Diplomarbeit, 2011
84 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Fragestellung
1.2 Auswahl der behandelten Staaten und Regionen
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Geschichtliche Entwicklung der Unabhängigkeitsbewegungen
2.1 Belgien – Der flämische-wallonische Konflikt
2.1.1 Die Ursprünge des belgischen Einheitsstaates
2.1.2 Die Anfänge der Krise
2.1.3 Jüngste Entwicklungen
2.2 Spanien – Zentralstaat vs Autonome Regionen
2.2.1 Die Ursprünge des spanischen Einheitsstaates
2.2.2 Militärdiktatur, Zweite Republik und Bürgerkrieg
2.2.3 Die Ära Franco
2.2.4 Transistion
2.2.5 Jüngste Entwicklungen
2.3 Das Vereinigte Königreich und seine Einzelstaaten
2.3.1 Die Ursprünge des Vereinigten Königreichs
2.3.2 Erster Weltkrieg und der Ausstieg Irlands
2.3.3 Jüngste Entwicklungen
2.4 Vergleich
3 Beweggründe für Unabhängigkeitsbestrebungen
3.1 Flandern
3.1.1 Einleitung
3.1.2 Historisch begründete Motive
3.1.3 Ökonomische Motive
3.1.4 Institutionelle Unabhängigkeit
3.1.5 Die Sprachenfrage
3.1.6 Religiöse und ideologische Motive
3.2 Baskenland / Katalonien
3.2.1 Einleitung
3.2.2 Historisch begründete Motive
3.2.3 Unterdrückung durch zentralistische Kräfte
3.2.4 Ökonomische Motive
3.2.5 Institutionelle Unabhängigkeit
3.2.6 Die Sprachenfrage
3.2.7 Religiöse und ideologische Motive
3.2.8 Traditionen
3.3 Schottland
3.3.1 Einleitung
3.3.2 Historisch begründete Motive
3.3.3 Ökonomische Motive
3.3.4 Institutionelle Unabhängigkeit
3.3.5 Die Sprachenfrage
3.3.6 Religiöse und ideologische Motive
3.3.7 Traditionen
3.4 Vergleich
3.4.1 Verankerung in der Bevölkerung
3.4.2 Historisch begründete Motive
3.4.3 Ökonomische Motive
3.4.4 Institutionelle Unabhängigkeit
3.4.5 Die Sprachenfrage
3.4.6 Religiöse und ideologische Motive
3.4.7 Traditionen
4 Träger der Unabhängigkeitsbewegungen
4.1 Flandern
4.1.1 Parteien
4.1.2 Weitere Organisationen
4.2 Katalonien – Baskenland
4.2.1 Parteien
4.2.2 Fussballvereine
4.2.3 Die Untergrundorganisation ETA
4.3 Schottland
4.3.1 Parteien
4.3.2 Fussballvereine
4.3.3 Weitere Organisationen
4.4 Vergleich
4.4.1 Parteien
4.4.2 Fussballvereine
4.4.3 Weitere Organisationen
5 Die Rolle der EU
5.1 Flandern
5.1.1 Die Region und die EU
5.1.2 Die Parteien und die EU
5.2 Katalonien – Baskenland
5.2.1 Die Regionen und die EU
5.2.2 Die Parteien und die EU
5.2.3 Sichtweise der EU
5.3 Schottland
5.3.1 Die Region und die EU
5.3.2 Die Parteien und die EU
5.4 Vergleich
5.5 Die European Free Alliance
6 Zusammenfassung der Kernbereiche
6.1 Welche Motive gibt es für Unabhängigkeitsbewegungen gibt es?
6.2 Wer sind die Träger dieser Unabhängigkeitsbewegungen?
7 Nation – Nationalismus
7.1 Die Nation
7.1.1 Der „subjektive“ Nationsbegriff
7.1.2 Der „objektive“ Nationsbegriff
7.1.3 Der „kulturelle“ Nationsbegriff
7.1.4 Der „ethnische“ Nationsbegriff
7.2 Nationalismus
7.2.1 Nationalismus als Gemisch politischer Ideen, Gefühle und Symbole
7.2.2 Nationalismus als politische Bewegung
7.2.3 Der moderne Nationalismus
7.3 Moderne Nationalismustheorien
7.3.1 Soziale Kommunikation und Nationalismus
7.3.2 Nationalismus, Kultur und Macht der Industriegesellschaft
7.3.3 Die Nation als vorgestellte Gemeinschaft
7.3.4 Die Kontinuität der Ethnie und ihr Einfluss auf den Nationalismus
7.3.5 Aktuelle Themen und Kontroversen
7.4 Nationale Selbstbestimmung in den behandelten Regionen
8 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Beweggründe und Träger von Unabhängigkeitsbewegungen innerhalb ausgewählter Regionen der Europäischen Union, um zu verstehen, warum bestimmte Gebiete nach staatlicher Souveränität streben. Die Forschungsfragen fokussieren sich dabei auf die spezifischen Motive, die Akteursgruppen sowie die Rolle der EU in diesen Bestrebungen.
1.1 Fragestellung
Unabhängigkeitsbewegungen spielen in Staaten der europäischen Union eine wichtige Rolle. (Vgl. ORF, 2011) Der erste zentrale Punkt meiner Arbeit fragt nach den Gründen für die Bestrebung, unabhängig zu werden. Demnach lautet die erste Forschungsfrage: Welche Motive für Unabhängigkeitsbewegungen gibt es?
Daran anknüpfend, lautet die zweite zentrale Fragestellung: Wer sind die TrägerInnen dieser Unabhängigkeitsbewegungen?
Die vorliegende Arbeit will nur jene Staaten der Europäischen Union beleuchten, in denen diese Bewegungen eine politische Relevanz besitzen. Dies setzt voraus, dass in den betroffenen Ländern Parteien, Vereine oder andere soziale Vereinigungen – eben TrägerInnen – bestehen, die sich für eine Unabhängigkeit einsetzen. Demnach behandelt diese Arbeit keine Minderheitenprobleme, sondern ausschließlich Regionen, in denen Menschen und Gruppen gibt, die einen eigenen Nationalstaat fordern.
Ein weiteres gemeinsames Charakteristikum der von mir ausgewählten Staaten ist die Offenheit der Prozesse.
1 Einleitung: Diese Einleitung definiert die beiden zentralen Forschungsfragen und erläutert die Kriterien für die Auswahl der untersuchten Staaten und Regionen.
2 Geschichtliche Entwicklung der Unabhängigkeitsbewegungen: Das Kapitel bietet einen historischen Abriss der behandelten Einheitsstaaten und geht auf die Entwicklung des Konflikts zwischen Zentralismus und Föderalismus ein.
3 Beweggründe für Unabhängigkeitsbestrebungen: Hier werden die Ursachen für Unabhängigkeitswünsche analysiert, wobei ökonomische, historische und ideologische Faktoren im Vordergrund stehen.
4 Träger der Unabhängigkeitsbewegungen: Dieses Kapitel identifiziert die Akteure, insbesondere Parteien und Organisationen, die hinter den Bestrebungen stehen und politisch Einfluss nehmen.
5 Die Rolle der EU: Die Untersuchung befasst sich damit, wie sich die verschiedenen Unabhängigkeitsbewegungen zur europäischen Integration positionieren und welche Erwartungen sie damit verknüpfen.
6 Zusammenfassung der Kernbereiche: Die Ergebnisse zu den Beweggründen und den Trägern der Unabhängigkeitsbewegungen werden hier noch einmal synthetisiert.
7 Nation – Nationalismus: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen zu den Begriffen „Nation“ und „Nationalismus“ dar, die für das Verständnis der untersuchten Regionen unerlässlich sind.
8 Ausblick: Der Abschluss wagt eine Einschätzung bezüglich der realistischen Chancen der beschriebenen Regionen, eine staatliche Unabhängigkeit zu erreichen.
Unabhängigkeitsbewegungen, Europäische Union, Nationalismus, Flandern, Katalonien, Baskenland, Schottland, Separatismus, politische Parteien, Föderalismus, Regionale Autonomie, Identität, Nationalstaat, Integration, Zentralstaat
Die Arbeit analysiert die Unabhängigkeitsbestrebungen in verschiedenen Regionen innerhalb der Europäischen Union, insbesondere in Belgien, Spanien und dem Vereinigten Königreich.
Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Regionen, die ökonomischen und ideologischen Beweggründe für Unabhängigkeit, die Rolle der politischen Akteure sowie das Verhältnis zur EU.
Das primäre Ziel ist es, die Beweggründe für Unabhängigkeitsbestrebungen zu identifizieren und die zentralen Akteure (Träger) dieser Bewegungen zu untersuchen.
Es handelt sich um eine vergleichende Analyse (komparative Methode), bei der verschiedene Regionen hinsichtlich ihrer Unabhängigkeitsbestrebungen gegenübergestellt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Analyse der Staaten, die Untersuchung der spezifischen Motive der Regionen sowie eine detaillierte Betrachtung der agierenden Parteien und Organisationen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Unabhängigkeitsbewegungen, Nationalismus, regionale Autonomie, Separatismus und die Rolle der Europäischen Union charakterisieren.
Diese Regionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie in EU-Staaten liegen, politische Relevanz durch organisierte Trägergruppen besitzen und in einem offenen politischen Prozess agieren.
Die EU wird von vielen dieser Bewegungen als Chance gesehen, durch eine europäische Integration mehr Eigenständigkeit gegenüber den jeweiligen Zentralstaaten zu erlangen.
Die Arbeit differenziert zwischen ethnisch begründetem Nationalismus (z.B. Baskenland) und eher zivil/politisch geprägten Formen (z.B. Katalonien oder Schottland).
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