Diplomarbeit, 2009
151 Seiten, Note: 1,3
1. Gegenstand, Aufbau und Zielsetzung
2. Theoretische Grundlagen: Human Resources, Unternehmenscharakteristika
2.1 Charakteristika des Human Resources
2.1.1 Mitarbeitergewinnung (Recruiting) und deren Möglichkeiten
2.1.2 Mitarbeiterbindung (Retention)
2.1.3 Employer Branding
2.1.4 War for Talent
2.2 Charakteristika von Unternehmen
2.2.1 Wachstumsorientierte Unternehmensgründungen (Start-ups)
2.2.2 Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
2.2.3 Großunternehmen
3. Die Gestaltungsmöglichkeiten von Employer Branding
3.1 Internes Employer Branding
3.1.1 Internes Employer Branding bei Start-ups
3.1.2 Internes Employer Branding bei KMU
3.1.3 Internes Employer Branding bei Großunternehmen
3.2 Externes Employer Branding
3.2.1 Externes Employer Branding bei Start-ups
3.2.2 Externes Employer Branding bei KMU
3.2.3 Externes Employer Branding bei Großunternehmen
3.3 Employer Brand Management
4. Kritische Betrachtung der Wirkungsdimensionen des Employer Brandings
4.1 Employer Branding als verändernde Variable des Human Resources
4.2 Auswirkungen auf Mitarbeiter
4.3 Bedeutung für High Potentials
4.4 Wirkung auf Unternehmen
4.5. Start-ups vs. KMU vs. Großunternehmen
5. Fazit
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Employer Branding im Kontext des "War for Talent" für drei unterschiedliche Unternehmenstypen: Start-ups, KMU und Großunternehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen eine attraktive Arbeitgebermarke aufbauen können, um qualifizierte Talente zu gewinnen und langfristig zu binden, wobei der Fokus auf der Differenzierung der Strategien nach Unternehmensgröße liegt.
2.1.1 Mitarbeitergewinnung (Recruiting) und deren Möglichkeiten
Das Recruiting hat allgemein zur Aufgabe, dass die vom Unternehmen benötigten Mitarbeiter in adäquater Anzahl und Qualifikation zum passenden Zeitpunkt für die jeweilige Funktion zu marktgerechtem und leistungsorientiertem Einkommen beschafft werden (vgl. Jung 2005, S. 134).
Ziel der Personalbeschaffung ist es, dem Unternehmen die notwendige Anzahl an neuen Mitarbeitern, die entsprechend ihrer Qualifikationen den Anforderungsprofilen der jeweiligen Arbeitsplätze gerecht werden, zur „Verfügung zu stellen“. Grundsätzlich ist hierbei auch zu klären, ob der Personalbedarf inner- oder außerbetrieblich zu decken ist. Zudem ist es auch vonnöten, zukünftige Beschaffungsmaßnahmen festzulegen und ständig den Arbeitsmarkt zu beobachten (siehe auch Jung 2005, S. 134; Kolb 2008, S. 81).
Eine qualifizierte Personalselektion und somit Personalbeschaffung ist grundlegender Erfolgsfaktor der Unternehmen und punktuelle Personalengpässe lassen das Recruiting zu einem sehr wichtigen Bestandteil strategischer Unternehmensführung werden. Besonders gesucht sind, wie in der Einleitung bereits hervorgehoben wurde, die High Potentials, für die immense Summen zur Akquirierung geboten werden (vgl. Bröckermann / Pepels 2002, S. 15f).
Häufig wird die Personalbeschaffung mit dem Personalmarketing gleichgesetzt, jedoch sind beide Begriffe klar voneinander abzugrenzen. Das Recruiting stellt nur einen Teil des Personalmarketings dar, denn zum Personalmarketing gehören noch weitere Aufgaben, wie z.B. die Mitarbeiterbindung, welche im folgenden Kapitel behandelt wird, oder auch die Qualifizierung oder Entlassung von Mitarbeitern. Personalmarketing beinhaltet demnach einen umfassenden Beziehungsrahmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wohingegen die Personalbeschaffung sich ausschließlich auf die Akquisition neuer Mitarbeiter konzentriert (ähnlich Bröckermann / Pepels 2002, S.17ff; Kolb 2008, S. 76ff).
1. Gegenstand, Aufbau und Zielsetzung: Einführung in die Thematik des "War for Talent" und Definition von Employer Branding als strategische Antwort für Unternehmen.
2. Theoretische Grundlagen: Human Resources, Unternehmenscharakteristika: Erläuterung der Grundlagen von Recruiting, Retention und Arbeitgebermarkenbildung sowie Charakterisierung von Start-ups, KMU und Großunternehmen.
3. Die Gestaltungsmöglichkeiten von Employer Branding: Darstellung interner und externer Instrumente des Employer Brandings, differenziert nach den drei Unternehmenstypen.
4. Kritische Betrachtung der Wirkungsdimensionen des Employer Brandings: Analyse der Auswirkungen auf HR-Prozesse, Mitarbeiter, High Potentials und den Unternehmenserfolg.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit und strategischen Bedeutung von Employer Branding im Wettbewerb um Talente.
Employer Branding, War for Talent, Recruiting, Mitarbeiterbindung, Human Resources, High Potentials, Arbeitgebermarke, Personalmarketing, Start-ups, KMU, Großunternehmen, Unternehmenskultur, Retention Management, Employment Value Proposition, Personalentwicklung
Die Diplomarbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung des Employer Brandings für Unternehmen im Kontext des sogenannten "War for Talent" und untersucht dabei die Unterschiede zwischen Start-ups, KMU und Großunternehmen.
Die zentralen Felder umfassen das Recruiting, die Mitarbeiterbindung (Retention), die theoretischen Grundlagen des Personalmarketings und die kritische Analyse der Wirkungsdimensionen von Arbeitgebermarken.
Ziel ist es, den Status Quo und die Bedeutung von Employer Branding zu beleuchten und Handlungsempfehlungen zu geben, wie Unternehmen ihre Attraktivität als Arbeitgeber nachhaltig steigern können.
Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert und durch Praxisbeispiele von Unternehmen ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Gestaltungsmöglichkeiten von internem und externem Employer Branding, die differenzierte Betrachtung nach Unternehmensgröße und die kritische Wirkungsanalyse.
Kernbegriffe sind Employer Branding, War for Talent, High Potentials, Retention und Employer Value Proposition (EVP).
Start-ups setzen stärker auf Informalität und individuelle Netzwerke, während Großunternehmen komplexe, formalisierte Employer-Branding-Strategien und eine breite Palette an Kommunikationsinstrumenten nutzen.
Die Generation Y wird als eine besondere Herausforderung identifiziert, da sie veränderte Ansprüche an die Arbeitswelt (Flexibilität, Work-Life-Balance) stellt und somit Employer-Branding-Strategien zu einer Anpassung zwingt.
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