Magisterarbeit, 2010
83 Seiten, Note: 1,8
Die Arbeit „Parteieliten in der BRD“ untersucht die Zusammensetzung und Karrierewege von Parteieliten in Deutschland, genauer gesagt die Mitglieder der Bundesvorstände der fünf wichtigsten deutschen Parteien: CDU, SPD, Bündnis 90/Grüne, FDP und PDS/Linke. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Eliten beschaffen sind und welchen Karrierepfaden sie folgen. Die Arbeit beleuchtet die Rolle der Parteieliten im Parteiensystem und analysiert deren Einfluss auf die Politikgestaltung.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage, die Relevanz des Themas und die Vorgehensweise der Arbeit dar. Der theoretische Teil beleuchtet die Begriffsbestimmungen von Eliten, deren Rolle in der Demokratie und die Funktionsweise von Parteieliten innerhalb des Parteiensystems. Dieser Teil analysiert auch die drei Organisationsmodelle von Parteien und das Macht- und Einflussgefälle der Parteieliten. Im empirischen Teil werden die Daten zur Sozialstruktur der Parteieliten und deren Karriereverläufe vorgestellt und analysiert. Die Ergebnisse der Analyse werden in Bezug auf Altersstruktur, Bildung, Berufsstruktur, Herkunft, Geschlecht und Karriereverläufe dargestellt. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick auf weiterführende Forschungsfragen.
Parteieliten, Bundesvorstand, CDU, SPD, Bündnis 90/Grüne, FDP, PDS/Linke, Sozialstruktur, Karriereverläufe, Politikgestaltung, Parteiensystem, Vereinigungsprozess, Ostdeutschland, Westdeutschland.
In dieser Untersuchung werden primär die Mitglieder der Bundesvorstände der wichtigsten Parteien (CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke) als Parteielite definiert.
Die Analyse zeigt, dass ein Großteil der Vorstandsmitglieder Akademiker sind, wobei ein breiter Fächerkanon vertreten ist, jedoch eine starke Ähnlichkeit zwischen den Parteien besteht.
Die meisten Mitglieder sammeln umfangreiche Erfahrungen in Parteiämtern auf Landes- und Bundesebene sowie in legislativen oder exekutiven Funktionen, bevor sie in den Bundesvorstand aufsteigen.
Die Arbeit berücksichtigt den Zeitraum ab 1990, um die Integration ostdeutscher Biografien und die Veränderung der Elitenstruktur im vereinigten Deutschland zu untersuchen.
Obwohl ideologische Differenzen bestehen, ähneln sich die sozialen Merkmale (Alter, Bildung, Beruf) der Vorstandsmitglieder über die Parteigrenzen hinweg erstaunlich stark.
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