Masterarbeit, 2011
124 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Aufbau der Ausarbeitung
1.2 Abgrenzung des Untersuchungsbereichs
2 Einordnung in den Marketingkontext
2.1 Kategorisierung Sozialer Netzwerke
2.1.1 Business-Netzwerke
2.1.2 Private Soziale Netzwerke
2.2 Kommunikationsaspekte
2.2.1 Kommunikationspolitische Aspekte
2.2.2 Produktpolitische Aspekte
2.2.3 Distributionspolitische Aspekte
2.2.4 Preispolitische Aspekte
3 Kommunikationsmöglichkeiten
3.1 Branded Profiles
3.2 Share-to-Social-Funktion
3.3 Branded Groups
3.4 Branded virtual Gifts
3.5 Branded Widgets
3.6 Employer Recruitment und Employer Branding
3.7 Werbeanzeigen – Targeting 2.0
3.8 Integration auf der Unternehmenswebsite
3.9 Deals und Places
3.10 F-Commerce
3.11 Meta Tags
4 Risiken
4.1 Erfolgskontrolle
4.2 Steuerbarkeit
4.3 Zielgruppenorientierung
4.4 Rechtliche Aspekte
4.5 Social Media-Guidelines
5 Erfolgsfaktoren
6 Zukunft
7 Schlussbetrachtung
Ziel der Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten der Unternehmenskommunikation in privaten sozialen Netzwerken – mit besonderem Fokus auf Facebook – zu geben, diese zu bewerten, potenzielle Risiken aufzuzeigen und daraus Erfolgsfaktoren für Unternehmen abzuleiten.
3.1 Branded Profiles
Beschreibung: Jeder Auftritt in Sozialen Netzwerken beginnt für Unternehmen mit dem Anlegen eines Unternehmensprofils. Diese unterscheiden sich von Netzwerk zu Netzwerk. Bei den VZ-Netzwerken sind dies so genannte „Edel-Profile“, die bei Facebook als Fanseiten bekannt sind. User der VZ-Netzwerke können ihre Sympathien durch den „Finde ich gut“-Button bekunden. Dies ist anschließend, wie in Abbildung 12 zu sehen, in den Nutzerprofilen sichtbar. Sympathisanten können anschließend auf die „Pinnwand“ der Edelprofile schreiben, und deren Betreiber können ihrerseits darauf reagieren. Um „Fake-Profile“ auszuschließen, ist die Authentizität der Edelprofile oben rechts auf der Seite durch den Schriftzug „Konsum und Kommerz“ erkennbar.
Dieser Abschnitt wird anhand von Facebook-Fanseiten beschrieben, da diese im Vergleich zu den Edelprofilen mehr Möglichkeiten bieten.
Ein Unterschied von Fanseiten zu normalen Facebook Nutzprofilen ist, dass User keine Freundschaftseinladung schicken müssen, die dann von einem Unternehmen angenommen werden. Durch einen Klick auf den „Gefällt mir“-Button, der im oberen Bereich der Fanseite (s. Abbildung 13), gleich neben dem angelegten Unternehmensnamen zu finden ist, ist der Vorgang abgeschlossen und der Fan erhält alle vom Unternehmen publizierten Informationen automatisch in seinem Seitenstream. Das Unternehmen wiederum erhält durch die in diesem Kapitel beschriebenen Tools, Informationen über die Aktivitäten seiner Fans. Nutzerprofile haben den Nachteil, dass nicht mehr als 5.000 Personen mit diesem Profil befreundet sein können. Fanseiten haben hier keine Limitierung. Zudem stehen Fanseiten mehrere Funktionen, wie die beschriebenen Benutzeranalysen, Landing-Pages oder Kategorien zur Verfügung (vgl.: Pfeiffer/Koch 2011, S. 132). Die Anzahl der Fans hat sich Untersuchungen der Agentur Zucker.Kommunikation zufolge seit 2010 innerhalb von nur einem Jahr versiebenfacht. Im Schnitt verzeichneten die Fanseiten einen Zuwachs von 3,7 Prozent je Woche (vgl.: Bonjer/Kreuscher/Vollbehr 2011, S. 10).
1 Einleitung: Dieses Kapitel liefert den Rahmen der Arbeit, definiert den Untersuchungsbereich und begründet die Relevanz von sozialen Netzwerken für die heutige Unternehmenskommunikation.
2 Einordnung in den Marketingkontext: Hier werden soziale Netzwerke theoretisch verortet, kategorisiert und ihre Bedeutung für die klassischen Marketinginstrumente analysiert.
3 Kommunikationsmöglichkeiten: Dieses zentrale Kapitel stellt detailliert verschiedene Instrumente wie Profile, Gruppen, Apps und Werbeanzeigen vor, die Unternehmen zur Interaktion zur Verfügung stehen.
4 Risiken: Dieses Kapitel adressiert kritische Aspekte wie Erfolgskontrolle, mangelnde Steuerbarkeit und rechtliche Herausforderungen bei der Kommunikation in sozialen Netzwerken.
5 Erfolgsfaktoren: Aus den vorangegangenen Analysen werden hier konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet, um in sozialen Netzwerken erfolgreich zu agieren.
6 Zukunft: Ein Ausblick auf Trends wie mobile Konvergenz und die zunehmende Bedeutung von Web-3.0-Ansätzen in sozialen Netzwerken.
7 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer strategischen Integration sozialer Medien in die bestehende Unternehmenskommunikation.
Social Media Marketing, Unternehmenskommunikation, Facebook, Fanseiten, Branded Profiles, Web 2.0, Online-Marketing, Employer Branding, Community-Seeding, Erfolgskontrolle, Targeting, Mobile Couponing, F-Commerce, Soziale Netzwerke, Kundenbindung.
Die Master-Thesis befasst sich mit der Nutzung privater sozialer Netzwerke, primär Facebook, als Instrument der Unternehmenskommunikation und Marketingstrategie.
Zu den zentralen Themen zählen die Kategorisierung sozialer Netzwerke, verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten, Risikomanagement im Social Web sowie die Identifikation von Erfolgsfaktoren für Firmenauftritte.
Ziel ist es, einen Überblick über Maßnahmen für Unternehmen zu geben, diese anhand von Best-Practice-Beispielen zu bewerten und Grundlagen für eine effiziente Strategieentwicklung zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Marktdaten, Studien und konkreten Praxisbeispielen, um die Eignung verschiedener Social-Media-Instrumente zu evaluieren.
Im Hauptteil werden spezifische Tools und Funktionen wie Branded Profiles, Gruppen, Widgets, Employer Branding, Werbeanzeigen-Targeting und F-Commerce im Detail beschrieben und in ihren Auswirkungen auf die Unternehmensziele bewertet.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Social Media Marketing, Unternehmenskommunikation, Fanseiten, Kundenbindung und Online-Strategie charakterisieren.
Der Autor unterscheidet zwischen Publikationsnetzwerken (z.B. Twitter, YouTube) und Beziehungs- bzw. Kommunikationsnetzwerken, letztere weiter unterteilt in Business-Netzwerke (z.B. Xing, LinkedIn) und private soziale Netzwerke (z.B. Facebook, studiVZ).
Werbeanzeigen werden als mächtiges Instrument für zielgerichtetes Targeting gesehen, sollten jedoch nicht isoliert betrachtet, sondern in den Gesamtkontext der Marketingaktivitäten eingebunden werden, um Streuverluste zu minimieren.
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