Bachelorarbeit, 2011
47 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen
2.1 Venture Capital
2.2 Private Equity
3. Die Frühphase der Unternehmung
3.1 Innovation und Wettbewerbsvorteile
3.2 Die Bedeutung des Venture Capital
3.3 Der Markt für Venture Capital in Deutschland
3.4 Charakterisierung der Venture-Capital-Geber
3.4.1 Venture-Capital-Gesellschaften
3.4.2 Business Angel
3.5 Finanzierungsarten in der Venture-Capital-Phase
3.5.1 Seed-Finanzierung
3.5.2 Start-up-Finanzierung
3.5.3 First-Stage-Finanzierung
3.6 Die Exit-Kanäle
4. Die Spätphase der Unternehmung
4.1 Die Expansionsphase
4.2 Die Reifephase
5. Die Performancemessung des Venture Capital
5.1 Schwierigkeiten der Datengewinnung
5.2 Die Venture-Capital-Indizes
5.3 Klassische Performancemaße
5.4 Die Performance der Venture-Capital-Indizes
5.4.1 Die Performance auf dem amerikanischen Markt
5.4.2 Die Performance auf dem deutschen Markt
5.4.3 Vergleich der Venture-Capital-Indizes
6. Schlussbetrachtungen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Performance von Venture Capital (VC) anhand von Indizes, um den Entwicklungsstand und das Potenzial des deutschen VC-Marktes im Vergleich zum US-amerikanischen Markt zu bewerten.
3.6 Die Exit-Kanäle
Wie bereits in Kapitel 2 erwähnt wurde, besteht das Hauptziel der VCG in einer Wertsteigerung der Unternehmensanteile, da nach Beendigung des Investitionsengagements eine gewinnbringende Veräußerung dieser Anteile erfolgen soll. Die Höhe dieser Veräußerungserlöse hängt hierbei entscheidend von der Wahl des Exit-Kanals ab. Prinzipiell stehen der VCG vier Ausstiegswege zur Verfügung, welche zu einer Gewinnrealisation führen. Neben den erlösträchtigen Ausstiegswegen besteht allerdings auch die Gefahr, dass die gesamte Investition abgeschrieben werden muss. Aufgrund der Tatsache, dass zum einen VC-Investitionen sehr riskant sind und zum anderen die Unternehmensperspektiven in jüngster Vergangenheit eher pessimistisch gesehen wurden, lag der Anteil der Abschreibungen teilweise über den Verkaufserlösen der Ausstiegswege.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz von Innovationen und die fundamentale Bedeutung von Venture Capital als Finanzierungssystem für junge Unternehmen.
2. Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen: Definition von Venture Capital als Teilbereich des Private Equity und Abgrenzung der Konzepte.
3. Die Frühphase der Unternehmung: Detaillierte Untersuchung von Innovationsstrategien, der Marktbedeutung von VC, den Akteuren und den verschiedenen Finanzierungsarten in der Gründungsphase.
4. Die Spätphase der Unternehmung: Analyse der Expansions- und Reifephase sowie der damit verbundenen Finanzierungserfordernisse und Risikostrukturen.
5. Die Performancemessung des Venture Capital: Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Problematik der Datenerhebung und empirischer Vergleich der Performance von VC-Indizes in Deutschland und den USA.
6. Schlussbetrachtungen: Fazit zur Relevanz von Venture Capital für die Volkswirtschaft und Resümee zum Potenzial des deutschen VC-Marktes.
Venture Capital, Private Equity, Frühphasenfinanzierung, Innovation, Venture-Capital-Gesellschaften, Business Angel, Seed-Finanzierung, Exit-Strategien, Börsengang, Performancemessung, Sharpe-Ratio, Volatilität, Rendite-Risiko-Verhältnis, Deutschland, USA.
Die Arbeit analysiert die Rolle von Venture Capital bei der Finanzierung innovativer Unternehmen und untersucht die Performance von VC-Indizes im direkten Vergleich zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Markt.
Die zentralen Felder umfassen die Begriffsabgrenzung, die Charakterisierung der Finanzierungsphasen (Früh- und Spätphase), die Akteure am Markt, Exit-Strategien sowie die quantitative Performancemessung.
Ziel ist es, den aktuellen Entwicklungsstand des deutschen Venture-Capital-Marktes aufzuzeigen und sein Potenzial im Hinblick auf ökonomische Wachstumsfaktoren darzustellen.
Zur Performancemessung werden klassische Kennzahlen wie die Sharpe-Ratio herangezogen, um risikoadjustierte Renditen von Venture-Capital-Indizes zu vergleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Begriffe, Phasen, Akteure), die Analyse von Exit-Kanälen und die empirische Untersuchung von Index-Performancedaten.
Wesentliche Begriffe sind Venture Capital, Exit-Strategien, Seed-Finanzierung, Performancemessung, Sharpe-Ratio und Innovationsfinanzierung.
Daten über VC-Fonds sind hochsensibel und unterliegen oft strenger Geheimhaltung, was eine direkte Performancemessung auf Fondsebene für Dritte erschwert.
Die Analyse zeigt eine Überperformance des Venture-Capital-Marktes in den USA, während der deutsche Markt durch eine schwierigere Datenlage und zum Teil negative Rendite-Risiko-Verhältnisse in den untersuchten Zeiträumen geprägt ist.
Ein Börsengang gilt als der ertragsmäßig profitabelste Exit-Weg, setzt jedoch reife Unternehmen und eine hohe Kapitalmarktfähigkeit voraus.
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