Bachelorarbeit, 2011
146 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Begriff des Mittelstands in Deutschland
2.1 Charakteristische Eigenschaften des Mittelstands
2.2 Quantitative Abgrenzungskriterien des Mittelstands
2.3 Qualitative Abgrenzungskriterien des Mittelstands
2.4 Wirtschaftliche Bedeutung der KMU und deren Aufteilung auf Rechtsformen
3 Controlling im Mittelstand
3.1 Controlling Begriff
3.2 Aktuelle Entwicklung des Controllings
3.3 Notwendigkeiten und Besonderheiten des Controllings im Mittelstand
3.3.1 Notwendigkeit eines Controllingsystems aufgrund interner Faktoren
3.3.2 Notwendigkeit eines Controllingsystems aufgrund externer Faktoren
3.3.3 Spezielle Anforderungen und Prämissen des Controllings im Mittelstand
3.3.4 Steuerungsgrößen im Mittelstand
4 Darstellung der Rechnungslegungssysteme
4.1 BilMoG für den Mittelstand
4.2 IFRS for SMEs für den deutschen Mittelstand
4.3 Weitere Herausforderungen für den Mittelstand
5 Controlling und IFRS for SMEs-Rechnungslegung in KMU
5.1 Notwendigkeit internationaler Rechnungslegungsgrundsätze für KMU
5.2 Der Standardentwurf des IFRS for SMEs des IASB
5.2.1 Anwendungsbereiche des Standardentwurf IFRS for SMEs
5.2.2 Zielsetzung sowie Adressaten des Standardentwurfs
5.3 Ausgewählte Bilanzierungssachverhalte
5.3.1 Sachanlagen
5.3.2 Vorräte
5.3.3 Langfristige Fertigungsaufträge
5.3.4 Finanzinstrumente
5.3.4.1 Anwendungsbereiche
5.3.4.2 Finanzinstrumente § 11 IFRS-SME versus § 12 IFRS-SME
5.3.5 Immaterielle Vermögenswerte
5.3.5.1 Allgemeine Erfassungskriterien
5.3.5.2 Bewertung immaterieller Vermögenswerte
5.4 Ausgewählte Implikationen des IFRS for SMEs auf das Controlling
5.4.1 Allgemeines
5.4.2 Anforderungen an das Auftrags- und Projektcontrolling
5.4.3 Veränderungen des Reportingsystem
5.5 Kritische Analyse IFRS for SMEs bezüglich des Controllings
6 Controlling und BilMoG in mittelständischen Unternehmen
6.1 Anwendungsbereich des neuen HGB-Bilanzrechts
6.2 Ziele des BilMoG
6.3 Ausgewählte Änderungen im Einzelnen
6.3.1 Aufgabe und Durchbrechung der umgekehrten Maßgeblichkeit
6.3.2 Immaterielle Vermögensgegenstände
6.3.2.1 Immaterielle selbstgeschaffene Vermögensgegenstände
6.3.2.2 Forschungs- und Entwicklungskosten
6.3.2.3 Geschäfts- oder Firmenwert
6.3.3 Rückstellungen
6.3.3.1 Aufwandsrückstellungen
6.3.3.2 Pensionsrückstellungen
6.3.4 Steuerabgrenzung latente Steuern
6.3.5 Ingangsetzung- und Erweiterungsaufwendungen
6.3.6 Vorratsvermögen und Herstellungskosten
6.3.6.1 Allgemeines
6.3.6.2 Bewertung
6.3.6.3 Ermittlung der Herstellungskosten
6.3.7 Rechnungsabgrenzungsposten
6.4 Ausgewählte Implikationen des BilMoG auf das Controlling
6.4.1 Allgemeines
6.4.2 Forschungs- und Entwicklungscontrolling
6.4.2.1 Projektcontrolling und die Aufgaben des Controllers
6.4.2.2 Auswirkungen auf die Forschungs- und Entwicklungskennzahlen
6.4.3 Kosten- und Leistungsrechnung
6.4.3.1 Allgemeines zur Kosten- und Leistungsrechnung
6.4.3.2 Adaption der Kosten- und Leistungsrechnung
6.4.4 Erhöhung und Risiken der Berichtspflichten
6.4.5 Auswirkungen auf ausgewählte Steuerungsgrößen
6.5 Kritische Analyse des BilMoG bezüglich des Controllings
7 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen aktueller nationaler und internationaler Rechnungslegungsstandards – insbesondere des BilMoG sowie des IFRS for SMEs – auf die Controlling-Systeme und -Instrumente in mittelständischen Unternehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese regulatorischen Veränderungen die Anforderungen an das Reporting, die Projektsteuerung sowie die Kostenrechnung in KMU beeinflussen.
3.3.1 Notwendigkeit eines Controllingsystems aufgrund interner Faktoren
In KMU ist die Situation der Controller anders als in Großunternehmen und die Aufgaben des Controller werden oft nur gering wahrgenommen. Einerseits, weil diese sowohl das externe Rechnungswesen als auch das Controlling als Aufgabe innehaben und andererseits es als selbstverständlich betrachtet wird, dass sie einen vollständigen Überblick über das Unternehmen besitzen.
Ferner ist zu erwähnen, dass sich anhand empirischer Studien ein fehlendes Controlling und Rechnungswesen als Hauptgrund von Insolvenzen identifizieren lässt. In derselben Studie werden fehlende betriebswirtschaftliche Kenntnisse der Geschäftsführung, eine fehlende Kostenrechnung sowie eine schlechte Finanzplanung ebenso als schwerwiegende Ursachen für Insolvenzen genannt. Aber auch eine zu geringe Anwendung der Investitions-, der Kapitalfluss- und Teile der Kostenrechnung ist im mittelständischen Controlling vorzufinden.
Allein durch diese Erkenntnisse ist eine Notwendigkeit eines Controllingsystems gegeben. Doch aufgrund der immer stärker schwankenden Kapazitätsauslastungen, bei gleichzeitig steigendem Fixkostenanteil, gewinnt das Controlling immer stärker an Bedeutung.
Dem ungeachtet ist auch in der Entwicklung von Frühwarnsystemen zur Identifikation und rechtzeitigen Steuerung von Risiken bei mittelständischen Unternehmen noch Nachholbedarf vorhanden. Ebenso kann das Controlling für die Bereitstellung der personenbezogenen, technokratischen und strukturellen Koordinationsmittel einen wesentlichen Beitrag für das Unternehmen leisten.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der Arbeit im Kontext der zunehmenden Internationalisierung deutscher Unternehmen und definiert den Gang der Untersuchung.
2 Begriff des Mittelstands in Deutschland: Hier werden die charakteristischen Merkmale, die quantitativen sowie qualitativen Abgrenzungskriterien von KMU und ihre wirtschaftliche Bedeutung dargelegt.
3 Controlling im Mittelstand: Dieses Kapitel definiert den Controlling-Begriff, beleuchtet aktuelle Entwicklungen und diskutiert die speziellen internen wie externen Notwendigkeiten sowie die zentralen Steuerungsgrößen.
4 Darstellung der Rechnungslegungssysteme: Es werden die Reformen durch das BilMoG, die Einführung des IFRS for SMEs sowie weitere Herausforderungen für den deutschen Mittelstand skizziert.
5 Controlling und IFRS for SMEs-Rechnungslegung in KMU: Hierbei liegt der Fokus auf der Notwendigkeit internationaler Rechnungslegung, den Inhalten des Standardentwurfs IFRS for SMEs, ausgewählten Bilanzierungssachverhalten sowie den Implikationen und einer kritischen Analyse für das Controlling.
6 Controlling und BilMoG in mittelständischen Unternehmen: Dieses umfangreiche Kapitel behandelt den Anwendungsbereich und die Ziele des BilMoG, detaillierte Änderungen in der Bilanzierung sowie deren spezifische Auswirkungen auf Controlling-Instrumente und Berichtspflichten.
7 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und bewertet die zukünftige Bedeutung der Rechnungslegungsreformen für mittelständische Unternehmen.
Controlling, Mittelstand, KMU, BilMoG, IFRS for SMEs, Rechnungslegung, Bilanzierung, Projektcontrolling, Kostenrechnung, Jahresabschluss, Finanzinstrumente, Immaterielle Vermögenswerte, Unternehmenssteuerung, Maßgeblichkeitsprinzip, Berichtspflichten.
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen modernen nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards (insbesondere BilMoG und IFRS for SMEs) und den Controlling-Prozessen in mittelständischen Unternehmen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Bilanzierung von KMU, der Anpassung von Controlling-Instrumenten an neue Gesetzesvorgaben sowie den strategischen Auswirkungen dieser Standards auf die Unternehmensführung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mittelständische Unternehmen die veränderten Rechnungslegungsvorschriften nutzen können, um ihr internes Controlling effizienter und transparenter zu gestalten, ohne dabei ihre unternehmerische Flexibilität zu verlieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Standards und Gesetze, ergänzt durch die Darstellung von Anwendungsbeispielen und Implikationen für die Controlling-Praxis.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Mittelstandsbegriffs und Controllings sowie eine detaillierte Analyse der Auswirkungen von BilMoG und IFRS for SMEs auf Bilanzierung und operative Steuerung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Controlling, Mittelstand (KMU), BilMoG, IFRS for SMEs, Rechnungslegung, Projektcontrolling und Unternehmenssteuerung geprägt.
Die Aufhebung führt dazu, dass die Handelsbilanz und die Steuerbilanz stärker entkoppelt werden, was KMU mehr Spielraum für eine realitätsnahe Unternehmensdarstellung in der Handelsbilanz bietet, jedoch gleichzeitig den Dokumentations- und Arbeitsaufwand für das Controlling erhöht.
Da durch das BilMoG ein Aktivierungswahlrecht für Entwicklungskosten besteht, müssen Unternehmen diese Kosten systematisch erfassen und bewerten können, was ohne ein dediziertes Projektcontrolling kaum verlässlich möglich ist.
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