Masterarbeit, 2010
200 Seiten, Note: 1,2
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Empfehlungsmodells zur Optimierung von Markenarchitekturen bei Markierungsentscheidungen. Ziel ist es, ein Modell zu erstellen, das Markenverantwortlichen Hilfestellung bei der Wahl der geeigneten Markierung für neue Produkte oder bei der Integration von Marken nach Akquisitionen bietet. Das Modell soll dabei relevante Kriterien berücksichtigen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Markenstrategie nehmen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die ökonomische Problemstellung, die sich aus der wachsenden Komplexität von Markenportfolios ergibt. Es werden die Ziele der Arbeit erläutert und der Aufbau der Arbeit skizziert. Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen des Markenmanagements behandelt, wobei die Begriffe Markenportfolio und Markenarchitektur definiert werden. Es werden verschiedene Markenstrategien, wie Einzelmarken-, Familienmarken- und Dachmarkenstrategie, sowie deren Vor- und Nachteile beleuchtet. Außerdem werden verschiedene Modelle für Markenarchitekturempfehlungen vorgestellt, wie der Klassifikationsansatz, das Brand Relationship Spectrum von Aaker und Joachimsthaler sowie das BASE-Modell von Strebinger. Die Stärken und Schwächen dieser Modelle werden anhand von Kriterien wie Markenstatus, Ganzheitlichkeit, Kundenperspektive, Berücksichtigung der Positionierung und Aussagekraft analysiert.
Im dritten Kapitel werden verhaltenswissenschaftliche Erklärungsansätze zur Entstehung von Markenimages vorgestellt. Es wird der Prozess der Informationsaufnahme und -verarbeitung sowie die Speicherung von Markenwissen in semantischen Netzwerken und Markenschemata erläutert. Der Einfluss des Involvements auf die Markenwahrnehmung und die Beurteilung von Markenfits werden ebenfalls behandelt. Das vierte Kapitel beschreibt die Vorgehensweise und die Ergebnisse der Hauptforschung. Es werden Hypothesen aufgestellt und ein Untersuchungsdesign entwickelt, um den Einfluss von Dachmarken auf die Einstellung von Verbrauchern gegenüber Produktmarken zu analysieren. Die Ergebnisse der Hauptforschung werden anhand von Tabellen und Grafiken dargestellt und interpretiert.
Im fünften Kapitel werden die Ergebnisse der Untersuchung aufgegriffen, um ein Empfehlungsmodell für Markenarchitekturen zu entwickeln. Das Modell soll Markenverantwortlichen helfen, die optimale Markenstrategie für ein bestimmtes Szenario zu finden. Es werden die Möglichkeiten und Grenzen der Ableitung von Markenstrategieempfehlungen diskutiert und das Modell anhand eines Beispiels erläutert. Das sechste Kapitel bietet eine Schlussbetrachtung, in der die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und kritisch gewürdigt werden. Es werden die Grenzen des Modells aufgezeigt und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe gegeben.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Markenarchitektur, Markenstrategie, Markenportfolio, Markierungsentscheidung, Empfehlungsmodell, Markenfit, Involvement, Konsumentenverhalten, Markenimage, Dachmarke, Produktmarke, Einzelmarkenstrategie, Familienmarkenstrategie, Dachmarkenstrategie, Mergers & Acquisitions, Brand Relationship Spectrum, BASE-Modell, und Markenschemata.
Es hilft, strategische Entscheidungen über die Markenführung (z.B. nach Mergers & Acquisitions) zu objektivieren und weg von bloßen "Bauchentscheidungen" zu führen.
Bei der Einzelmarkenstrategie steht jedes Produkt für sich, während bei der Dachmarkenstrategie alle Produkte unter einer übergeordneten Marke (z.B. Siemens) geführt werden.
Es ist ein Modell, das die verschiedenen Grade der Verbindung zwischen einer Unternehmensmarke und ihren Submarken klassifiziert, von "House of Brands" bis "Branded House".
Das Involvement beschreibt das Engagement des Kunden; bei hohem Involvement werden Informationen intensiver verarbeitet, was die Wirkung von Markenarchitekturen verändert.
Der Markenfit bezeichnet die wahrgenommene Passfähigkeit zwischen einer neuen Produktkategorie und dem bestehenden Image einer Marke.
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