Bachelorarbeit, 2011
59 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert die Konstruktion und Dekonstruktion von Identität in den Filmen Memento und Inception von Christopher Nolan. Die Arbeit untersucht, wie die beiden Protagonisten Leonard Shelby und Dominick Cobb mit ihren jeweiligen Identitätskrisen umgehen und welche Rolle die postmoderne Denkweise dabei spielt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Postmodernismus und die damit verbundenen Identitätskonzepte. Sie beleuchtet die Abkehr von traditionellen, einheitlichen Identitätsvorstellungen und die Bedeutung der Dekonstruktion in der postmodernen Denkweise.
Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen der Semiotik erläutert und die Bedeutung von Zeichen in der Filmsemiotik dargestellt. Das Différance-Konzept von Jacques Derrida wird als ein zentrales Element der postmodernen Identitätsdekonstruktion vorgestellt.
Das dritte Kapitel analysiert die beiden Filme Memento und Inception. Die Arbeit untersucht, wie Leonard Shelby und Dominick Cobb mit ihren jeweiligen Identitätskrisen umgehen und welche Rolle die postmoderne Denkweise dabei spielt.
Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung und einem Fazit, das die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Filme in Bezug auf die postmoderne Identität beleuchtet.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Postmodernismus, die postmoderne Identität, die Konstruktion und Dekonstruktion von Identität, die Filmsemiotik, das Différance-Konzept, Memento, Inception, Christopher Nolan, Traum und Realität, Identitätskonflikt, Leonard Shelby, Dominick Cobb, und die Bedeutung von Erinnerungen.
Die Postmoderne verabschiedet sich von einem einheitlichen Identitätsbegriff und betrachtet Identität als fragmentiertes, wandelbares und durch Dekonstruktion geprägtes Konstrukt.
Es dient als semiotische Grundlage, um zu zeigen, wie Zeichen und Identitäten im Film ständig verschoben und nie endgültig fixiert werden, was Christopher Nolan in seinen Werken nutzt.
Durch den Gedächtnisverlust des Protagonisten Leonard Shelby wird gezeigt, wie instabil Identität ohne kontinuierliche Erinnerung ist und wie mediale Repräsentationen (Fotos, Tattoos) die Realität verzerren.
Die fünf Wirklichkeitsebenen dienen als radikale Räume, in denen Dominick Cobb seinen inneren Konflikt zwischen Schuldgefühlen und Verantwortung verarbeitet, um seine Identität neu zu stiften.
Diese Symbole dienen als semiotische Anker für die Charaktere und den Zuschauer, um zwischen verschiedenen Realitätsebenen und dem Zustand der Identität zu unterscheiden.
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