Fachbuch, 2011
90 Seiten
Anmerkung der Autoren
Kurzbiografie Bruno Hanuschke
Kurzbiografie und Lebensweg seines Bruders Willi Hanuschke
Chronologie des Lebensweges von Bruno Hanuschke
Die Jahre 1909-1910, der Beginn auf dem Flugplatz Johannisthal
Das Jahr 1911 - Flugveranstaltungen mit Bruno Hanuschke
Das Jahr 1912 - Flugveranstaltungen mit Bruno Hanuschke
Das Jahr 1913 - Flugveranstaltungen mit Bruno Hanuschke
Das Jahr 1914 - Flugveranstaltungen mit Bruno Hanuschke
Die Jahre 1918-1922 – Die letzten Jahre Bruno Hanuschkes
Bruno Hanuschkes Flugzeugbau/gebaute Flugzeugtypen
Die vorliegende Dokumentation widmet sich dem Leben und Wirken der Flugpioniere Bruno und Willi Hanuschke. Ziel ist es, die frühen Anfänge der Motorfliegerei auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal sowie die unternehmerischen und konstruktiven Leistungen der Brüder Hanuschke historisch aufzuarbeiten und in den Kontext der damaligen Luftfahrtentwicklung zu stellen.
Die Jahre 1908-1910 - der Beginn auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal
Die Brüder Bruno und Willi Hanuschke wuchsen bei ihren Eltern auf. Sein Vater, Heinrich (* 9. September 1855 in Schlesien-† 6. Mai 1928 in Berlin-Tegel) war Gastwirt. Über die Mutter, Pauline, geb. Lange, ist nichts bekannt. Sie war vermutlich Hausfrau oder unterstützte ihren Mann im Restaurant.
Von den 25 Gaststätten in Tegel im Jahre 1897 betrieb Heinrich Hanuschke bis zum Jahre 1905 das Restaurant in der damaligen Schlieperstraße 27/Ecke Schöneberger Straße 63-64 (seit 1936 Medebacher Weg). Im Geburtsjahr seines ersten Sohnes Bruno beauftragte er den Maurermeister Hermann Valtink, ein großes Mietshaus zu errichten. Im Erdgeschoss befand sich das Restaurant, in den oberen Stockwerken wohnte seine Familie. Das erste dreistöckige Wohnhaus in Tegel war Eigentum von Heinrich Hanuschke und im Haus wohnten dort weitere 16 Mietsparteien.
Anmerkung der Autoren: Einleitende Worte zur Entstehung des Dokuments und zum historischen Kontext des Johannisthaler Flugplatzes.
Kurzbiografie Bruno Hanuschke: Kompakter Überblick über die Eckdaten und den beruflichen Werdegang des Flugpioniers.
Kurzbiografie und Lebensweg seines Bruders Willi Hanuschke: Darstellung der Lebensstationen von Willi Hanuschke mit Fokus auf seine fliegerischen und publizistischen Tätigkeiten.
Chronologie des Lebensweges von Bruno Hanuschke: Detaillierte Betrachtung der Jahre 1909 bis 1922, chronologisch gegliedert nach Flugaktivitäten und baulichen Entwicklungen.
Bruno Hanuschkes Flugzeugbau/gebaute Flugzeugtypen: Zusammenfassende Auflistung der technischen Daten und Spezifikationen der von Hanuschke konstruierten Flugmodelle.
Bruno Hanuschke, Willi Hanuschke, Flugplatz Johannisthal, Flugpioniere, Motorflug, Stahlrohrbauweise, Flugzeugbau, Luftfahrtgeschichte, Nationale Flugwoche, Sturmflieger, Fliegerschule, Flugzeugführer, Berlin-Johannisthal, Luftfahrtarchiv, Flugveranstaltungen
Die Arbeit beleuchtet das Leben und die fliegerische Laufbahn der Brüder Bruno und Willi Hanuschke, die maßgeblich an den Anfängen des Motorflugs auf dem Johannisthaler Flugplatz beteiligt waren.
Im Zentrum stehen die Biografie der Brüder, ihr eigener Flugzeugbau, ihre Erfolge bei historischen Flugveranstaltungen sowie ihre technische Pionierleistung im Stahlrohrbau.
Das Ziel ist die Bewahrung der Geschichte couragierter Flugpioniere und die Dokumentation ihres beachtlichen Einflusses auf die frühe deutsche Luftfahrt.
Die Arbeit basiert auf intensiven Recherchen, der Auswertung historischer Dokumente, Fachliteratur, zeitgenössischer Presseberichte und persönlicher Korrespondenzen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine chronologische Darstellung der Flugkarrieren, angereichert durch zahlreiche Fotos, technische Zeichnungen und Berichte über die Flugzeugtypen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Flugpioniere, Johannisthal, Hanuschke-Eindecker, Stahlrohrbauweise und Luftfahrtgeschichte charakterisiert.
Dieser Ehrenname wurde ihm verliehen, nachdem er am 10. Oktober 1912 bei einer Windstärke von 25 m/s einen wagemutigen und technisch beeindruckenden Flug ausführte.
Willi Hanuschke baute eine der weltweit umfangreichsten technisch-wissenschaftlichen Fachsammlungen zur Luftfahrt auf, die leider 1943 bei einem Bombenangriff größtenteils vernichtet wurde.
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