Diplomarbeit, 2001
34 Seiten, Note: sehr gut
0. Zusammenfassung
1. Aufgabenstellung
2. Methodischer Ansatz
3. Durchführung
3.1 GPS
3.1.1 Gerät und die Software
3.1.2 Datenerhebung
3.1.3 Datenübertragung
3.1.4 Probleme und Lösungsversuche
3.2 GIS
3.2.1 System/Software
3.2.2 Projekterstellung
3.2.3 Kontakt zur Datenbank
3.2.4 Probleme und Lösungsversuche
3.3 Datenbank
3.3.1 Software
3.3.2 Datenbankaufbau
3.3.3 Kontakt zum GIS-Programm
3.3.4 Probleme und Lösungsversuche
4. Auswertung
5. Anlagen
Das Hauptziel der Arbeit besteht in der Entwicklung eines effizienten, digitalen Naturdenkmalkatasters für den Oberbergischen Kreis, um die Verwaltung der ca. 170 Naturdenkmäler zu optimieren, den Zugriff auf Daten zu vereinfachen und die Grundlage für eine zukünftige, externe Betreuung zu schaffen.
3.1.4 Probleme und Lösungsversuche
Satellitenverbindung: Dort, wo das einzumessende Objekte von anderen vertikalen Objekten umgeben war, war es oft schwierig, vereinzelt sogar unmöglich, die nötigen vier GPS-Satelliten bzw. OmniSTAR zu empfangen. Hier musste ich mich, wie bereits erwähnt, auf nicht-differentielle bzw. zweidimensionale Messungen beschränken. Allerdings stellte sich später beim Übertragen und Auswerten der Daten heraus, dass die nicht-differentiellen bzw. zweidimensionalen Messungen nicht gespeichert worden waren. Die Ursache bleibt mir verborgen.
Bei linien- oder flächenförmigen Objekten entschied ich mich, aufgrund der o.g. Probleme die Anfangs- und Endpunkte bzw. die Eckpunkte der Objekte in der Rubrik „Einzelgehölz“ einzumessen, um dann später daraus in ArcView Linien bzw. Flächen per Hand zu digitalisieren. So erhielt ich zwar eine ausreichend genaue Lage der Objekte, konnte aber insbesondere zur Flächengröße keine verlässlichen Aussagen machen. Dies war akzeptabel, da die Bestimmung von Flächengrößen kein Ziel dieser Arbeit darstellte.
GPS-Anzeige: Der Controller bot während der Messung keine Möglichkeit, die erfassten Werte (hier: Rechts- und Hochwerte) zu sehen. Also war nicht zu erkennen, ob zwischen den einzelnen registrierten Werten große Schwankungen bestanden.
0. Zusammenfassung: Ein Überblick über die GPS-gestützte Erfassung und digitale Verwaltung der Naturdenkmäler im Oberbergischen Kreis sowie die dabei aufgetretenen Herausforderungen.
1. Aufgabenstellung: Erläuterung der Notwendigkeit eines digitalen Katasters zur Verbesserung der Verkehrssicherungspflicht und Erleichterung der Kontroll- und Pflegemaßnahmen.
2. Methodischer Ansatz: Beschreibung der vierstufigen Vorgehensweise, bestehend aus GPS-Erfassung, GIS-Visualisierung, Datenbankaufbau und zukünftiger Übergabe der Ergebnisse an externe Kontrollinstanzen.
3. Durchführung: Detaillierte technische Dokumentation der GPS-Messungen, der GIS-Projekterstellung und des Datenbankdesigns inklusive der aufgetretenen Probleme und Lösungsansätze.
4. Auswertung: Kritische Reflexion der erreichten Genauigkeit, der eingesetzten Software-Lösungen und der verbliebenen Schwierigkeiten bei der Verknüpfung von Geodaten und Sachdatenbank.
5. Anlagen: Dokumentation der erstellten Kartenlayout-Beispiele und Datenbank-Formularansichten für die verschiedenen Themenbereiche.
Naturdenkmäler, Oberbergischer Kreis, Global Positioning System, Geo-Informations-Software, Datenbankmanagement, MS Access, ArcView, Vermessung, Landschaftsplanung, Umweltdaten, Digitalisierung, Geoinformatik.
Die Arbeit befasst sich mit dem Aufbau eines digitalen Katasters für Naturdenkmäler im Oberbergischen Kreis, um den Informationszugang für Mitarbeiter zu verbessern und die zukünftige externe Bewirtschaftung durch präzisere Daten zu ermöglichen.
Die Arbeit kombiniert technische Aspekte der Vermessung mittels GPS, die räumliche Analyse und Darstellung via GIS mit einer relationalen Datenbankverwaltung für fachspezifische Sachinformationen.
Das Hauptziel liegt in der Vereinheitlichung und Digitalisierung der Naturdenkmaldaten, um die bisher ungenaue analoge Kartenführung zu ersetzen und eine effiziente Datenverwaltung sicherzustellen.
Es wird ein praxisorientierter, technischer Ansatz gewählt, der auf der differentiellen GPS-Vermessung (dGPS), der Datenaufbereitung in ArcView und der Modellierung einer relationalen Datenbank in Microsoft Access basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Durchführung der Datenerhebung, die technischen Hürden bei der Integration von GIS-Projekten sowie den Aufbau und das Testen der Datenbank inklusive ihrer Verknüpfung mit räumlichen Daten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Digitalisierung, Naturdenkmal-Kataster, GPS-Vermessung, Geoinformationssysteme (GIS), Datenbankdesign und Landschaftsverwaltung geprägt.
Der Oberbergische Kreis liegt in zwei unterschiedlichen Gauss-Krüger-Streifen, was die Erstellung eines gemeinsamen, maßstabsgetreuen Gesamt-Views für das GIS erschwerte und zur Notwendigkeit führte, getrennte Projekte anzulegen.
Die technische Komplexität bei der Implementierung von Hyperlinks, die auf spezifische Datensätze in einer Access-Datenbank verweisen, war aufgrund der aktuellen Software-Konfiguration zum Zeitpunkt der Arbeit nicht vollständig lösbar.
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