Bachelorarbeit, 2011
94 Seiten, Note: 1,6
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Grundlagen zu Cloud Computing
2.1 Definitionen
2.2 Ebenen
2.3 Bereitstellungsformen
2.4 Rollen
2.5 Vor- und Nachteile
3. Grundlagen zu Gründungen und Startups
3.1 Begriffsbestimmungen
3.2 Kategorisierung von Startups
3.2.1 nach der Herkunft der Ressourcen
3.2.2 nach Höhe der Reglementierung und Bedeutung von IT
3.2.3 nach der Benutzerrolle einer Cloud
3.2.4 nach den Marmer Stages für Web Startups
3.2.5 innerhalb von Web Startups
3.2.6 Schlussfolgerungen
3.3 Studienkonsolidierung zur Betrachtung des Kundensegments
3.3.1 Marktvolumen
3.3.2 Innovationsgrad
3.3.3 Demographie
3.3.4 Erfolgsindikatoren
3.3.5 Kapitalausstattung
3.3.6 Umsatz und Gewinn
3.3.7 Hochschulen und Absolventen
3.3.8 Veranschaulichung
4. Cloud Computing für Startups aus Kundensicht
4.1 Vorteile
4.2 Der Lean-IT- und Lean Startup-Ansatz
4.3 Typische Anwendungsszenarien für Startups
4.4 Public-Cloud-Angebote ausgewählter Anbieter
4.4.1 Cloud Services für kleine Unternehmen
4.4.2 Cloud Services: IaaS
4.4.3 Cloud Services: PaaS
4.4.4 Cloud Services: SaaS
4.5 Angebote ausgewählten Anbieter anhand der IBM Workloads
4.6 Ausgangsbasis für weitere Untersuchungen
5. Cloud Computing für Startups aus Anbietersicht
5.1 Vorteile
5.2 Möglichkeiten
5.3 Aktivitäten ausgewählter Anbieter im Startupumfeld
5.3.1 Microsoft
5.3.2 Google
5.3.3 Amazon
5.3.4 IBM
5.3.5 Überblick
5.4 Aktivitäten ausgewählter Anbieter im Bildungsbereich
5.4.1 Microsoft
5.4.2 Google
5.4.3 Amazon
5.4.4 IBM
5.4.5 Überblick
Die Arbeit untersucht das Marktpotenzial und die Eignung von Cloud-Computing-Diensten für Startups in Deutschland. Ziel ist es, den Mehrwert von Cloud-Lösungen für junge Unternehmen zu analysieren, die strategische Bedeutung des Startup-Segments für IT-Anbieter wie IBM zu beleuchten und Handlungsempfehlungen für das Engagement von Cloud-Providern in diesem Kundensegment abzuleiten.
4.1 Vorteile
Nicht nur wie zu Beginn erwähnt IBM, sondern auch BITKOM und Experton sehen die Public Cloud als besonders vorteilhaft für Startups an. So sind kleine Unternehmen aus Prozesssicht bereits bestens auf den hohen Standardisierungsgrad eingestellt. Weiterhin können Public Cloud Services dauerhaft ein hohes Sicherheitsniveau wie die großer IT-Provider bieten.
Neben den allgemeinen Vorteilen entfallen beim Einsatz von Cloud Computing wesentliche Posten der Erstinvestitionen wie etwa Serverinvestitionen (Hardware, Softwarelizenzen, Server Peripherie, Geräte zur Datensicherung der Serverfestplatte, Rauminfrastruktur, Klimatisierung, unterbrechungsfreie Stromversorgung) und jährliche Folgekosten wie etwa die anteilige Raummiete oder aufwendige Serverwartung. Dies begünstigt vor allem Investoren und Venture Capitalists, die nicht mehr bereit sind, Investitionen in Hardware-Infrastrukturen vorzufinanzieren.
Die Notwendigkeit von günstigen professionellen und flexibel skalierenden Hardware-Infrastrukturen für Startups, insbesondere zu Entwicklungs- und Testzwecken, wird mit Cloud Computing Rechnung getragen. Hierdurch wird ein wesentlich schnellerer Markteintritt erreicht, das begrenzte Kapital kann hauptsächlich für die Kernaufgaben verwendet werden, die Einnahmen können Kosten besser zugeordnet werden und bedarfsorientiert decken, und schwankende Nachfrage kann kosteneffizienter gedeckt werden (da weniger Fixkosten); hierdurch können sich die Gründer bzw. Mitarbeiter mehr auf das Kerngeschäft konzentrieren.
1. Einleitung: Stellt die Problemstellung und die Forschungsfrage der Arbeit vor, insbesondere den Mehrwert von Cloud-Computing für Startups und die Relevanz für IT-Riesen wie IBM.
2. Grundlagen zu Cloud Computing: Definiert Cloud Computing und erläutert die verschiedenen Ebenen (IaaS, PaaS, SaaS), Bereitstellungsformen sowie Rollen im Cloud-Ökosystem.
3. Grundlagen zu Gründungen und Startups: Bietet eine begriffliche Einordnung von Startups, deren Kategorisierung und eine umfassende Analyse der deutschen Gründerszene anhand von Studien.
4. Cloud Computing für Startups aus Kundensicht: Analysiert die Vorteile für Startups, Lean-IT-Ansätze und die spezifischen Cloud-Angebote führender Anbieter sowie Anwendungsszenarien.
5. Cloud Computing für Startups aus Anbietersicht: Untersucht die Motive von Cloud-Providern, Startups zu unterstützen, und stellt konkrete Programme und Aktivitäten von Anbietern im Startup- und Bildungsbereich dar.
Cloud Computing, Startups, Deutschland, IBM, Public Cloud, SaaS, IaaS, PaaS, Lean Startup, IT-Infrastruktur, Risikokapital, Existenzgründung, Technologiemarkt, Cloud-Service-Provider, Unternehmensförderung
Die Arbeit untersucht, welchen Nutzen Cloud-Computing-Dienste für Startups bieten und warum dieser Kundensegment für etablierte IT-Großunternehmen wie IBM strategisch interessant ist.
Die zentralen Felder umfassen die Cloud-Technologie, die Definition und Charakteristik von Startups, die Analyse des deutschen Gründermarktes sowie die Marketing- und Vertriebsstrategien großer Cloud-Provider im Startup-Umfeld.
Das Hauptziel ist die Validierung des Mehrwerts von Cloud-Diensten für Startups und die Erarbeitung eines Überblicks über die Marktaktivitäten großer Anbieter, um das Potenzial dieses Segments zu bewerten.
Der Autor führt eine umfassende Literatur- und Studienanalyse durch (Studienkonsolidierung), um Daten zum Gründermarkt zu gewinnen, da keine einheitliche Primärquelle für die spezifische Fragestellung existierte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Cloud-Modelle, Startup-Definition) und eine Analyse aus zwei Perspektiven: der Kundensicht der Startups (Vorteile, Szenarien) und der Anbieterseite (Aktivitäten und Programme für Startups).
Die Arbeit lässt sich primär über Cloud Computing, Startups, Innovationsförderung, IT-Infrastruktur und Geschäftsmodelle für junge Unternehmen definieren.
Startups benötigen aufgrund begrenzter Budgets, hoher Dynamik und der Notwendigkeit schneller Skalierbarkeit flexiblere, kostengünstige und standardisierte Lösungen, während etablierte Unternehmen oft komplexere Anforderungen an Sicherheit und Individualisierung stellen.
Die Marmer Stages helfen dabei, die Entwicklungsphase eines Startups zu bestimmen, was für IT-Anbieter entscheidend ist, um zu verstehen, welcher Bedarf an Ressourcen oder Support in der jeweiligen Gründungs- oder Wachstumsphase besteht.
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