Diplomarbeit, 2003
78 Seiten, Note: 2.0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 ABGRENZUNGEN UND DEFINITIONEN
2.1 Der Begriff der Marke
2.2 Die Merkmale einer Marke
2.3 Die Funktionen einer Marke aus Hersteller- und Konsumentensicht
2.4 Begriff und Ziele der Markenführung
2.5 Der Begriff der Traditionsmarke
2.6 Der Begriff der Revitalisierung einer Marke
3 RAHMENBEDINGUNGEN UND HERAUSFORDERUNGEN DER MARKENFÜHRUNG VON TRADITIONSMARKEN HEUTE
3.1 Die wandelnden Rahmenbedingungen der Markenführung
3.2 Unternehmensbezogene Probleme der Markenführung
3.3 Verbrauchertrends als Herausforderung an die Markenführung
4 DIE ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION ALS ERSTER SCHRITT EINER REVITALISIERUNG
4.1 Markenpolitische Situationsanalyse
4.2 Die Markenidentität als Fundament aller strategischen und operativen Markenentscheidungen
4.2.1 Grundlagen der Markenidentität
4.2.2 Analyse des Selbstbildes der Markenidentität
4.3 Markenpositionierung als Grundlage der Markenführung
4.3.1 Idee und Grundlagen der Positionierung
4.3.2 Das klassische Positionierungsmodell
4.3.3 Das aktive Positionierungsmodell
4.4 Der Markenwert: Kontroll- und Steuerungsgröße der Markenführung
4.4.1 Verhaltenswissenschaftliche Determinanten des Markenwerts
4.4.2 Analyse der Markenstärke durch den Markeneisberg
5 MÖGLICHE MAßNAHMEN UND STRATEGIEN ZUR REVITALISIERUNG EINER TRADITIONSMARKE
5.1 Grundsätzliche Rahmenbedingungen
5.2 Die Traditionsmarke zwischen Anpassung und Kontinuität
5.3 Revitalisierung durch Erhöhung des Absatzvolumens
5.3.1 Die Bestimmung der Kommunikationsziele
5.3.2 Erhöhung der Verkaufsfrequenz und Verkaufsmenge
5.4 Markenerweiterung als strategische Handlungsoption
5.4.1 Konzeption und Gegenstand einer Markenerweiterung
5.4.2 Ziele, Chancen und Risiken einer Markendehnung
5.5 Integrierte Kommunikation als Motor der Revitalisierung
6 ERFOLGSFAKTOREN EINER REVITALISIERUNG
6.1 Die Brand Revitalization Scorecard
6.2 Erfolgsfaktoren starker Marken als Rahmen der Revitalisierung
7 BEISPIELE FÜR ERFOLGREICHE REVITALISIERUNGEN VON TRADITIONSMARKEN
7.1 Die Wiedergeburt der Marke Porsche
7.2 Die Revitalisierung des Maybach
7.3 Wiederbelebungen von Traditionsmarken im Getränkemarkt
8 SCHLUSSBETRACHTUNG
9 LITERATURVERZEICHNIS
Die vorliegende Arbeit untersucht die Besonderheiten von Traditionsmarken und analysiert das markenpolitische Instrument der Revitalisierung. Ziel ist es, dem Leser einen Einblick in die theoretischen Grundlagen der Markenführung zu geben und strategische Optionen sowie Erfolgsfaktoren für die Wiederbelebung traditioneller Marken aufzuzeigen, um diese langfristig erfolgreich am Markt zu etablieren.
2.6 Der Begriff der Revitalisierung einer Marke
Eine der größten Herausforderungen der Markenführung ist in dem ständig wechselnden Marktumfeld zu sehen. Marken sind zunehmend durch externe Einflüsse wie wandelnde Konsumentenbedürfnisse, wachsenden Konkurrenzdruck und staatliche Beschränkungen in ihrem Schicksal betroffen. Diesen Einflüssen und Herausforderungen gilt es durch gezielte strategische Markenführung entgegenzutreten.71
Insbesondere traditionelle Marken unterliegen aus den obengenannten Gründen häufig einem enormen Anpassungszwang.72 Die zunehmende Anzahl an Produkten bzw. das daraus resultierende Orientierungsbedürfnis der Konsumenten führte in den letzten Jahren verstärkt zu einer Art Nostalgietrend.73 Es stellt sich die Frage, ob man Marken, die ihre Blütezeit sichtbar hinter sich haben, noch einmal zum Blühen bringen kann.74
Bei der Recherche für diese Arbeit konnte für den Begriff der Revitalisierung im Bezug auf das Markenwesen keine wissenschaftliche Definition gefunden werden. Aus diesem Grund wird im folgenden als erster Schritt der Begriff der Revitalisierung von dem oft synonym benutzten Begriffs des Relaunch abgegrenzt.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Markenführung in einem kompetitiven Marktumfeld und stellt das Ziel der Arbeit vor.
2 ABGRENZUNGEN UND DEFINITIONEN: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Marke, Traditionsmarke und Markenführung sowie Revitalisierung theoretisch definiert.
3 RAHMENBEDINGUNGEN UND HERAUSFORDERUNGEN DER MARKENFÜHRUNG VON TRADITIONSMARKEN HEUTE: Das Kapitel analysiert den Einfluss veränderter Marktbedingungen und interner organisatorischer Probleme auf die Markenführung.
4 DIE ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION ALS ERSTER SCHRITT EINER REVITALISIERUNG: Hier werden methodische Ansätze wie die Markenidentitätsanalyse und Positionierungsmodelle als notwendige Vorbereitung einer Revitalisierung vorgestellt.
5 MÖGLICHE MAßNAHMEN UND STRATEGIEN ZUR REVITALISIERUNG EINER TRADITIONSMARKE: Es werden strategische Optionen wie die Absatzsteigerung, Markenerweiterungen sowie die Bedeutung integrierter Kommunikation diskutiert.
6 ERFOLGSFAKTOREN EINER REVITALISIERUNG: Dieses Kapitel identifiziert Faktoren, die über den Erfolg oder Misserfolg von Revitalisierungsprozessen entscheiden.
7 BEISPIELE FÜR ERFOLGREICHE REVITALISIERUNGEN VON TRADITIONSMARKEN: Anhand konkreter Fallbeispiele (Porsche, Maybach, Getränkemarkt) wird die theoretische Anwendung illustriert.
8 SCHLUSSBETRACHTUNG: Eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie ein Ausblick auf zukünftige Herausforderungen der Markenführung.
Markenführung, Traditionsmarken, Revitalisierung, Markenidentität, Markenpositionierung, Markenwert, Markendehnung, integrierte Kommunikation, Konsumentenverhalten, Wettbewerbsvorteil, Markenbekanntheit, Markenloyalität, Marketingstrategie, Markenerweiterung, Markenstärke
Die Arbeit beschäftigt sich mit den strategischen Herausforderungen und Möglichkeiten, Traditionsmarken durch gezielte Revitalisierungsmaßnahmen erfolgreich in modernen Märkten zu positionieren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Markenidentität, der Analyse von Markt- und Kundenbedingungen sowie der praktischen Anwendung von Markenstrategien im Rahmen von Revitalisierungsprozessen.
Ziel ist es, ein Verständnis für die Spezifika von Traditionsmarken zu schaffen und praktikable markenpolitische Instrumente aufzuzeigen, mit denen diese Marken revitalisiert werden können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche sowie der Analyse theoretischer Konzepte der Marketing- und Markenforschung, ergänzt durch die Auswertung erfolgreicher Praxisbeispiele.
Der Hauptteil gliedert sich in die Situationsanalyse (Identität, Positionierung), die Darstellung strategischer Handlungsoptionen (wie Markenerweiterung oder Absatzsteigerung) und die Bestimmung von Erfolgsfaktoren.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Markenführung, Traditionsmarken, Revitalisierung, Markenidentität, Positionierung, Markendehnung und Markenwert.
Die Arbeit stellt fest, dass in der Literatur keine eindeutige Differenzierung zwischen diesen Begriffen existiert und behandelt sie daher im weiteren Verlauf als äquivalent.
Traditionsmarken sind stark in ihrer Historie verwurzelt; die Markenidentität bildet den "genetischen Code", der als Anker dient, um bei der Revitalisierung Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei den Konsumenten zu wahren.
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