Bachelorarbeit, 2011
70 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2. Virales Marketing
2.1 Entwicklungen des Marketings
2.2 Theoretisch Einordnung des Viralen Marketing
2.3 Definition virales Marketing
2.3.1 Theorie der Memetik
2.3.2 Adoptions- und Diffusionsmodell
2.3.3 Theorie des Tipping-Point
2.3.3.1 Das Gesetz der Wenigen
2.3.3.2 Die Verankerung
2.3.3.3 Die Macht der Umstände
2.4 Aufbau viraler Marketingkampagnen
2.4.1 Kampagnengut
2.4.1.1 Unterhaltung, Vergnügen, Spaß
2.4.1.2 Einzigartig und Neu
2.4.1.3 Außergewöhnliche Nützlichkeit
2.4.1.4 Kostenlose Bereitstellung
2.4.1.5 Einfache Übertragbarkeit
2.4.2 Rahmenbedingungen
2.4.3 Weiterempfehlungsanreize
2.4.4 Ziele
2.4.5 Zielgruppen
2.4.6 Seeding
2.4.6.1 Einfaches Seeding
2.4.6.2 Erweitertes Seeding
2.5 Geringintegratives vs. hochintegratives virales Marketing
2.6 Chancen und Risiken des viralen Marketings
3. Web 2.0
3.1 Entwicklungen des Web 2.0
3.2 Definition und Begriffserklärungen
3.3 Social Media
3.3.1 Soziale Netzwerke
3.3.2 Blogs
3.3.3 Videoportale
4. Chancen und Risiken des viralen Marketings im Web 2.0
4.1 Virales Marketing im Web 2.0
4.1.1 Blogs
4.1.2 Social Networks
4.1.3 Videoportale
4.2 Erfolgsmessungen viraler Kampagnen
4.2.1 Quantitative Methoden der Erfolgsmessung
4.2.1.1 Server Abrufe
4.2.1.2 Server Anfragen
4.2.2 Qualitative Methoden der Erfolgsmessung
4.3 Erfolgreiche virale Kampagnen
4.4 Gescheiterte virale Kampagnen
5. Mobile Viral Marketing
5.1 Mobile Tagging
6. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Bedeutung des viralen Marketings im Web 2.0 und analysiert, inwiefern virale Kampagnen Kaufentscheidungen von Konsumenten beeinflussen können. Dabei werden sowohl Erfolgsfaktoren und Risiken beleuchtet als auch die Rolle des Mobile Viral Marketings als Zukunftstrend erörtert.
2.4.1.2 Einzigartig und neu
In der Regel werden Empfehlungen ausgesprochen, um sich dadurch zu profilieren. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn der Andere noch nicht von anderer Seite von dem empfohlenen Produkt gehört hat. Für virales Marketing ist dies von zentraler Bedeutung, da die Konsumenten sich vor Abgabe einer Empfehlung stets fragen, ob das empfohlene Objekt tatsächlich etwas Interessantes für den Adressat darstellt. In erster Linie sind neue und innovative Ideen besonders zu empfehlen.46
Die virale Kampagne von Tipp-Ex ist derzeit eine der erfolgreichsten interaktiven Werbungen im Web. Im Wald treffen ein Jäger und ein Bär aufeinander. Da der Jäger den Bären nicht erschießen will, bittet er den Zuschauer die Geschichte umzuschreiben. Er greift sich die Tipp-Ex –Maus neben dem Video, löscht das Wort ‚erschießt‘ aus dem Videotitel und fordert den Zuschauer auf ein neues Wort einzugeben. Der Zuschauer kann nun beliebige Wörter eingeben. Jedes Wort führt zu einem kleinen Video. Wird beispielsweise das Wort ‚liebt‘ eingegeben, macht der Jäger dem Bären einen Antrag. Es gibt fast 100 verschiedene Wörter, die zu alternativen Enden führen. 47
1. Einleitung: Einführung in die Problemstellung des viralen Marketings in einer durch Werbung gesättigten Welt und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.
2. Virales Marketing: Theoretische Fundierung des viralen Marketings, Definition der Kernkonzepte (Memetik, Tipping-Point) und Analyse des Kampagnenaufbaus.
3. Web 2.0: Überblick über die Entwicklung des Internets zum Mitmach-Web und die Rolle von Social Media Plattformen.
4. Chancen und Risiken des viralen Marketings im Web 2.0: Untersuchung von Kampagnen in Blogs und Netzwerken sowie detaillierte Betrachtung der Erfolgsmessung anhand praktischer Beispiele.
5. Mobile Viral Marketing: Erläuterung der Trends im mobilen Bereich, insbesondere des Mobile Taggings mittels QR-Codes.
6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf die wachsende Bedeutung mobiler Strategien.
Virales Marketing, Web 2.0, Mund-zu-Mund-Propaganda, Seeding, Social Media, Kampagnengut, Erfolgsmessung, Mobile Viral Marketing, QR-Code, Tipping-Point, User Generated Content, Online-Marketing, Markenbekanntheit, Konsumentenverhalten, Interaktivität.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und Funktionsweise des viralen Marketings im Kontext des Web 2.0 und mobiler Anwendungen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von viralem Marketing, den psychologischen Hintergründen von Empfehlungsprozessen, dem Aufbau erfolgreicher Kampagnen sowie deren Erfolgsmessung.
Das Ziel ist es zu untersuchen, ob virale Kampagnen Kaufentscheidungen beeinflussen können und welche Chancen und Risiken sich für Unternehmen bei der Umsetzung ergeben.
Es wird eine theoretische Analyse der Fachliteratur mit der Untersuchung von Best-Practice-Beispielen und der Einbeziehung von Experteninterviews kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Memetik, Diffusion), operative Aspekte der Kampagnenentwicklung, die Rolle des Web 2.0 und die Analyse von Messmethoden für Kampagnenerfolge.
Virales Marketing, Web 2.0, Seeding, Social Media, Mobile Viral Marketing und Erfolgsmessung.
Sie dient zur Erklärung, unter welchen Bedingungen Trends oder Marketingbotschaften die kritische Schwelle überschreiten, um sich epidemisch zu verbreiten.
Der Fall verdeutlicht das Risiko mangelnder Transparenz und die Gefahr eines "Shitstorms", wenn die Kommunikation mit den Kunden nicht authentisch und respektvoll erfolgt.
Seeding ist der Prozess der gezielten Erstplatzierung und Steuerung des Inhalts; ohne ein korrektes Seeding erreicht die Kampagne nicht die kritische Masse, um sich eigenständig zu verbreiten.
Während die Grundprinzipien ähnlich sind, nutzt das Mobile Viral Marketing zusätzlich mobile Endgeräte und spezifische Technologien wie QR-Codes, um Nutzer unmittelbar zu erreichen.
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