Bachelorarbeit, 2011
63 Seiten, Note: 2,0
1.Einleitung
2.Sozialisation
2.1 Die Sozialisation der Geschlechter
2.2 Die Sozialisationsagenten
2.3 „Doing Gender“
3.Die Bedeutung von Sport für die Sozialisation
3.1 Die Soziologie des Sports
3.2 Sport und die weibliche Sozialisation
3.3 Ein Exkurs: Die körperlichen Auswirkungen von Sport
4.Frauenfußball und die Sozialisation
4.1 Die Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland
4.2 Der Zusammenhang von Frauenfußball und Sozialisation
4.2.1 Die Rolle der Familie
4.2.2 Die Rolle der Freunde/ Peergroup
4.2.3 Gründe und Motive der Frauen für das Fußballspielen
5.Untersuchung
5.1 Fragestellung
5.2 Auswahl der Interviewpartner
5.3 Methode
5.4 Durchführung
6.Die Ergebnisse der Untersuchung
6.1 Die inhaltliche Zusammenfassung der Interviews
6.2 Der Vergleich zwischen den Spielerinnen
6.3 Der Vergleich zwischen dem Trainer und den Spielerinnen
6.4 Die Ergebnisse im Zusammenhang der Sozialisation
6.5 Der Zusammenhang zwischen den Ergebnissen und Sozialer Arbeit
7.Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Frauenfußball und der weiblichen Sozialisation, um zu ergründen, welche Bedeutung dieser Sport im Leben von Fußballspielerinnen einnimmt und welche Auswirkungen er auf ihre Entwicklung hat, mit dem Ziel, diese Erkenntnisse für die Soziale Arbeit nutzbar zu machen.
4.2.2 Die Rolle der Freunde/ Peergroup
In Rothers Studie wird gefragt, wie viele Freunde der Spielerinnen aus Fußballerkreisen kommen. Bei den meisten Spielerinnen kommt ein Teil des Freundeskreises vom Fußball, der andere Teil aus anderen gesellschaftlichen Kreisen. 28% der Befragten geben an, dass meisten ihrer Freunde aus Fußballerkreisen kommen (Rother 2004, S. 90).
Weiterhin geben 84% der Befragten an, dass sie in ihrer Kindheit täglich oder häufig mit Freunden Fußball außerhalb eines Vereins gespielt haben (Rother 2004, S. 53). Daraus lässt sich schließen, dass die Bedeutung der Zeitverbringens mit Freunden eine große Rolle im Zusammenhang mit dem Fußball spielt. Auf diese Frage wird in der qualitativen Untersuchung noch konkreter eingegangen. In der Studie zeigt sich allerdings auch, dass das Fußballspielen außerhalb eines Vereins in der Pubertät nachlässt. Rother bezieht dies auf körperliche Veränderungen der Mädchen und ein Abgrenzen von Jungengruppen in dieser Zeit. Ein weiterer Fragenkomplex in Rothers Studie bezieht sich auf den außersportlichen Bereich der Fußballmannschaft. Bei der Frage, wie häufig die Spielerinnen nach dem Training oder nach einem Spiel zusammen sitzen, fällt auf, dass dies vor allem in den unteren Ligen häufig positiv beantwortet wird. Je höher eine Mannschaft spielt, desto weniger außersportliche Zeit wird miteinander verbracht (Rother 2004, S. 75).
1.Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die Zielsetzung, den Zusammenhang zwischen Frauenfußball und weiblicher Sozialisation zu untersuchen.
2.Sozialisation: Hier werden zentrale Begriffe der Sozialisation, die Bedeutung von Sozialisationsagenten sowie das Konzept des "Doing Gender" theoretisch definiert.
3.Die Bedeutung von Sport für die Sozialisation: Dieses Kapitel beleuchtet die Soziologie des Sports und diskutiert die Wechselwirkungen zwischen sportlicher Aktivität und dem Prozess der Sozialisation.
4.Frauenfußball und die Sozialisation: Es wird die Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland dargestellt und der theoretische Zusammenhang zwischen dem Sport und der weiblichen Sozialisation aufgezeigt.
5.Untersuchung: In diesem Teil werden das Forschungsdesign, die Methode der Leitfadeninterviews und die Durchführung der qualitativen Erhebung beschrieben.
6.Die Ergebnisse der Untersuchung: Dieser Abschnitt wertet die geführten Interviews aus, stellt Vergleiche an und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug zur Sozialen Arbeit.
7.Fazit und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Ergebnisse zusammengefasst und Perspektiven aufgezeigt, wie der Fußball als Methode in der Sozialen Arbeit implementiert werden kann.
Frauenfußball, weibliche Sozialisation, Sportsoziologie, Doing Gender, Sozialisationsagenten, qualitative Untersuchung, Leitfadeninterviews, Identitätsfindung, Mannschaftssport, Soziale Arbeit, Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Peergroup, Sportsozialisation, Sportpädagogik.
Die Arbeit befasst sich mit der Verbindung zwischen dem Sport Frauenfußball und dem Prozess der weiblichen Sozialisation.
Die Arbeit behandelt Sozialisationstheorien, die Rolle des Sports für das Individuum, die Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland sowie die soziale Bedeutung von Fußballvereinen.
Ziel ist es zu untersuchen, wie der Frauenfußball zur Sozialisation der Spielerinnen beiträgt, welche Rolle er in ihrem Leben spielt und ob dies Erkenntnisse für die Soziale Arbeit bietet.
Die Verfasserin nutzt eine qualitative Forschungsmethode, basierend auf teilstrukturierten Leitfadeninterviews mit einer Gruppe von Spielerinnen sowie einem Trainer.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen, einen historischen Rückblick, die Darstellung der empirischen Untersuchung und die Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich der Sozialisationseffekte.
Wichtige Begriffe sind Frauenfußball, Sozialisation, Identitätsbildung, Teamgeist, Sportsoziologie und Soziale Arbeit.
Die Peergroup bzw. die Mannschaft ist ein zentraler Sozialisationsfaktor; sie bietet einen geschützten Raum für soziale Kontakte und trägt zur Identitäts- und Selbstwertstärkung bei.
Sportprojekte können als Methode dienen, um soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit und Selbstvertrauen zu fördern, insbesondere bei Jugendlichen oder in der betrieblichen Gesundheitsförderung.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

