Bachelorarbeit, 2011
75 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung
1.2 Allgemeine Vorgehensweise im Rahmen der Untersuchung
2. Begriffliche Grundlagen und theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Mobilitätsmanagement
2.1.1 „Mobilität“ und „Verkehr“
2.1.2 Mobilitätsmuster und Mobilitätssysteme
2.2 Verkehrsdienstleistungen
3. Status Quo der Mobilität des 21. Jahrhunderts
3.1 Beweggründe neuer Mobilitätskonzepte
3.1.1 Ökologische und ökonomische Rahmenbedingungen
3.1.2 Megatrend-Urbanisierung
3.1.3 Verändertes Konsumentenverhalten
3.1.4 Demografischer Wandel
3.2 Ansätze neuer Mobilitätskonzepte
3.2.1 Rückeroberung der Stadt durch den Menschen
3.2.2 Technologischer Fortschritt und vernetzte Strukturen
3.2.3 Existierende Konzepte und deren konkrete Umsetzung
3.2.3.1 Carsharing – ein Modell mit wachsendem Interesse
3.2.3.2 Bestand deutscher Carsharing-Anbieter
3.2.3.3 Vergleich Carsharing in der Schweiz mit Deutschland
3.2.4 Fallbeispiel: Fortbewegung „flexibel“
3.2.5 Die Renaissance des Fahrrads
3.2.6 Eintritt neuer Akteure
4. Die Sicht des Automobilhandels
4.1 Chancen in neuen Geschäftsfeldern
4.2 Bewertung der Situation
5. Einfluss der Elektromobilität auf nachhaltige Mobilitätskonzepte
6. Innovative Konzepte für die Zukunft
7. Schlussbetrachtung mit Ausblick
Die Arbeit analysiert die gegenwärtige Situation der Mobilität in urbanen Ballungsräumen und untersucht, welche neuen Mobilitätskonzepte den Anforderungen einer nachhaltigen Entwicklung am besten gerecht werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Rolle des Automobilhandels, der sich durch den Wandel von Besitz- zu Nutzungsmodellen sowie technologische Neuerungen neu positionieren muss.
3.2.4 Fallbeispiel: Fortbewegung „flexibel“
So oder so ähnlich könnte unser Mobilitätsverhalten zukünftig aussehen:
Eine spontane Reise von Stuttgart nach Köln steht an: Ohne langes Überlegen wird das internetfähige Smartphone (neues Statussymbol) aus der Hosentasche gezogen. Angezeigt wird nicht nur die Verbindung mit Bus und Bahn, nachdem der Nutzer es mit denen für ihn wichtigen Rahmenbedingungen versehen hat, wie z.B. „Reise ohne Gepäck“, „darf nicht nass werden“, schlägt das Smartphone folgende Vorgehensweise vor: An der nächsten Straßenecke steht ein Elektrofahrrad zur Verfügung, mit diesem kann problemlos zum Bahnhof geradelt werden. Optional wäre auch eine Mitfahrgelegenheit zum nächsten Bahnhof zu buchen. Am Bahnhof wird in den Zug Richtung Köln zugestiegen. Für die Ankunft in Köln prognostiziert das Smartphone „Regen“. Mit einem Klick auf das Smartphone werden Carsharing-Anbieter am Kölner Bahnhof auf ihre Preise und Verfügbarkeiten verglichen. Ohne Probleme wird ein Fahrzeug reserviert. Da sich der gewünschte Zielort kaum außerhalb von Köln befindet, schlägt das Smartphone die Nutzung eines emissionsfreien Elektromobils vor. Am Ende der Reise kann die Person wählen, ob die entstandenen Mobilitätskosten mit der Telefonrechnung beglichen werden sollen oder sofort per Online-Banking vom Konto des Nutzers abgebucht werden sollen.
1. Einleitung: Beschreibt die aktuelle Problematik verstopfter urbaner Räume und leitet die Forschungsfrage nach geeigneten nachhaltigen Mobilitätskonzepten ab.
2. Begriffliche Grundlagen und theoretischer Bezugsrahmen: Definiert zentrale Begriffe wie Mobilitätsmanagement, Mobilität und Verkehr sowie die verschiedenen Integrationsstufen von Verkehrsdienstleistungen.
3. Status Quo der Mobilität des 21. Jahrhunderts: Analysiert aktuelle Treiber wie Urbanisierung, demografischen Wandel und das veränderte Konsumentenverhalten und stellt Ansätze wie Carsharing und das Fahrrad als zukunftsfähige Konzepte dar.
4. Die Sicht des Automobilhandels: Untersucht die Auswirkungen der neuen Mobilitätstendenzen auf den Autohandel und zeigt neue Geschäftsfelder sowie die Notwendigkeit zur Transformation auf.
5. Einfluss der Elektromobilität auf nachhaltige Mobilitätskonzepte: Thematisiert die CO2-Bilanz von Elektrofahrzeugen und die Notwendigkeit regenerativer Stromversorgung sowie intelligenter Netzkonzepte.
6. Innovative Konzepte für die Zukunft: Stellt technische Innovationen wie optimierte Ampelsysteme und neue Energiegewinnungsmöglichkeiten vor, die Mobilität effizienter machen können.
7. Schlussbetrachtung mit Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass ein intelligenter Mobilitätsverbund unter Einbeziehung neuer Akteure und digitaler Dienste der Schlüssel zur zukünftigen Mobilität ist.
Mobilitätskonzepte, Urbane Ballungsräume, Mobilitätsmanagement, Carsharing, Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Automobilhandel, Vernetzung, Intermodalität, Urbanisierung, Demografischer Wandel, Konsumentenverhalten, Geschäftsmodelle, Smart Grid, Fahrrad-Revolution
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Transformation der Mobilität in urbanen Ballungsräumen angesichts gesellschaftlicher, ökologischer und technologischer Veränderungen.
Zentrale Themen sind der Wandel des Mobilitätsverhaltens (Weg vom privaten Pkw-Besitz hin zur Nutzung), neue innovative Mobilitätsangebote (Carsharing, Bikesharing) und die Rolle der Elektromobilität.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Mobilitätskonzepte für eine nachhaltige Mobilisierung von Städten und Ballungsräumen am besten geeignet sind.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung von Studien und Marktdaten, um den Status Quo zu bewerten und Zukunftsmodelle abzuleiten.
Der Hauptteil analysiert die Treiber für Mobilitätsänderungen, konkrete Konzepte wie Carsharing, die Sicht des Automobilhandels auf diese Veränderungen und den Einfluss der Elektromobilität.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mobilitätsmanagement, nachhaltige Mobilität, Carsharing, Elektromobilität und die Transformation des Automobilhandels charakterisiert.
Das Autohaus kann sich durch neue Rollen wie den Mobilitäts-Manager (Beratung zu kombinierten Angeboten), den Energie-Manager (Komplettpakete für E-Mobilität) oder den Update-Store für Apps transformieren.
Shared-Space zielt auf eine menschengerechte Gestaltung des öffentlichen Raums ab, bei der Verkehrswege nicht mehr strikt getrennt sind, sondern durch Kommunikation und gegenseitige Rücksichtnahme mehr Lebensqualität in der Stadt geschaffen wird.
Sie gilt als Hoffnungsträger für eine emissionsfreie Mobilität, wobei die Arbeit kritisch auf die CO2-Bilanz hinweist und betont, dass der Erfolg maßgeblich von der Einbindung in regenerative Energienetzwerke abhängt.
Die Schweiz nutzt durch eine landesweit einheitliche Kommunikation und eine enge Verzahnung mit dem öffentlichen Verkehr ein System mit deutlich höherer Marktdurchdringung als in Deutschland.
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