieller Motivationsfaktoren.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Entgeltsystem für Gruppenarbeit gestaltet werden muss, damit es sowohl die Unternehmensziele unterstützt als auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigt.
Die Arbeit basiert auf einer betriebswirtschaftlich-theoretischen Untersuchung, die verschiedene wissenschaftliche Modelle zur Anreizgestaltung und Motivation für den Anwendungsbereich Gruppenarbeit analysiert und kritisch bewertet.
Der Hauptteil behandelt die Differenzierung in materielle Anreize wie Grundentgelt, individuelle Zulagen und Gruppenprämien sowie immaterielle Faktoren wie Autonomie, Anforderungsvielfalt und die Gestaltung der Gruppenstruktur.
Wichtige Schlagworte sind Anreizsystem, Gruppenarbeit, Motivation, Leistungszulage, Gruppenprämie, Gainsharing und Eigenverantwortung.
Teams weisen eine höhere Interaktionsdichte und einen stärkeren Zusammenhalt auf als einfache Gruppen, was spezifische Anforderungen an die Koordination und damit an die Gestaltung von Anreizen stellt.
Der Trittbrettfahrereffekt tritt auf, wenn Mitglieder einer Gruppe ihren Leistungsbeitrag minimieren, da sie sich auf dem Durchschnittsergebnis der Gruppe ausruhen können. Ein gutes Anreizsystem muss diesen Effekt durch geeignete Bemessungsgrundlagen verhindern.
Gainsharing-Systeme zielen darauf ab, Produktivitätssteigerungen oder Kosteneinsparungen zwischen dem Unternehmen und den Beschäftigten zu teilen, um kontinuierliche Verbesserungen zu fördern.
Da der Nutzen einer zusätzlichen Entlohnung für den Mitarbeiter mit der absoluten Höhe der Entlohnung abnimmt, muss die Entlohnung bei hohen Beträgen stärker gesteigert werden, um den gleichen motivationalen Effekt wie bei niedrigeren Beträgen zu erzielen.
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