Bachelorarbeit, 2010
46 Seiten, Note: 1,3
Die Forschungsarbeit analysiert und vergleicht die technischen Systemtheorien von Günter Ropohl und Horst Wolffgramm, um ihre Anwendbarkeit in der heutigen Informationsgesellschaft zu untersuchen. Sie beleuchtet, inwiefern diese Theorien, die in der industriellen Gesellschaft entstanden sind, die Phänomene der materiallosen Informationstechnik erfassen können.
Die Einleitung stellt das Thema der Forschungsarbeit vor und erläutert die Relevanz der technischen Systemtheorien im Kontext der Informationsgesellschaft. Das erste Kapitel definiert zentrale Begriffe der Technik und Technologie, sowie die Ursprünge technischer Definitionen. Das zweite Kapitel behandelt die Entwicklung des Systemdenkens und die Entstehung der technischen Systemtheorie. Im dritten Kapitel wird die Systemtheorie von Ropohl vorgestellt, mit Fokus auf die Funktionsklassen technischer Gebilde. Das vierte Kapitel analysiert die Systemtheorie von Wolffgramm und ihre Einordnung von Funktionsweisen in eine Systemmatrix. Das fünfte Kapitel vergleicht die beiden Systemtheorien anhand konkreter Anwendungsbeispiele.
Technische Systemtheorie, Günter Ropohl, Horst Wolffgramm, Informationsgesellschaft, Technikdefinition, Technologie, Systemdenken, Sachsystem, Ordnungssystem, Funktionsklassen, Informationsverarbeitung.
Eine technische Systemtheorie ist ein Instrumentarium zur Analyse von Strukturen und Funktionen technischer Gebilde, um Vorhersagen über deren Systemverhalten treffen zu können.
Die Theorien wurden in den 1970er Jahren von Günter Ropohl (BRD) und Horst Wolffgramm (DDR) entwickelt.
Das Kernstück ist das sogenannte „Sachsystem“, wobei Ropohl besonders die systematische Funktion und die Funktionsklassifizierung dieser Systeme analysiert.
Während Ropohl sich stark auf die Funktionsklassen von Sachsystemen konzentriert, betont Wolffgramm die Ordnungsfunktion in der Technologie und nutzt ein System von Bearbeitungsvorgängen.
Die Forschungsarbeit untersucht genau diese Frage, da moderne Informationstechnik oft materiallos ist, während die ursprünglichen Theorien in einer Zeit der materiellen Güterproduktion entstanden.
Die Informationsverarbeitung ist ein zentrales Phänomen der postindustriellen Gesellschaft, das die Grenzen des Geltungsbereichs klassischer technischer Systemtheorien aufzeigt.
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