Diplomarbeit, 2008
84 Seiten, Note: 1,0
1 Aufgabenstellung und Arbeitsthema
2 Persönlicher Zugang zum Thema
2.1 Am Anfang war das Wort „muss“
2.2 Interesse und Vorerfahrung bei Softwarethemen
2.3 Hohe Methodenansprüche
2.4 Vorerfahrung im Kontaktmanagement
2.5 Das „James Bond“-Feeling
2.6 Steigende Affinität zum Thema während der Befragungen
3 Spezielle und allgemeine Benchmarktheorie
3.1 Allgemeine Benchmarktheorie
3.1.1 Was ist Benchmarking?
3.1.2 Lehrbuchmethode in Bezug zur aktuellen Studie
3.1.2.1 Planung
3.1.2.2 Analyse
3.1.2.3 Integration
3.1.2.4 Aktion
3.1.2.5 Reife
3.2 Spezielle Benchmarktheorie
3.2.1 Wozu überhaupt eine spezielle Benchmarktheorie?
3.2.2 Worauf sich diese Arbeit spezialisiert
3.2.3 Besondere Herausforderungen
4 Methoden und Vorgehen bei der Studie
4.1 Methodenbestimmung anhand des Auftrags
4.2 Teilnehmerakquise
4.2.1 Leitidee
4.2.2 Telefonistinnen – Wächter des verborgenen Schatzes
4.2.2.1 Wechselspiel der Kräfte
4.2.2.2 So steht es geschrieben, so soll es auch sein
4.2.2.3 Skript eins
4.2.2.4 Analyse und Erläuterung des Skripts
4.2.3 Herrn XY – dein Freund und Helfer
4.2.3.1 Sprechen Sie nach dem Piepton!
4.2.3.2 Skript zwei
4.2.3.3 Halb zog es ihn, halb sank er hin
4.2.3.4 Viele Fragen? Viele Antworten!
4.2.3.5 Einwandbehandlung für Herrn XY
4.2.3.6 Bedeutung des Erstkontakts mit Herrn XY
4.2.3.7 Abschluss des Gesprächs
4.2.3.8 Briefing-Mail
4.2.3.9 Interviewleitfaden als Vorabinformation
4.2.3.10 Nachhaken bei Herrn XY mit Skript drei
4.2.4 Erstgespräch mit Frau Schlau
4.2.4.1 Die „Verhaftung“ zum Interview
4.2.4.2 Skript vier
4.3 Durchführung der Interviews
4.3.1 Vorbereitungen auf das Interview
4.3.2 Der Interviewbeginn
4.3.3 Während des Interviews und Abschluss
4.4 Auswertungsdesign
4.4.1 Transkription der Interviews
4.4.2 Auswertung der Daten
4.4.3 Zusammenfassung und Darstellung der Aussagen
5 Kommunikation mit dem AG
5.1 Leitmotiv
5.2 Charakteristik des Auftraggeberunternehmens
5.2.1 Es war einmal vor langer Zeit
5.2.2 Regional nah und traditionsbewusst
5.2.3 Bahnfahren – ein konkurrenzloses Vergnügen
5.2.4 Der Vater Staat und seine Kinder
5.3 Folgen der Charakteristik
5.4 Im Kreis arbeiten
5.4.1 Der Arbeitskreis und was man dagegen tun kann
5.4.2 Ausgangssituation und Beauftragung
5.4.2.1 Deutschland sucht den Superstar
5.4.2.2 Ineffizienz
5.4.2.3 Die Neuentdeckung der Langsamkeit
5.4.2.4 The Bahn-Man – Wie alles begann
5.4.3 Pouvoir des Autors für die Studie
5.4.4 Meetings mit dem Arbeitskreis
5.5 Erscheinungsformen der Systemabwehr
5.5.1 Lange Entscheidungswege
5.5.2 Kosteneinsparung
5.5.3 „Mediocracy thrives on standardisation“
5.5.4 Interne Schulungen
6 Ergebnisse und Schlussfolgerung
6.1 Zwei Seelen wohnen ach in dieser Arbeit
6.2 Lessons Learned
6.2.1 Benchmark machen und nutzen
6.2.2 Sich beim groß Werden helfen lassen
6.2.3 Ergebnis daraus
6.2.4 Schützenhilfe für arme, kleine Diplomanden
6.2.5 Erzählen von Tatsachenberichten
6.3 Ergebnisse der Benchmarkstudie
6.3.1 Betrachtungsebene eins – vier Varianten
6.3.1.1 Der Tausendsassa
6.3.1.2 Der Zielstrebige
6.3.1.3 Der Trendsetter
6.3.1.4 Der Eklektiker
6.3.2 Betrachtungsebene zwei
6.3.2.1 Die Modernen
6.3.2.2 Die Antiken
6.3.2.3 Die dazwischen
6.4 Ergebnis für den Autor
7 Literatur
Diese Arbeit zielt darauf ab, im Rahmen einer Benchmarkstudie Methoden und Best Practices für die softwaregestützte Nachfolgeplanung in großen deutschen Unternehmen zu identifizieren. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der methodischen Herausforderung, trotz schwieriger Rahmenbedingungen und komplexer Unternehmenskulturen valide Daten durch qualitative Interviews zu erheben.
4.2.2.1 Wechselspiel der Kräfte
Die beiden Mechanismen heißen Zug und Druck. Darüber hinaus ist es angeblich auch sinnvoll, sich vor dem Telefonat eine klare Absicht zu definieren, was man jetzt eigentlich vom Gesprächspartner genau will.
Druck ist eine Möglichkeit, den Erstkontakt im Bienenstock zum summen zu bringen. Es ist ein unerklärliches Phänomen in vielen Unternehmen, warum ausgerechnet die schlechtest motivierten, schlechtest ausgebildeten und schlechtest bezahlten Leute den ersten Kundenkontakt haben. Viele höherrangige Ansprechpartner in den verschiedenen Firmen halten die Durchwahl für ihr Büro so geheim, als hielten sie den heiligen Gral dort versteckt. Stattdessen sitzt ein hilfloser Praktikant oder Werksstudent in der Telefonzentrale, der zwar nichts entscheiden darf, und auch gar nicht kann, weil ihm die Informationen fehlen, der aber einen riesen Rüffel kassiert, wenn er unwichtige Leute durchstellt, oder wichtige Leute abwimmelt. Ruft man in einem Unternehmen an, lässt sich oft schon an der Stimme erahnen, ob man es hier mit einer selbstbewussten Autoritätsperson zu tun hat, oder mit jemandem ganz unten in der Hierarchie, der sich apathisch mit seinem Schicksal abgefunden hat, immer schuld zu sein. Die kognitive Funktionsweise eines solchen Vorpostens ist also stark dichotom geprägt: weiterleiten oder abwimmeln. Dies bestimmt die weitere Taktik und steht im krassen Gegensatz zu dem endgültigen Ansprechpartner in höherer Position. Dieser kann nämlich Zusagen jederzeit widerrufen und wird das auch ungeniert tun, wenn er nach dem Telefonat das Gefühl hat, zu einem Interviewtermin überrumpelt worden zu sein. Bei unserem Vorposten spielt das überhaupt keine Rolle. Wenn er das Gespräch durchgestellt hat ist der Fisch für ihn gegessen und für lange Diskussionen fehlen ihm ohnehin Information und Motivation.
1 Aufgabenstellung und Arbeitsthema: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung der Studie, eine Benchmarkstudie zur softwaregestützten Nachfolgeplanung bei der Deutschen Bahn durchzuführen.
2 Persönlicher Zugang zum Thema: Der Autor beschreibt seine individuelle Motivation, die Motive für die Themenwahl und die Erfahrungen während seines Studiums, die ihn zu dieser Arbeit geführt haben.
3 Spezielle und allgemeine Benchmarktheorie: Hier werden theoretische Grundlagen des Benchmarkings nach Robert C. Camp vorgestellt und auf die spezifischen Anforderungen der vorliegenden Studie angepasst.
4 Methoden und Vorgehen bei der Studie: Dieser zentrale Teil beschreibt detailliert die qualitative Akquise von Interviewpartnern, die Entwicklung von Telefonieskripten und die Durchführung sowie Transkription der Interviews.
5 Kommunikation mit dem AG: Das Kapitel analysiert die spezifischen Kommunikationsstrukturen und die systemischen Widerstände innerhalb des Auftraggeberunternehmens.
6 Ergebnisse und Schlussfolgerung: Hier werden die Ergebnisse der Studie zusammengefasst und die persönlichen Lessons Learned des Autors aus dem Forschungsprozess reflektiert.
Benchmarking, Nachfolgeplanung, Qualitative Sozialforschung, Interviewmethode, Akquise, Softwareunterstützung, Personalmanagement, Systemabwehr, Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur, Projektmanagement, Prozessoptimierung, Telefonakquise, Datenerhebung, Experteninterviews
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Durchführung einer Benchmarkstudie zum Thema softwaregestützte Nachfolgeplanung in großen Unternehmen, mit besonderem Fokus auf die Deutsche Bahn.
Die Themenfelder umfassen Methoden des Benchmarkings, qualitative Datenerhebung, Akquisestrategien in hierarchischen Strukturen sowie die Analyse von Unternehmenskulturen und Widerstandsmechanismen.
Das primäre Ziel ist es, Best Practices für die Nachfolgeplanung zu identifizieren und aufzuzeigen, wie man unter schwierigen Bedingungen hochwertige qualitative Daten in Großkonzernen gewinnt.
Es wird ein qualitatives Forschungsdesign nach Mayring verwendet, das sich auf offene Interviews stützt, welche durch eine strukturierte Akquise und Auswertungsmethodik ergänzt werden.
Der Hauptteil widmet sich intensiv der methodischen Vorbereitung, dem Vorgehen bei der Teilnehmerakquise durch Telefonieskripte und der detaillierten Auswertung der gewonnenen Daten.
Benchmarking, Nachfolgeplanung, qualitative Forschung, Akquise und organisatorische Systemabwehr sind die prägenden Begriffe.
Da die Akquise von Interviewpartnern bei sensiblen Unternehmensthemen in der Großindustrie eine hohe Hürde darstellt, dient die Dokumentation als Leitfaden für ähnliche Herausforderungen in der Sozialforschung.
Die „Systemabwehr“ beschreibt die informellen und formellen Barrieren, die große Organisationen entwickeln, um sich gegen externe Einflüsse oder Veränderungen zu schützen, was den Forschungsprozess maßgeblich beeinflusst.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

