Magisterarbeit, 2010
234 Seiten, Note: 1,3
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
1 Ziel, Idee und Aufbau der Studie
2 Vorwort
3 Zur Notwendigkeit der Entwicklung demokratischer Kompetenzen
3.1 Legitimierung der Demokratie
3.2 Aktueller Stand der Demokratie
3.3 Erfordernis der Entwicklung demokratischer Kompetenzen
4 Theoretische Grundlagen
4.1 Begriffsklärung: demokratische Kompetenzen
4.2 Demokratische Kompetenzen für die Studie
4.2.1 Ein gutes Leben durch Demokratie als Lebens- und Gesellschaftsform
4.2.2 Die einzelnen Kompetenzen der Studie
4.2.2.1 Konfliktfähigkeit als demokratische Kernkompetenz
4.2.2.2 Sprachkompetenz
4.2.2.3 Mündigkeit und Selbstbestimmung
4.2.2.4 Kritikfähigkeit
4.2.2.5 Toleranz
4.2.2.6 Ambiguitätstoleranz, Empathie und Aufgeschlossenheit
4.2.2.7 Frustrationstoleranz und Ausdauer
4.2.2.8 Selbstbewusstsein, -wertgefühl, -vertrauen und -einschätzung
4.2.2.9 Identität
4.2.2.10 Anerkennung und Wertschätzung
4.2.2.11 Lernkompetenz
4.2.2.12 Gruppenverhalten
4.2.2.13 Zivilcourage
4.3 Begriffsklärung: Entwicklung
4.4 Annahmen zur Entwicklung demokratischer Kompetenzen
4.4.1 Lernszenariendidaktik
4.4.2 Struktur eines Lernszenarios
4.4.2.1 Kernthema und Aktivierung des Vorwissens
4.4.2.2 Auswahl einer Aufgabe
4.4.2.3 Erarbeitung der Aufgabe in einer selbst gebildeten Gruppe
4.4.2.4 Vorstellung und Optimierung des Vorhabens
4.4.2.5 Präsentation
4.4.2.6 Reflexion
4.4.3 Bedingungen der Lernszenariendidaktik
4.4.3.1 Immersion in eine „heile“ Welt und demokratische Umgebung
4.4.3.2 Handlungsorientiertes, erfahrungsbasiertes Lernen mit tolerantem Fehlerumgang
4.4.3.3 Authentizität und Lebensnähe der Lernsituation, -inhalte und -effekte
4.4.3.4 Gemeinschaftliches und kooperatives Lernen
4.4.3.5 Beachtung der Bedürfnisse und Interessen der Lerner durch Offenheit der Aufgabenstellung, der Arbeitsmethodik und der Ergebnisse
4.4.3.6 Konstruktiver Umgang mit Heterogenität
4.4.3.7 Gemeinsames Musizieren
4.4.4 Allgemeine Grundlagen der Annahmen zur Kompetenzentwicklung
5 Methodische Vorgehensweise
5.1 Datenerhebung
5.2 Wozu werden welche Daten erfasst?
5.2.1 Ist während der Ferienakademie eine „Verbesserung“ zu verzeichnen?
5.2.2 Ist ein Unterschied zwischen dem Kompetenzstand vor der Akademie im Vergleich zu den Kompetenzen während der Akademie zu beobachten?
5.2.3 Ist ein Unterschied des Kompetenzstandes nach der Akademie im Vergleich zum Kompetenzstand vor der Akademie auszumachen?
5.3 Forschungsdesign: Wie sollen die Daten erfasst werden?
5.3.1 Qualitative Forschung
5.3.2 Überblick über die Erhebungsmethoden und Perspektiven
5.3.2.1 Kompetenzen vor und nach der Akademie: Vorher- und Nachherprofil
5.3.2.2 Kompetenzen während der Akademie
6 Ergebnisse
6.1 Aufbereitungstechniken: Sicherung und Strukturierung des Materials
6.2 Aufbau der Vorher- und Nachherprofile
6.3 Aufbau der Ergebnisse während der Ferienakademie
6.3.1 Ablauf der Akademie als struktureller Rahmen
6.3.2 Daten durch teilnehmende Beobachtung, Interviews und Berichte
6.3.3 Planspiel beziehungsweise kritische Situation kurz nach Anfang der Akademie
6.3.4 Planspiel beziehungsweise kritische Situation kurz vor Ende der Akademie
6.4 Tatsächlicher Verlauf der Ferienakademie als Rahmenstruktur
6.4.1 Tag 1 (Beobachtungen s. Anhang D 6.1)
6.4.2 Tag 2 (Beobachtungen s. Anhang D 6.2)
6.4.3 Tag 3 (Beobachtungen s. Anhang D 6.3)
6.4.4 Tag 4 (Beobachtungen s. Anhang D 6.4)
6.4.5 Tag 5 (Beobachtungen s. Anhang D 6.5)
6.4.6 Tag 6 (Beobachtungen s. Anhang D 6.6)
6.4.7 Tag 7 (Beobachtungen s. Anhang D 6.7)
6.4.8 Tag 8 (Beobachtungen s. Anhang D 6.8)
6.4.9 Tag 9 (Beobachtungen s. Anhang D 6.9)
6.4.10 Tag 10 (Beobachtungen s. Anhang D 6.10)
6.4.11 Tag 11 (Beobachtungen s. Anhang D 6.11)
6.4.12 Tag 12 (Beobachtungen s. Anhang D 6.12)
6.4.13 Tag 13 (Beobachtungen s. Anhang D 6.13)
6.4.14 Tag 14 (Beobachtungen s. Anhang D 6.14)
6.4.15 Tag 15 (Beobachtungen s. Anhang D 6.15)
7 Auswertung und Interpretation
7.1 Entwicklung der Kompetenzen während der Ferienakademie
7.1.1 Ns Kompetenzentwicklung
7.1.2 Js Kompetenzentwicklung
7.1.3 Ms Kompetenzentwicklung
7.1.4 As Kompetenzentwicklung
7.1.5 Ks Kompetenzentwicklung
7.1.6 Ps Kompetenzentwicklung
7.1.7 Ts Kompetenzentwicklung
7.1.8 Zusammenfassung
7.2 Zeigen oder entwickeln die Kinder während der Akademie Kompetenzen, die sie unter ihren alltäglichen Bedingungen (scheinbar) nicht besaßen?
7.2 1 Konfliktverhalten und Verantwortung von N
7.2.2 Kritikfähigkeit von J
7.2.3 Konfliktverhalten von M
7.2.4 Sprachkompetenz und Kritikfähigkeit von A
7.2.5 Gruppenverhalten und Zivilcourage von K
7.2.6 Konfliktfähigkeit und Gruppenverhalten von P
7.2.7 Sprachkompetenz von T
7.2.8 Zusammenfassung
7.3 Unterscheidet sich der Kompetenzstand der Kinder vor der Akademie von ihrem Kompetenzstand nach der Akademie?
7.3.1 Konfliktumgang, Sprach- und Lernkompetenz von N
7.3.2 Verantwortungsbewusstsein und Frustrationstoleranz von J
7.3.3 Sprachkompetenz von M
7.3.4 Verantwortung, Sprachkompetenz, Selbstbestimmung, Selbstbewusstsein und Toleranz von A
7.3.5 Konfliktfähigkeit, Verantwortung und Ausdauer von K
7.3.6 Konflikt- und Kritikfähigkeit sowie Gruppenverhalten von P
7.3.7 Konfliktfähigkeit und Selbstbestimmung von T
7.3.8 Zusammenfassung
8 Diskussion
8.1 Belastbarkeit der Ergebnisse
8.1.1 Validität: Entwickelten die Kinder demokratische Kompetenzen? Sind die Entwicklungen auf eine lernszenariendidaktische Lernumgebung zurückzuführen?
8.1.1.1 Lernszenariendidaktische Strukturen (s. Kapitel 4.4.2)
8.1.1.1.1 Kernthema und Aktivierung des Vorwissens
8.1.1.1.2 Erarbeitung der Aufgabe in einer selbst gebildeten Gruppe
8.1.1.1.3 Probevorstellung und Optimierung des Vorhabens, Präsentation der Ergebnisse und abschließende Reflexion
8.1.1.2 Lernszenariendidaktische Bedingungen (s. Kapitel 4.4.3)
8.1.1.2.1 Immersion in eine „heile“ Welt und demokratische Umgebung
8.1.1.2.2 Handlungsorientiertes, erfahrungsbasiertes Lernen mit tolerantem Fehlerumgang
8.1.1.2.3 Authentizität und Lebensnähe der Lernsituation, Lerninhalte und Lerneffekte
8.1.1.2.4 Gemeinschaftliches und kooperatives Lernen
8.1.1.2.5 Beachtung der Bedürfnisse und Interessen der Lerner durch Offenheit der Aufgabenstellung, der Arbeitsmethodik und der Ergebnisse
8.1.1.2.6 Konstruktiver Umgang mit Heterogenität
8.1.1.2.7 Gemeinsames Musizieren
8.1.1.3 Fazit
8.1.2 Reliabilität: Transparenz der Erhebung
8.1.3 Objektivität: Grad der Umfassendheit, Transparenz und Selektion
8.2 Organisatorische und methodische Optimierungsmöglichkeiten
8.2.1 Rekrutierung der gewünschten Zielgruppe
8.2.2 Erstellung des Interviewleitfadens
8.2.3 Verdeutlichung der Ziele der Fragen
8.2.4 Planung und Durchführung der Interviews für Vorher- und Nachherprofile
8.2.5 Vergleichbarkeit der Vorher- und Nachherprofile
8.2.6 Organisation des Akademieablaufs und Planung der Inhalte der Gruppen
8.2.7 Kritische Situationen während der Akademie
9 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Kinder und Jugendliche demokratische Kompetenzen in einer nach lernszenariendidaktischen Prinzipien gestalteten Umgebung (Ferienakademie) entwickeln oder zeigen können. Ziel ist es, ein Modell für heterogene Gruppen zu evaluieren, das ohne explizite demokratische Instruktion auskommt und sich durch die Anwendung von Lernszenarien im Schulalltag etablieren lässt.
4.4.2.1 Kernthema und Aktivierung des Vorwissens
Im Mittelpunkt der Lernsituation steht ein Kernthema, zu welchem den Lernern verschiedene Impulse beziehungsweise Aufgaben zur Auswahl angeboten werden (Hölscher; Roche; Simic 2009: 47). Die Nennung des Themas aktiviert das Alltags- und Weltwissen der Kinder sowie bereits bekannte Inhalte als Grundlage für neues Wissen (Piepho 2003b: 10).62
1 Ziel, Idee und Aufbau der Studie: Die Autorin legt die Ziele der Magisterarbeit dar und begründet die methodische Entscheidung für die Lernszenariendidaktik als Lernumgebung.
3 Zur Notwendigkeit der Entwicklung demokratischer Kompetenzen: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz demokratischer Kompetenzen durch die Analyse aktueller gesellschaftlicher Tendenzen und Defizite im Demokratieverständnis.
4 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Demokratie, Kompetenz, Entwicklung und die spezifische Lernszenariendidaktik definiert und theoretisch hergeleitet.
5 Methodische Vorgehensweise: Das Kapitel erläutert das explorative, qualitative Forschungsdesign der Studie, das die Datenerhebung während der zweiwöchigen Ferienakademie umfasst.
6 Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die Vorher- und Nachherprofile der sieben Kinder sowie den tatsächlichen Verlauf der Ferienakademie als Rahmenstruktur.
7 Auswertung und Interpretation: Dieser Teil analysiert die Kompetenzentwicklung der einzelnen Kinder exemplarisch und diskutiert, ob Kompetenzen während der Akademie neu gezeigt oder entwickelt wurden.
8 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinsichtlich ihrer Validität, Reliabilität und Objektivität geprüft, gefolgt von Vorschlägen zur methodischen Optimierung.
9 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Ferienakademie positive Wirkungen auf die demokratischen Kompetenzen der Teilnehmer hatte und empfiehlt weiterführende Untersuchungen.
Demokratische Kompetenz, Lernszenariendidaktik, Ferienakademie, Qualitative Forschung, Kompetenzentwicklung, Konfliktfähigkeit, Zivilcourage, Sprachkompetenz, Identitätsbildung, Partizipation, Heterogenität, Sozialverhalten, Lernmotivation, Autonomie, Selbstbestimmung.
Die Arbeit untersucht, wie demokratische Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen durch eine spezielle Lernumgebung, die Lernszenariendidaktik, gefördert werden können.
Zentrale Themen sind die Entwicklung von Konfliktfähigkeit, Sprachkompetenz, Selbstbestimmung, Identitätsbildung sowie der konstruktive Umgang mit Heterogenität.
Das Ziel ist die Erforschung, ob und inwieweit demokratische Kompetenzen bei Kindern in heterogenen Gruppen durch eine Ferienakademie, die nach lernszenariendidaktischen Prinzipien orientiert ist, gefördert oder weiterentwickelt werden.
Die Studie nutzt einen qualitativen, explorativen Ansatz mit teilnehmender Beobachtung, Experteninterviews und der Erstellung von Kompetenzprofilen (Vorher- und Nachherprofile).
Der Hauptteil behandelt die theoretische Herleitung der demokratischen Kompetenzen, die methodische Vorgehensweise, die Dokumentation der Ferienakademie und die Auswertung der beobachteten Entwicklungen bei den sieben teilnehmenden Kindern.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie demokratische Erziehung, Lernszenarien, qualitative Fallstudie und soziale Kompetenz charakterisieren.
Die Kinder zeigen zu Beginn der Akademie oft defizitäres Konfliktverhalten (Gewalt, Verweigerung). Durch die Lernumgebung lernen sie zunehmend, friedlichere Lösungen zu finden, Verantwortung zu übernehmen und miteinander zu argumentieren.
Die Lernumgebung bietet durch authentische Aufgaben, Offenheit, Mitbestimmung und toleranten Fehlerumgang einen geschützten Raum, in dem demokratische Verhaltensweisen eingeübt und erprobt werden können.
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