Bachelorarbeit, 2011
69 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Motivation der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 iPad, Apps und App Store
2.1 Begriff
2.1.1 iPad
2.1.2 App Store
2.1.3 App
2.1.4 iPhone
2.1.5 Pricing
2.2 Entstehung
2.3 Angebot und Bezahlung
2.4 Einschränkungen
2.5 Chancen des Markts
3 Preisstrategien und ihre Auswirkungen
3.1 Erwartungen der Kunden
3.2 Die App-Store-Ökonomie
3.2.1 Netzwerkeffekte
3.2.2 Lock-In-Effekt
3.2.3 Sichtbarkeit und Positives Feedback
3.2.4 Kundenbewertungen
3.2.5 Produktdifferenzierung und First Mover Strategie
3.2.6 In-App-Purchase
3.3 Kostenbasiertes Pricing
3.4 Preisdifferenzierung
3.4.1 Personalisierte Preise
3.4.2 Versioning
3.4.3 Gruppenpreise
3.4.4 Möglichkeiten des Versioning
3.4.5 Extremeness Aversion
3.4.6 Grenzen des Versionings
3.5 Penetration Pricing
3.6 Follow-the-Free
3.6.1 Freemium
3.6.2 Werbefinanzierung
3.6.3 Nachteile bei Follow-the-Free
3.7 Dynamische Preisstrategien
3.7.1 Preissteigerungen
3.7.2 Skimming
3.7.3 Aktionspreise (Kurzzeitige Preissenkungen)
3.8 Multi-Channel Preisdifferenzierung
4 Exkurs: Preispolitik bei digitalen Verlagsprodukten
4.1 Erwartungen der Kunden
4.2 Multi-Channel Preisgestaltung
4.2.1 Spillover oder Kannibalisierung
4.2.2 Getrennte Inhalte
4.2.3 Nischenstrategien
4.2.4 Web-Zugang ebenfalls kostenpflichtig machen
4.2.5 Kostenpflichtige App trotz kostenlosen Web-Zugangs
4.2.6 Werbung
4.3 Pricing innerhalb des iPad-Kanals
5 Schlussbemerkung und Fazit
Die Arbeit untersucht die ökonomischen Besonderheiten des iPad-App-Marktes und analysiert verschiedene Preisstrategien, um App-Entwicklern eine Entscheidungshilfe bei der Bepreisung ihrer Produkte zu bieten. Dabei wird insbesondere auf die Zusammenhänge von Marktmechanismen und den Vorgaben Apples eingegangen.
3.2.1 Netzwerkeffekte
Eine der wichtigsten Besonderheiten bei Informationsgütern ist ein positiver externer Effekt, der als Netzwerkeffekt bezeichnet wird. Das Prinzip ist simpel: „Je mehr Nutzer [eines Systems] es gibt, desto größer ist d[]er Nutzen für den Einzelnen“ (Linde, 2005, S. 56).
Beispiel: Der WhatsApp Messenger von WhatsApp Inc. (Abb. 7) ist ein Plattformübergreifendes Chatprogramm für iPhone, Android, BlackBerry sowie Nokia. Es bietet nach Angabe der Entwickler den Nutzen, Kosten für SMS zu sparen, da zur Übertragung eine Internetverbindung genutzt wird (vgl. Ohne Autor, 2011h). Jeder Nutzer kann jedem anderen, der diese App besitzt, Nachrichten und Bilder zuschicken. Daher steigt der Nutzen für alle Teilnehmer mit jedem zusätzlichen App-Besitzer.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die App-Store-Ökonomie ein, stellt die Zielsetzung der Arbeit dar und erläutert den Aufbau der Untersuchung.
2 iPad, Apps und App Store: Dieses Kapitel definiert die grundlegende Terminologie rund um iPad und App Store und beleuchtet deren Entstehung sowie die Marktstruktur.
3 Preisstrategien und ihre Auswirkungen: Der Hauptteil analysiert verschiedene Preisstrategien wie Versioning, Penetration Pricing und Freemium unter Berücksichtigung von Kundenerwartungen und Marktmechanismen.
4 Exkurs: Preispolitik bei digitalen Verlagsprodukten: Dieser Abschnitt untersucht spezifisch die Herausforderungen und Preismodelle für digitale Zeitungs- und Verlagsinhalte auf dem iPad.
5 Schlussbemerkung und Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt eine Einschätzung zur zukünftigen Preisgestaltung für Apps und Verlagsprodukte.
iPad, App Store, Preisstrategie, Pricing, In-App-Purchase, Netzwerkeffekte, Lock-In-Effekt, Versioning, Freemium, Preisdifferenzierung, digitale Verlagsprodukte, App-Ökonomie, Kundenbewertungen, First Mover, Produktmanagement
Die Arbeit behandelt die ökonomischen Aspekte und Strategien der Preisgestaltung (Pricing) für Applikationen im Apple App Store, insbesondere mit Fokus auf das iPad.
Zentrale Themen sind Marktmechanismen wie Netzwerkeffekte und Lock-In-Effekte, verschiedene Preisstrategien wie Versioning und Freemium sowie die spezifische Preispolitik für digitale Verlagsinhalte.
Ziel ist es, Entwicklern und Anbietern eine handlungsorientierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, um Preisstrategien für iPad-Apps effektiv und marktgerecht zu gestalten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Untersuchung in Form einer Online-Befragung von 307 iPad-Nutzern.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen der Informationsökonomie als auch praxisnahe Preisstrategien, wie z.B. In-App-Purchases, Dynamische Preismodelle und Multi-Channel-Differenzierung, detailliert diskutiert.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie iPad-App-Pricing, App-Store-Ökonomie, Preisdifferenzierung und Follow-the-Free-Strategie charakterisieren.
Die Komplexität ergibt sich aus der Notwendigkeit, eine Multi-Channel-Strategie zu entwickeln, die Print- und Online-Angebote mit digitalen Inhalten sinnvoll verbindet, ohne sich durch Kannibalisierung selbst zu schaden.
Die Extremeness Aversion beschreibt die psychologische Tendenz von Kunden, extreme Optionen zu meiden. Dies kann bei der Bepreisung von verschiedenen App-Versionen genutzt werden, indem durch geschickte Staffelung der Kauf eines mittleren Preissegments gefördert wird.
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