Masterarbeit, 2011
97 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Notwendigkeit eines Lernprogramms
1.2 Notwendigkeit eines multimedialen CBT´s
1.3 Vorteile von CBT´s gegenüber klassischen Printmedien
2. Theoretische Grundlagen multimedialen Lernens
2.1 Definition Lernen
2.2 Das Arbeitsgedächtnis – Modelle von A. Baddeley & R. Mayer
2.3 Cognitive Load Theorie
2.4 Didaktische Konsequenzen für die Konzeption eines CBT´s
2.4.1 Reduktion der intrinsischen Belastung
2.4.2 Reduktion der extrinsischen Belastung
2.4.3 Modalitäts-Effekt und andere Effekte
2.4.4 Das Prinzip der zeitlichen und räumlichen Nähe
2.4.5 Mehrwert für den Lerner durch ausgearbeitete Beispiele
2.4.6 Fazit der didaktischen Konsequenzen
3. Theoretische Grundlagen Logik des Signifikanztests
3.1 Vorüberlegungen – Falsifikation
3.2 Deterministischer vs. Probabilistischer Zusammenhang
3.3 Idee des Signifikanztests
3.4 Test-Vor.: Hypothesenbildung von H0 und H1
3.5 Test-Vor.: Transformation verbaler in statistische Hypothesen
3.6 Test-Voraussetzung: gerichtete vs. ungerichtete Hypothesen
3.7 Test-Voraussetzung: Kennwerteverteilung bestimmen
3.8 Testdurchführung: Signifikanzniveau α bestimmen
3.9 Testdurchführung: α- und β-Fehler
3.10 Testdurchführung: Ermittlung des P-Wertes
3.11 Testdurchführung: Entscheidung für oder gegen H0 fällen
3.12 Zusammenfassung – Die einzelnen Schritte in Kurzform
3.13 Fazit und Irrtümer
3.14 Empirische Befunde zur Effektivität mit Statistik-CBT´s
4. Didaktische Konzeption m. H. des DO-ID-Modells
4.1 Analysen
4.1.1 Grobziel und Feinziele
4.1.2 Problemanalyse
4.1.3 Bedarfsanalyse
4.1.4 Adressatenanalyse
4.1.5 Wissens- und Aufgabenanalyse
4.1.6 Ressourcenanalyse
4.1.7 Analyse des Einsatzkontexts
4.2 Formatentscheidung
4.3 Contentstrukturierung
4.3.1 Deduktiv vs. Induktiv
4.3.2 Segmentierung und Sequenzierung
4.3.3 Aufgaben- versus Domänenkompetenz
4.4 Multimediadesign
4.4.1 Textverstehen
4.4.2 Audio
4.4.3 Farben und Bilder/ Graphiken
4.4.4 Animationen
4.4.5 Simulation
4.5 Interaktionsdesign
4.5.1 Gestaltung der Lerntests mit Feedback
4.5.2 Interaktivität
4.5.3 Adaptivität
4.6 Motivationsdesign
4.6.1 Aufmerksamkeit erlangen – Attention
4.6.2 Relevanz des Lernstoffs vermitteln – Relevance
4.6.3 Erfolgszuversicht – Confidence
4.6.4 Zufriedenheit – Satisfaction
4.7 Grafikdesign/ Layout
4.8 Usability-Testing
4.9 Evaluation
4.10 Zusammenfassung der Designentscheidungen
5. Usability-Test
5.1 Messung der Usability von "Logik des Signifikanztests"
5.2 Entwicklung eines Interviewfragebogens/ Planung der Testinhalte
5.3 Auswahl der Testform
5.4 Planung der Testumgebung
5.5 Auswahl der Stichprobe und Teilnehmer
5.6 Durchführung
5.7 Ergebnisse
5.8 Diskussion
5.8.1 Konkrete Verbesserungsvorschläge
5.8.2 Zusammenfassung der Verbesserungsvorschläge
5.9 Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit zielt darauf ab, die komplexe Problematik der Signifikanzprüfung im Rahmen der empirischen Sozialwissenschaften durch ein multimediales Lernprogramm für Studierende zugänglich zu machen. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie ein statistisch-didaktisches CBT konzipiert und technisch umgesetzt werden muss, um Studierenden ohne tiefgreifendes Vorwissen ein Verständnis für die Logik hinter Signifikanztests zu ermöglichen und gleichzeitig die kognitive Belastung gering zu halten.
1. Einleitung
Viele Studierende, aber auch Dozenten im Bereich der empirischen Sozialwissenschaften kennen die korrekte Bedeutung des Signifikanzbegriffs nicht. Zu dieser Erkenntnis kommt Professor Gigerenzer, der hinzufügt, dass dies in Deutschland wie in den USA der Fall sei. Hans Hinkelbein, der sich auf Gigerenzer bezieht, hat im Rahmen einer universitären Untersuchung zehn akademischen Probanden sechs Aussagen zum Thema Signifikanz vorgelegt, die sie mit richtig oder falsch beantworten sollten. Jedoch hatte nur einer dieser zehn Probanden alle sechs Fragen richtig beantwortet. Dies zeigt auf, dass die Begrifflichkeit der Signifikanz, die uns so selbstverständlich erscheint, doch nicht selbstverständlich ist. Selbst in den Medien ist oft die Rede von einem signifikanten Ereignis, wenn z. B. die Anzahl der Arbeitslosen im Vergleich zum letzten Jahr "signifikant" gestiegen ist oder die Kosten für die Beitragssätze zur Krankenversicherung sich "signifikant" in den letzten sechs Monaten erhöht haben. Gemeint ist damit, dass es sich um eine starke Erhöhung handelt. Somit wird Signifikanz gleichgesetzt mit gravierend bzw. einer Differenz von A und B. Doch das hat mit Signifikanz im eigentlichen Sinne nichts zu tun.
1. Einleitung: Beschreibt die verbreitete Problematik bei der Interpretation des Signifikanzbegriffs und begründet die Notwendigkeit, diesen für Studierende der Sozialwissenschaften durch ein multimediales Lernprogramm verständlich aufzuarbeiten.
2. Theoretische Grundlagen multimedialen Lernens: Erläutert die kognitiven Voraussetzungen des Lernens, insbesondere das Arbeitsgedächtnismodell und die Cognitive Load Theorie, um daraus didaktische Gestaltungsprinzipien für digitale Lernumgebungen abzuleiten.
3. Theoretische Grundlagen Logik des Signifikanztests: Vermittelt das statistische Basiswissen und die methodischen Schritte eines Signifikanztests von der Hypothesenbildung bis zur P-Wert-Ermittlung unter Berücksichtigung wissenschaftstheoretischer Aspekte.
4. Didaktische Konzeption m. H. des DO-ID-Modells: Detailliert die konkrete Planung und das Design des Lernprogramms unter Anwendung des Decision Oriented Instructional Design Modells, inklusive Inhaltsstrukturierung, Interaktionsdesign und Motivationsstrategien.
5. Usability-Test: Dokumentiert die empirische Erprobung des entwickelten CBT-Prototyps durch eine Testgruppe von Studierenden, wertet die Ergebnisse hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit aus und leitet daraus konkrete Optimierungsvorschläge ab.
Multimediales Lernen, Signifikanztest, Lernprogramm, Didaktische Konzeption, CTML, DO-ID-Modell, Usability-Test, Kognitive Belastung, Statistische Hypothesenbildung, E-Kompendium, Instruktionsdesign, Empirische Sozialforschung, Motivation, Interaktionsdesign, Lernerfolg.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption, Entwicklung und Erprobung eines multimedialen Lernprogramms (CBT), das Studierenden der empirischen Sozialwissenschaften die statistische Logik hinter Signifikanztests vermitteln soll.
Die Schwerpunkte liegen auf kognitionspsychologischen Lerntheorien, der statistischen Methodik von Signifikanztests sowie der didaktischen Gestaltung digitaler Lernumgebungen unter Nutzung des DO-ID-Modells.
Das primäre Ziel ist es, ein lernwirksames Werkzeug zu schaffen, das die häufig missverstandenen Konzepte der Signifikanzprüfung durch gezielte didaktische Aufbereitung für Studierende greifbar und verständlich macht.
Die Entwicklung folgt dem DO-ID-Modell (Decision Oriented Instructional Design), während die Qualität des Lernprogramms durch eine formative Evaluation in Form eines Usability-Tests mit einer Stichprobe von Studierenden überprüft wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Lerninhalte (kognitive Grundlagen und Statistik-Logik) sowie die systematische didaktische Design-Entscheidungsfindung und deren praktische Umsetzung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Multimediales Lernen, Signifikanztest, didaktische Konzeption, DO-ID-Modell und Usability-Test definieren.
Viele Studierende haben mit klassischen Statistik-Lehrbüchern aufgrund deren hoher kognitiver Anforderungen und mangelnder didaktischer Aufbereitung Schwierigkeiten; das CBT bietet hier interaktive Entlastung.
Die Cover-Story bettet die trockenen Statistik-Inhalte in eine durchgängige Restaurant-Geschichte ein, um das Interesse zu wecken, Aufmerksamkeit zu fokussieren und einen persönlichen Bezug zur Problematik herzustellen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

