Bachelorarbeit, 2011
61 Seiten, Note: 1
1. EINLEITUNG
2. DAS KYOTO-PROTOKOLL UND DAS EU KLIMA- UND ENERGIEPAKET
2.1 Österreich und die Kyoto - Ziele
2.2 Zuteilung der Emissionszertifikate und Handel
2.3 EU Klima- und Energiepaket
3. ANGEBOTE UND ENTWICKLUNGEN AM MARKT
3.1 Allgemeines
3.11 Aufbau und Kostenstruktur der Fahrzeuge
3.2 Reichweite
3.3 Die Batterie
3.31 Typen von Batterien
3.32 Kosten
3.33 Sonstige Faktoren
3.4 Die Fahrzeuge
3.41 Auf dem Markt bereits verfügbare Produkte
3.42 Weiter Planungen der Produzenten
3.43 Verfügbarkeit der Fahrzeuge
3.5 Derzeitige Modellregionen und Konzepte der Markteinführung
3.51 Überlokale Einrichtungen
3.52 Modellregionen in Österreich
3.53 Europäische Anbieter von Elektromobiliät
4. LIFE CYCLE ASSESSMENT DES ELEKTROFAHRZEUGS
4.1 Allgemeine Annahmen
4.2 Struktur
4.21 Production & Disposal
4.22 Operation
4.3 Bewertung der Ergebnisse an Hand unterschiedlicher Indikatoren
4.31 Beschreibung der Indikatoren
4.4 Impact Assessment
4.41 Production & Disposal
4.42 Production, Operation & Disposal
4.5 Überleitung der Ergebnisse
5. POTENTIALE DER ELEKTROMOBILITÄT UND SZENARIO-ANALYSE
5.1 Marktpotential von Elektrofahrzeugen
5.2 Einflussfaktoren auf den Absatzmarkt
5.21 EU-Verordnung 443/2009 zur Reduktion der CO2-Emissionen
5.22 Rohöl- und Strompreise
5.23 Steuern
5.24 Fahrzeugpreis
5.25 Ladeinfrastruktur
5.26 Sonstiges
5.3 Analyse der Verkehrssegmente
5.31 Öffentlicher Verkehr
5.32 Individualverkehr
5.4 PKW-Individualverkehr – Szenario-Analyse
5.41 Annahmen:
5.42 Ergebnisse
6. KOSTEN UND NUTZEN UNTERSCHIEDLICHER STAKEHOLDER
6.1 Global
6.2 Der Staat
6.3 Die Haushalte
6.4 Die Energieversorger und Netzbetreiber
6.41 Spitzenlastabdeckung
6.42 Produktion des zusätzlichen Bedarfs an erneuerbaren Energien
6.43 Versorgungsnetze und Infrastruktur
7. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Elektromobilität auf Österreich unter besonderer Berücksichtigung der Emissionsziele des Kyoto-Protokolls und der EU. Zentrales Ziel ist es, mittels eines Life-Cycle-Assessments und einer umfassenden Szenario-Analyse das ökologische Potenzial von Elektrofahrzeugen sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen auf verschiedene Stakeholder zu bewerten.
3.11 Aufbau und Kostenstruktur der Fahrzeuge
Abbildung 2 zeigt den Aufbau der zwei Hybridfahrzeugtypen und des Elektrofahrzeuges.
BEV: Das Elektroauto unterscheidet sich von einem konventionellen Benzin- oder Dieselfahrzeug hauptsächlich in seinem Antriebsstrang und der Batterie. Die Antriebsleistung wird durch einen Elektromotor aufgebracht, der durch eine Batterie gespeist wird. Dieser Elektromotor kann auch im Generatorbetrieb arbeiten, was die Rückspeisung der Bremsenergie in die Batterie ermöglicht. Durch die Möglichkeit weitere Komponenten elektrisch zu versorgen, verringert sich das Ausmaß an mechanisch verbundenen Bauteilen.
PHEV: Das Plug-In-Hybrid-Auto stellt einen Zusammenschluss eines seriellen Hybridautos und eines reinen Elektroautos dar. Der Betrieb erfolgt wie bei einem Elektroauto mit einer aufladbaren Batterie. Der konventionelle Verbrennungsmotor kann jederzeit durch Inbetriebnahme die Batterie über einen Generator aufladen. Durch dieses System können größere Reichweiten der Fahrzeuge gewährleistet werden.
Die Kostenstruktur der Fahrzeuge wird derzeit durch den hohen Anteil der Batteriekosten dominiert. Bei einem BEV beläuft sich dieser Anteil auf etwa 40% der Gesamtkosten. Durch den zusätzlichen konventionellen Verbrennungsmotor ergeben sich bei einem Plug-In-Hybrid-Fahrzeug noch höhere Gesamtkosten. Die untere Preisgrenze für einen BEV-Kleinwagen liegt derzeit bei circa € 20.000.
1. EINLEITUNG: Einleitung in die Relevanz der Elektromobilität zur Erreichung der Klimaziele und kurzer Überblick über das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. DAS KYOTO-PROTOKOLL UND DAS EU KLIMA- UND ENERGIEPAKET: Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Reduktionsverpflichtungen für Österreich hinsichtlich der Treibhausgasemissionen.
3. ANGEBOTE UND ENTWICKLUNGEN AM MARKT: Analyse der technischen Grundlagen von Elektrofahrzeugen, Batterietechnologien sowie der aktuellen Marktsituation und Modellregionen.
4. LIFE CYCLE ASSESSMENT DES ELEKTROFAHRZEUGS: Detaillierte ökologische Bewertung über den gesamten Lebenszyklus eines Elektrofahrzeugs unter Berücksichtigung verschiedener Stromerzeugungsarten.
5. POTENTIALE DER ELEKTROMOBILITÄT UND SZENARIO-ANALYSE: Analyse von Einflussfaktoren auf den Markt und Simulation zukünftiger CO2-Einsparungsszenarien bis zum Jahr 2050.
6. KOSTEN UND NUTZEN UNTERSCHIEDLICHER STAKEHOLDER: Betrachtung der ökonomischen Auswirkungen der Elektromobilität auf den Staat, private Haushalte und Energieversorgungsunternehmen.
7. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Elektromobilität.
Elektromobilität, Klimaziele, Kyoto-Protokoll, Life Cycle Assessment, CO2-Emissionen, Elektrofahrzeug, Batterie, Szenario-Analyse, Energiebedarf, Ladeinfrastruktur, Österreich, Strommix, Nachhaltigkeit, Markteinführung, Stakeholder.
Die Arbeit untersucht die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen einer flächendeckenden Einführung der Elektromobilität in Österreich unter Einbeziehung internationaler Klimaschutzvorgaben.
Die Themen umfassen die ökologische Bilanzierung (LCA) von Fahrzeugen, Szenarien zur Marktpenetration, die Rolle der Stromerzeugung sowie die Kosten-Nutzen-Analyse für relevante Akteure wie den Staat oder Energieversorger.
Das Hauptziel ist es, die CO2-Einsparungspotenziale durch den Umstieg auf Elektroautos zu quantifizieren und aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen (z.B. Ökostrom) die Technologie einen echten ökologischen Nutzen erbringt.
Der Autor verwendet ein Life-Cycle-Assessment (Lebenszyklusanalyse) sowie eine szenariobasierte Analyse, um die Auswirkungen von 2010 bis 2050 zu modellieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine technische Analyse der Marktangebote, eine detaillierte Ökobilanzierung anhand verschiedener Indikatoren und eine umfangreiche Szenario-Analyse des PKW-Verkehrs.
Wesentliche Begriffe sind Life Cycle Assessment, Emissionsziele, Szenario-Analyse, Batterietechnologie, Strommix und Lastmanagement.
Die Arbeit zeigt deutlich, dass der ökologische Nutzen eines Elektrofahrzeugs massiv von der Art der Stromerzeugung abhängt; erst der Betrieb mit erneuerbaren Energien (Ökostrom) führt zu signifikanten Emissionsvorteilen.
Angesichts steigender Lastspitzen durch den Ladevorgang von Elektroautos wird die Bedeutung von Smartmetering und Systemen zur Lastbeeinflussung als essenziell für die Netzstabilität hervorgehoben.
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