Examensarbeit, 2010
145 Seiten, Note: 1,2
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob es eine Ostseeidentität gibt, die die Anrainerstaaten des Baltischen Meeres verbindet. Dabei werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Identität und der raumbezogenen Identität erläutert. Anschließend wird der Ostseeraum vorgestellt und seine jüngere Entwicklungsgeschichte seit 1990 betrachtet. Im Hauptteil der Arbeit werden verschiedene Expertenmeinungen zum Thema der Ostseeidentität zusammengefasst und mögliche Ansätze von Gemeinsamkeiten zwischen den Anrainern präsentiert und bewertet.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Identität und der raumbezogenen Identität. Sie erklärt den Begriff der Identität, beschreibt verschiedene theoretische Ansätze und beleuchtet die Relevanz der raumbezogenen Identität für Individuen und Gesellschaft. Kapitel 3 widmet sich der Vorstellung des Ostseeraums und dessen Entwicklung, wobei der Fokus auf die Zeit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs liegt. Im Hauptteil der Arbeit werden in Kapitel 4 verschiedene Expertenmeinungen zur Ostseeidentität zusammengefasst. Des Weiteren werden mögliche Ansätze einer Ostseeidentität exemplarisch vorgestellt und bewertet. Im Fokus stehen dabei Aspekte wie die gemeinsame Währung, das Meer, der Baltische Bernstein, die gemeinsame Vergangenheit und die Kunst und Baukunst des Raums. Schließlich werden verschiedene Studien analysiert, die das Image und die Identität der Ostseeregion und seiner Anrainer untersuchen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Identität, raumbezogene Identität, Ostseeraum, Ostseeidentität, Region-Building, EU-Regionalpolitik, Ostseestrategie, Ostseeprogramm, Image, Medienpräsens und nation branding.
Die Arbeit untersucht, ob die Anrainerstaaten durch mehr als nur das Meer verbunden sind und ob gemeinsame kulturelle oder historische Merkmale eine kollektive Identität bilden.
Es ist ein interdisziplinäres Phänomen, bei dem Menschen eine Bindung an einen geografischen Raum entwickeln, die oft durch Kultur, Heimatgefühl und Geschichte geprägt ist.
Durch die Ostseestrategie und verschiedene Förderprogramme unterstützt die EU das „Region-Building“ und macht den Ostseeraum zu einer Plattform für grenzüberschreitende Kooperation.
Exemplarisch werden Aspekte wie der Baltische Bernstein, die gemeinsame Hanse-Vergangenheit, Kunststile (z. B. Backsteingotik) und das Meer selbst analysiert.
Die Arbeit nutzt Internetstichwortsuchen und Umfragen zum Image der Region, um festzustellen, ob sie von außen und innen als Einheit wahrgenommen wird.
Es ist der Versuch, das Image der einzelnen Anrainerstaaten oder der gesamten Region gezielt zu steuern, um Tourismus und Investitionen („Visit and Invest“) zu fördern.
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