Diplomarbeit, 2009
80 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen von Neuro-Fuzzy
2.1 Grundidee von Neuro-Fuzzy-Systemen
2.2 Integration von Fuzzy-Logik und Neuronalen Netzen
3. Neuro-Fuzzy-Systeme
3.1 Fuzzifizierte Neuronale Netze
3.2 Gleichberechtigte Neuro-Fuzzy-Modelle
3.3 Kooperative Neuro-Fuzzy-Systeme
3.3.1 Fuzzy-Assoziativspeicher
3.3.2 Interpretation der Lernergebnisse
3.3.3 Adaptive Bestimmung von Fuzzy-Mengen
3.4 Hybride Neuro-Fuzzy-Systeme
3.4.1 Neural Network Driven Fuzzy Reasoning (NNDFR)
3.4.2 Adaptive-Network-based Fuzzy Inference System (ANFIS)
3.4.3 Approximate Reasoning based Intelligent Control (ARIC)
3.4.4 Generalized ARIC (GARIC)
3.4.5 Neural Fuzzy Controller (NEFCON)
3.4.6 Neuro Fuzzy Classification (NEFCLASS)
3.4.7 Neuro Fuzzy Function Approximation (NEFPROX)
4 Neuro-Fuzzy-Anwendungen
4.1 Explorative Datenanalyse
4.2 Unternehmenskrisenmanagement
4.2.1 Bestandsfestigkeit von Unternehmen
4.2.2 Unternehmenssanierung
4.3 Verkehrsmanagement
4.3.1 Verkehrsprognose
4.3.2 Verkehrssteuerung
4.4 Umwelttechnologien
4.4.1 Betriebsoptimierung von Kläranlagen
4.4.2 Optimierung der Zellstoffkochung
4.5 Industrie und Technik
4.5.1 Robotersteuerung
4.5.2 Schadensdiagnose bei Abwasserkanälen
5 Entwicklungstendenzen
6 Diskussion und Ausblick
Die Diplomarbeit liefert einen umfassenden Überblick über Neuro-Fuzzy-Systeme, deren theoretische Grundlagen, verschiedene Kopplungsansätze sowie deren praktische Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen wirtschaftlichen und technischen Anwendungsfeldern.
3.4.1 Neural Network Driven Fuzzy Reasoning (NNDFR)
Das NNDFR-Modell (Neural Network Driven Fuzzy Reasoning) wurde von Takagi/Hayashi60 (1989) zur Klassifikation und Beurteilung von Zuständen entwickelt.61 Bereits beim Netzwerkentwurf sollen mögliche a-priori unbekannte Abhängigkeiten zwischen den Eingangsvariablen mit berücksichtigt werden.62
Die Architektur in Abbildung 5 besteht aus n Regeln und n+1 vorwärtsgerichteten mehrschichtigen Perzeptron-Netzen. Die MLP (Multi-Layer Perceptron) bestehen aus je zwei verdeckten Schichten und besitzen eine sigmoide Transferfunktion. Die Regeln werden durch die n MLP repräsentiert, das n+1te MLP (MLPmem) fungiert für das überwachte Lernen als Kritiker. Dessen Outputs wi stellen den jeweiligen Erfüllungsgrad einer Regel dar.63
Das Training läuft in den folgenden Schritten ab:
1) Die Eingangs- und Ausgangsgrößen werden identifiziert. Aus Beispieldaten wird eine Lernaufgabe erzeugt. Damit wird ein normales MLP mittels Backpropagation trainiert, es reduziert die Eingangsgrößen auf m relevante.
1 Einleitung: Diese Einleitung motiviert die Arbeit und definiert die Zielsetzung, einen Überblick über Neuro-Fuzzy-Systeme und deren Entwicklungstendenzen zu geben.
2 Grundlagen von Neuro-Fuzzy: Dieses Kapitel erläutert die Grundidee und die Integrationsmöglichkeiten von Fuzzy-Systemen und Neuronalen Netzen in ein Neuro-Fuzzy-System.
3. Neuro-Fuzzy-Systeme: Hier werden die Neuro-Fuzzy-Systeme nach ihrer Kopplungsart in kooperative und hybride Systeme unterteilt und gängige Ansätze aus der Literatur vorgestellt.
4 Neuro-Fuzzy-Anwendungen: Dieses Kapitel veranschaulicht die praktischen Einsatzmöglichkeiten in der Datenanalyse, dem Unternehmenskrisenmanagement, dem Verkehrsmanagement sowie in Umwelttechnologien und der Industrie.
5 Entwicklungstendenzen: Es werden die bisherigen Entwicklungsmöglichkeiten auf Basis theoretischer und praktischer Überlegungen zusammengefasst.
6 Diskussion und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Diplomarbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die künftige Bedeutung dieser Methoden.
Neuro-Fuzzy, Neuronale Netze, Fuzzy-Logik, Soft Computing, Wissensentdeckung, Datenanalyse, Unternehmenskrisenmanagement, Verkehrsmanagement, Umwelttechnologie, Industrie, Robotersteuerung, Hybride Systeme, Kooperative Systeme, Modellierung, Expertenverhalten
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Stand der Entwicklungstendenzen von Neuro-Fuzzy-Systemen sowie deren praktischen Anwendungsfeldern.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen, der Systemklassifizierung (kooperativ vs. hybrid) und der Anwendung in Wirtschaft und Technik.
Das Ziel ist ein aktueller und umfassender Überblick über die Thematik der Neuro-Fuzzy-Systeme unter Fokus auf ihre Entwicklungstendenzen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer systematischen Vorstellung praktischer Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Branchen.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Konzepte und Architekturen (kooperativ/hybrid) erläutert und anschließend anhand konkreter Praxisbeispiele, wie etwa der Kläranlagenoptimierung oder Robotersteuerung, veranschaulicht.
Zu den prägenden Begriffen gehören Neuro-Fuzzy, Soft Computing, wissensbasierte Systeme, Lernalgorithmen, Klassifikation und Systemoptimierung.
Das NNDFR-Modell verwendet mehrere vorwärtsgerichtete mehrschichtige Perzeptron-Netze, wobei ein zusätzliches MLP als Kritiker fungiert, um Abhängigkeiten zwischen Eingangsvariablen zu berücksichtigen.
Durch die Integration von Fuzzy-Reglern für die Steuerung und Neuronalen Netzen zur Bestimmung des optimalen Abbruchzeitpunkts konnten in der Praxis deutliche Einsparpotentiale bei Rohstoffen und Energie nachgewiesen werden.
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