Examensarbeit, 2011
49 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Gliederung
2 Grundlagen
2.1 Freundschaft
2.2 Soziale Netzwerke
2.2.1 Studienergebnisse zu Beziehungsformen
2.2.2 Studienergebnisse zur Netzwerkgröße
2.3 Sozialkapital
2.3.1 Studienergebnisse zur Arbeitsplatzsuche
2.3.2 Studienergebnisse zur Stärke von schwachen Beziehungen
3 Soziale Online-Netzwerke
3.1 Definition
3.2 Facebook & Co
3.3 Hintergründe, Daten und Fakten
3.4 Motivation der Nutzer
3.5 Nutzertypologie
3.6 Online-Freunde
4 Chancen und Risiken von Facebook & Co
4.1 Chancen
4.2 Risiken
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Bewertung
5.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss sozialer Online-Netzwerke am Beispiel von Facebook auf reale Freundschaftsbeziehungen, um eine Entscheidungshilfe für die Teilnahme an solchen Plattformen zu bieten.
3.1 Definition
Zunächst sollte der Begriff des sozialen Online-Netzwerks definiert werden. Für die vorliegende Arbeit wird die Definition von Boyd und Ellison verwendet, da sie die drei zentralen Funktionen dieser Netzwerke sehr gut zusammenfasst. Soziale Online-Netzwerke sind demnach
“web-based services that allow individuals to (1) construct a public or semi-public profile within a bounded system, (2) articulate a list of other users with whom they share a connection, and (3) view and traverse their list of connections and those made by others within the system.” (Boyd und Ellison 2007)
Grundsätzlich funktionieren alle sozialen Online-Netzwerke nach einem ähnlichen Prinzip: Nutzer legen ein persönliches Profil von sich an, machen also eine Selbstdarstellung mit Fotos, Personendaten, ihren Interessen und einem Vorstellungstext. Danach werden Freunde und Bekannte als „Freunde“ zu ihrem Netzwerk hinzugefügt bzw. eingeladen (falls wechselseitiges Zustimmen erforderlich ist). Danach können die Aktivitäten der „Freunde“ mitbeobachtet und kommentiert werden ebenso wie die eigenen Aktivitäten auf der Pinnwand dann von den „Freunden“ beobachtet und kommentiert werden können.
Darüber hinaus stehen email-ähnliche (asynchron) und chat-ähnliche (synchron) Kommunikationsmechanismen zur Verfügung, mit denen man sich an verschiedene Personen oder Personengruppen wenden kann. Und natürlich gibt es auch eine Suchfunktion über alle Profile, Kommentare, Veranstaltungen, etc. innerhalb des sozialen Online-Netzwerks.
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation hinter der Arbeit, die Relevanz des Themas Facebook im Kontext sozialer Beziehungen sowie die Zielsetzung und Gliederung.
2 Grundlagen: Erarbeitet theoretische Fundamente durch die philosophische und psychologische Betrachtung von Freundschaft, soziale Netzwerke und das Konzept des Sozialkapitals.
3 Soziale Online-Netzwerke: Definiert soziale Netzwerke und beleuchtet das Phänomen Facebook anhand von Daten, Fakten und der Motivation der Nutzer sowie der Zusammensetzung von Online-Freundschaften.
4 Chancen und Risiken von Facebook & Co: Analysiert den Einfluss von Online-Netzwerken auf reale Freundschaften und identifiziert sowohl positive Mehrwerte als auch Gefahren für den Nutzer.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Bewertet die Eignung von Facebook für unterschiedliche Nutzertypen und formuliert einen Empfehlungskatalog für die praktische Nutzung sowie einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
Facebook, soziale Online-Netzwerke, Freundschaft, Sozialkapital, Online-Freunde, Beziehungsformen, Nutzertypologie, Internetnutzung, Cyber-Mobbing, Privatsphäre, Kommunikation, Identitätsmanagement, virtuelle Netzwerke, Netzwerkanalysen, soziale Medien.
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von sozialen Online-Netzwerken, speziell Facebook, auf unsere realen zwischenmenschlichen Beziehungen und Freundschaften.
Die zentralen Themen sind Freundschaftskonzepte, die Dynamik sozialer Netzwerke, der Begriff des Sozialkapitals sowie eine differenzierte Analyse von Chancen und Risiken bei der Nutzung von Online-Plattformen.
Das Ziel ist es, das Verhältnis von Facebook-Freunden zu realen Freunden zu klären und eine Entscheidungshilfe für Nutzer zu bieten, ob und wie sie sich in sozialen Netzwerken engagieren sollten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Studienergebnisse zu Netzwerkgrößen und Beziehungsformen sowie einer kritischen Reflexion aktueller Trends.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Kapitel 2), die detaillierte Analyse von Facebook als soziales Netzwerk (Kapitel 3) und die Abwägung der Chancen und Risiken (Kapitel 4).
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sozialkapital, Online-Freunde, Beziehungsstärken, Identitätsmanagement und Nutzertypologien definiert.
Die Arbeit zeigt, dass nur ein geringer Teil der Facebook-Freunde tatsächlich zum engen realen Kreis gehört; der Begriff „Freund“ wird auf der Plattform als Marketing-Oberbegriff für verschiedenste Arten von Kontakten genutzt.
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