Examensarbeit, 2010
69 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Definition und Methoden
3 Prävalenz von Adipositas
4 Ursachen von Adipositas
4.1 Bewegungsmangel mit langfristiger positiver Energiebilanz
4.2 Ernährungsgewohnheiten
4.3 Genetische Gründe
4.4 Soziale Gründe
4.4.1 Sozio-ökonomischer Status
4.4.2 Vorbildfunktion der Eltern und ihre Erziehungsmaßnahmen
4.4.3 Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft
4.5 Soziostrukturelle Faktoren
4.5.1 Bewegungsangebote in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen
4.5.2 Werbung
4.6 Psychische Gründe
5 Gesundheitliche Folgen von Adipositas
6 Präventionsmaßnahmen in der Schule
6.1 Bewegungsangebote in der Schule
6.1.1 Sportunterricht
6.1.2 Nachmittagsbetreuung
6.1.3 Projekt „Walking Bus“
6.2 Ernährung in der Schule
6.3 Projekt „Robuste Kids“
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Verbreitung, Ursachen und gesundheitlichen Auswirkungen von Adipositas im Kindes- und Jugendalter und analysiert, welche Rolle die Schule bei der Implementierung effektiver Präventionsmaßnahmen spielen kann.
4.2 Ernährungsgewohnheiten
Ernährungsgewohnheiten spielen bei der Entstehung von Adipositas ebenfalls eine bedeutende Rolle. Sie hängen von biologischen Faktoren ab, werden jedoch auch von externen und internen Stimuli beeinflusst. Im Wesentlichen hängt die Nahrungsaufnahme vom „Hunger-Sättigungs-Empfinden“ (Reinehr, 2007, S. 7) ab. Die entsteht durch das Hormon Leptin, das im Hypothalamus produziert wird, und dem damit zusammenhängenden Kreislauft. Leptin reguliert die Neuropeptide und sorgt somit für eine verringerte Nahrungsaufnahme (vgl. ebd.). Es fördert die Produktion des Alpha-Melanocytenstimulierenden Hormons (-MSH), das sich appetithemmend auswirkt. Das -MSH Hormon stimuliert Rezeptoren im Hypothalamus und diese Anregung wirkt als starkes Sättigungssignal. Außerdem senkt Leptin die Konzentration von appetitsteigernden Neuropeptiden (vgl. Reinehr, 2007, S. 7f.). Auf diese Weise kann die Nahrungsaufnahme durch das Leptin-Hormon reguliert werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des zunehmenden Übergewichts bei Kindern und Jugendlichen ein und benennt die Fragestellung zur Rolle der Schule bei der Prävention.
2 Definition und Methoden: Das Kapitel definiert den Begriff Adipositas und erläutert die gängigen Messmethoden, insbesondere den Body-Mass-Index (BMI) bei Kindern unter Verwendung alters- und geschlechtsspezifischer Perzentilen.
3 Prävalenz von Adipositas: Hier wird der Anstieg der Adipositasraten in Europa und Deutschland sowie die soziale Verteilung des Übergewichts differenziert nach Geschlecht und sozialem Status dargestellt.
4 Ursachen von Adipositas: Dieses umfangreiche Kapitel beleuchtet das multifaktorielle Gefüge der Adipositasentstehung, unter anderem durch Bewegungsmangel, Ernährungsweise, soziale Bedingungen und psychische Einflüsse.
5 Gesundheitliche Folgen von Adipositas: Das Kapitel beschreibt die schwerwiegenden physischen (z.B. metabolisches Syndrom) und psychosozialen Auswirkungen (z.B. Mobbing, Stigmatisierung) von Adipositas bei jungen Menschen.
6 Präventionsmaßnahmen in der Schule: Hier werden schulische Interventionsmöglichkeiten analysiert, wobei Konzepte wie täglicher Schulsport, Ernährungsberatung und spezifische Bewegungsinitiativen wie „Walking Bus“ oder „Robuste Kids“ untersucht werden.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Diese Sektion rekapituliert die zentralen Ergebnisse der Arbeit und identifiziert weiteren Forschungsbedarf für die Adipositasprävention in schulischen Settings.
Adipositas, Übergewicht, Kindesalter, Jugendalter, Prävention, Schule, Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsangebot, Energiebilanz, sozio-ökonomischer Status, Body-Mass-Index, Gesundheitsförderung, Lebensstil, Psychosoziale Folgen, Schulintervention.
Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Adipositas im Kindes- und Jugendalter und untersucht insbesondere, inwieweit schulische Institutionen durch Präventionsprogramme entgegenwirken können.
Die zentralen Felder umfassen die Ursachenforschung (Bewegung, Ernährung, soziales Umfeld), die Analyse der gesundheitlichen Folgen und die Bewertung konkreter Interventionsansätze in der Schule.
Das Hauptziel besteht darin, die Möglichkeiten der Schule zur Adipositasprävention zu identifizieren und zu eruieren, wie durch schulische Programme der BMI positiv beeinflusst werden kann.
Der Autor führt eine tiefgehende Literaturanalyse durch und wertet zahlreiche nationale und internationale Studien zur Fitness, zum Ernährungsverhalten und zu verschiedenen Interventionsstudien (z.B. CHILT III, KOPS) aus.
Der Hauptteil gliedert sich in die Ursachenanalyse, die Darstellung der psychosozialen und physischen Folgen sowie eine detaillierte Auswertung schulischer Sport- und Ernährungsprogramme.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich über die Begriffe Adipositasprävention, Schulsport, Ernährungserziehung und den sozio-ökonomischen Einfluss auf den Lebensstil beschreiben.
Da sich Körperproportionen und Fettanteil im Wachstum ständig ändern, reichen einfache BMI-Werte nicht aus; stattdessen werden alters- und geschlechtsspezifische Perzentilkurven verwendet.
Studien zeigen, dass Kinder aus sozial schwächeren Familien häufiger einen ungesünderen Lebensstil (weniger Sport, ungünstigere Ernährung) aufweisen, was statistisch mit einer höheren Adipositasrate korreliert.
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