Bachelorarbeit, 2011
57 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
1.1 Begriffserklärung Angst
1.2 Definition von Gesundheit und psychischer Erkrankung
1.3 Klassifikation psychischer Erkrankung
2. Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
2.1 Phobische Störungen
2.2 Agoraphobie
2.3 Soziale Phobien
2.4 Spezifische (isolierte) Phobien
2.5 Posttraumatische und akute Belastungsstörungen
2.6 Generalisierte Angststörung
2.7 Panikstörung
3. Epidemiologisches Profil von Angststörungen
4. Entstehung von Angststörungen
4.1 Soziokultureller Ansatz
4.2 Behavioristischer Ansatz
4.3 Biologische / biochemische Ansatz
4.4 Kognitiv orientierter Ansatz
4.5 Psychodynamischer Ansatz
5. Symptomatik
6. Auswirkungen auf das Leben von Betroffenen
6.1 Private Alltagsaufgaben und Freizeitgestaltung
6.2 Berufsalltag
7. Bewältigungsstrategien und Therapieansätze
7.1 Verhaltenstherapie
7.2 Angsttagebuch
7.3 Konfrontation/ Exposition
7.4 Hypnotherapie
7.5 Entspannungstraining
8. Unternehmerische Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung betroffener Mitarbeiter
8.1 Unterstützung bei Arbeitsunfähigkeit
8.2 Stufenweise Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag
8.2.1 Vorbereitung auf die Rückkehr in den Arbeitsalltag
8.2.2 Leitfaden für die stufenweise Wiedereingliederung
8.2.3 Kontinuierliche Überprüfung des Wiedereingliederungsprozesses
8.3 Psychischen Erkrankungen gegensteuern
9. Fazit
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entstehung, Symptomatik und den Verlauf von Angststörungen darzulegen. Zentral ist dabei die Untersuchung, welche spezifischen betrieblichen Wiedereingliederungsmaßnahmen und Unterstützungsangebote Unternehmen ergreifen können, um betroffenen Mitarbeitern bei der Rückkehr in den Berufsalltag zu helfen.
1.1 Begriffserklärung Angst
Der Begriff „Angst“ ist verwandt mit dem lateinischen Wort „angustus“ und steht für „eng“, „beengend“ bzw. „die freie Bewegung behindernd“ (Vgl. Dorsch, Psychologisches Wörterbuch, 1998, S.40).
Genauso wie die Verhaltens- und Erlebnisbereiche, Sexualität, Hunger und Aggressionen gehört auch die Angst zu den Grundbedingungen menschlicher Existenz. Angst ist nicht direkt beobachtbar. Die „Zuordnung des Wortes Angst zum Erlebnis der Angst ist immer individuell, d.h. nicht kontrollierbar, privat, daher das Gefühl nur jeweils der Person, die die Angst erlebt, zugänglich ist“ (Lazarus & Mainka, G., 1976, S. 19 ff).
Das Psychologie-Lexikon nach Humboldt, definiert den Begriff der Angst wie folgt: „Angst ist ein mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung, oft auch mit quälender Verzweiflung einhergehender Gefühlszustand. Angst ist existentiell, das heißt sie entsteht aktiv auf jede real erlebte oder auch bloß vorgestellte, häufig nicht einmal voll bewusste Lebensbeeinträchtigung oder –bedrohung“ (Humboldt-Psychologie-Lexikon, 1986, S.31).
Angst ist aber ebenso ein Alarm- und Warnsignal, welches bei der Bewältigung einer Bedrohung helfen soll. Somit ist die Angst ein durchaus notwendiger und langfristiger Anpassungs- und Lernprozess.
Es gibt jedoch eine Abgrenzung zwischen dem Begriff der Angst und dem der Furcht. Der Begriff Furcht steht für das psychische Erleben einer realen Gefährdung oder Bedrohung, auch als Realangst zu bezeichnen. Es kann hierbei Vermeidungs- und Angriffsreaktionen im Hinblick auf die Situation geben.
1. Einführung: Darstellung der steigenden Relevanz psychischer Erkrankungen anhand statistischer Daten und Begriffsdefinitionen.
2. Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen: Detaillierte Vorstellung verschiedener Angststörungsbilder und deren Symptomprofile.
3. Epidemiologisches Profil von Angststörungen: Analyse der Verbreitung und Häufigkeit von Angststörungen in der Bevölkerung.
4. Entstehung von Angststörungen: Erläuterung wissenschaftlicher Ansätze von der Lerntheorie bis hin zu biologischen und psychodynamischen Erklärungsmodellen.
5. Symptomatik: Beschreibung der körperlichen und psychischen Prozesse bei Angstreaktionen.
6. Auswirkungen auf das Leben von Betroffenen: Darstellung der Konsequenzen von Angststörungen für das Privatleben und den Arbeitsalltag.
7. Bewältigungsstrategien und Therapieansätze: Überblick über gängige Therapiemethoden wie Verhaltenstherapie, Exposition und Entspannungstechniken.
8. Unternehmerische Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung betroffener Mitarbeiter: Darstellung konkreter Maßnahmen zur stufenweisen Wiedereingliederung und präventiver Unterstützung im betrieblichen Umfeld.
9. Fazit: Zusammenfassendes Plädoyer für eine verstärkte Investition der Unternehmen in präventive Gesundheitsmaßnahmen.
Angststörung, Psychische Gesundheit, Wiedereingliederung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Verhaltenstherapie, Phobie, Panikattacken, Arbeitsunfähigkeit, Stressprävention, Mentale Gesundheit, Psychosomatik, Salutogenese, Krankheitsbewältigung, Arbeitsplatzbelastung, Arbeitgeberverantwortung.
Die Bachelorarbeit behandelt das Krankheitsbild der Angststörungen und analysiert, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter bei psychischen Erkrankungen unterstützen können.
Die Schwerpunkte liegen auf der klinischen Einordnung von Angststörungen, deren Ursachenmodellen sowie betriebswirtschaftlichen Handlungsmöglichkeiten für die Wiedereingliederung nach krankheitsbedingten Fehlzeiten.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Arbeitgeber durch gezielte Maßnahmen und eine feinfühlige Wiedereingliederung die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern und damit langfristig sichern können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung klinischer sowie betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse zu psychischen Belastungen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Betrachtung der Störungsbilder, eine Analyse der Ursachen (biologisch, behavioristisch, psychodynamisch) und einen praktischen Teil zur betrieblichen Wiedereingliederung.
Kernbegriffe sind Angststörung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Wiedereingliederung, Arbeitsunfähigkeit und präventive Unternehmensstrategien.
Der Autor grenzt Angst als generelles, oft unbewusstes Alarmsignal von der Furcht ab, die sich konkret auf eine reale, beobachtbare Bedrohung bezieht.
Es dient als einfache Methode zur Selbstbeobachtung, um Auslöser und Muster von Angstattacken systematisch zu erfassen und für therapeutische Prozesse nutzbar zu machen.
Die Führungskraft fungiert als zentrale Instanz für die Planung und Vermittlung, indem sie Vorurteile im Team abbaut und den betroffenen Mitarbeiter durch offene Kommunikation bei der Rückkehr unterstützt.
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