Diplomarbeit, 2011
176 Seiten, Note: 1,9
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCH-METHODISCHE GRUNDLAGEN
2.1 OFFSHORING UND DESSEN RECHTLICHE GESTALTUNG
2.1.1 Offshoring - Abgrenzung und Definition
2.1.2 Offshoring-Formen und -Typen
2.1.3 Chancen und Risiken von Offshoring
2.1.4 gesellschaftlicher und kultureller Vergleich
2.1.5 nationale und internationale Rechtsgrundlagen
2.1.6 Vertragsgestaltung beim Software-Offshoring
2.1.6.1 Vertragstypen
2.1.6.2 Vertragsbestandteile
2.2 SPEZIALISIERTE INTERNETPORTALE
2.2.1 Geschäftskonzept Web 2.0 Offshoring
2.2.2 elektronischer Geldtransfer
2.3 SOFTWAREENTWICKLUNG
2.3.1 Spezifikationserstellung
2.3.2 Vorgehensmodelle
2.3.3 Risikomanagement
2.3.4 Softwareabnahme
2.4 WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNGEN
2.5 PROJEKTMANAGEMENT
2.5.1 Begrifflichkeiten
2.5.2 Projektmanagementphasen
2.5.3 Projektorganisation
3 ANALYSE DES PROJEKTES „SCHICHTPLAN“ DER FIKTIV GMBH
3.1 PROJEKTSTRUKTUR
3.1.1 Projektierung und das Umfeld der Fiktiv GmbH
3.1.2 Offshoring Entscheidung
3.1.3 Anforderungserhebung
3.1.4 Erstellung der Spezifikation
3.2 EINSATZ VON SPEZIALISIERTEN INTERNET-PORTALEN
3.2.1 Lieferantenauswahl und Auftragsvergabe
3.2.2 webbasierte Projektsteuerung mit dem Offshore-Partner
3.2.3 Risikomanagement
3.2.4 Abnahme und Abschluss des Projektes
3.3 WIRTSCHAFTLICHE BETRACHTUNG DES PROJEKTES „SCHICHTPLAN“
3.3.1 Kosten und deren Struktur im Vergleich
3.3.2 Nutzwertanalysen zur qualitativen Bewertung
4 EINSATZSZENARIEN FÜR SPEZIALISIERTE INTERNET-PORTALE IN OFFSHORING PROJEKTEN
5 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
Die Arbeit analysiert und bewertet die Nutzungsmöglichkeiten von spezialisierten Internet-Portalen für die Durchführung von Software-Offshoring-Projekten durch mittelständische Unternehmen, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, ob und wie diese Plattformen eine wirtschaftliche und strategisch sinnvolle Alternative zur klassischen Auftragsvergabe darstellen.
2.1.3 Chancen und Risiken von Offshoring
Offshoring suggeriert großes Einsparpotential für den Auftraggeber durch die niedrigen Lohnkosten in den Niedriglohnländern. Dieses Image ist unvollständig und gefährlich, da es Hoffnungen weckt, die nicht erfüllt werden können. Für eine umfassende Analyse und Entscheidung sollten alle Chancen und Risiken bekannt sein. Die Chancen lassen sich in drei Bereiche einteilen: die finanziellen, qualitativen und strategischen Chancen. Die finanziellen Chancen umfassen zum einen die Reduzierung der IT-Kosten, welche auf den schon oben genannten niedrigen Lohnkosten und der Verbesserung der Produktivität durch Spezialisierung beruhen.
Internen Abteilungen werden anfallende Kosten über die Kostenstellenrechnung zugerechnet, die Gemeinkosten sind dabei aber nur pauschal angesetzt, sodass eine korrekte Zuordnung aller Kosten in den meisten Unternehmen nicht möglich ist. Offshoring Verträge legen die Kosten für die gleiche Dienstleistung fest, wodurch eine korrekte Zuordnung aller Kosten möglich ist. Dies erhöht die Transparenz und ermöglicht eine bessere Budgetplanung. Bei Personal- oder Sachübergängen lassen sich die bis dahin angefallenen Fixkosten dem Offshoring-Partner übergeben und Kapitalbindungen durch Verkäufe von Hardware, Lizenzen oder Infrastruktur auflösen, was Ressourcen für andere Projekte zur Verfügung stellt.
Die Verbesserung der Servicequalität durch den internationalen Wettbewerbsdruck, dem die internen Abteilungen in der Regel nicht standhalten müssen, gehört zu den qualitativen Chancen. Vertraglich geregelte Service Level Agreements für Verfügbarkeiten mit den Optionen der Vertragsstrafen oder –auflösung und Zugang zu technischem Know How des Offshoring-Partners sind weitere Bestandteile der qualitativen Chancen. Große Möglichkeiten bieten sich im strategischem Umfeld. Neben den Kostenvorteilen ist es für Auftraggeber besonders wichtig sich zu flexibilisieren, indem Personalengpässe und –überhänge bei Auftragsschwankungen durch Offshoring umgangen werden. Des Weiteren kann sich ein Unternehmen auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, wenn interne Arbeiten mit hohem Verwaltungsaufwand und geringen Nutzen für den Unternehmenserfolg an spezialisierte Dienstleister vergeben werden.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik des Software-Offshorings, Definition des Projektbegriffs und Begründung der wissenschaftlichen Betrachtungslücke bei KMUs.
2 THEORETISCH-METHODISCHE GRUNDLAGEN: Detaillierte Betrachtung von Offshoring-Konzepten, rechtlichen Rahmenbedingungen, Softwareentwicklungs-Modellen, Risikomanagement und Wirtschaftlichkeitsanalysen.
3 ANALYSE DES PROJEKTES „SCHICHTPLAN“ DER FIKTIV GMBH: Anwendung der theoretischen Konzepte auf ein Praxisbeispiel, inklusive der Durchführung einer Nutzwertanalyse zur Anbieterwahl und Projektsteuerung.
4 EINSATZSZENARIEN FÜR SPEZIALISIERTE INTERNET-PORTALE IN OFFSHORING PROJEKTEN: Beschreibung der Bedingungen, unter denen die Nutzung von Internet-Plattformen ökonomisch und operativ sinnvoll ist.
5 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE: Zusammenfassende Bewertung der Projektergebnisse und Fazit zur Eignung des Portalkonzepts für kleine und mittelständische Unternehmen.
Software-Offshoring, Projektmanagement, KMU, IT-Projekte, Internet-Portale, Nutzwertanalyse, Wirtschaftlichkeit, IT-Outsourcing, Lastenheft, Risikomanagement, Softwareentwicklung, Vertragsgestaltung, UN-Kaufrecht, getacoder.com, Schichtplanung
Die Arbeit untersucht das Modell des projektbasierten Software-Offshorings, insbesondere durch die Nutzung spezialisierter Internet-Plattformen, um IT-Projekte in mittelständischen Unternehmen umzusetzen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Offshorings, Vorgehensmodelle in der Softwareentwicklung, Methoden des Risikomanagements sowie die wirtschaftliche Bewertung und rechtliche Gestaltung solcher Projekte.
Das Ziel ist die Analyse und Bewertung, ob und unter welchen Voraussetzungen spezialisierte Internet-Portale als wirtschaftliche und strategische Offshoring-Variante für mittelständische Unternehmen dienen können.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zu theoretischen Grundlagen und einer Fallstudienanalyse (fiktives Projekt „Schichtplan“) unter Verwendung von Nutzwertanalysen angewandt.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (Recht, Projektmanagement, Softwareentwicklung) definiert und anschließend anhand des Projekts „Schichtplan“ in die Praxis transferiert und analysiert.
Wichtige Begriffe sind Software-Offshoring, Projektmanagement, KMU-geeignete IT-Strategien, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und der Einsatz von Internet-Plattformen als Vermittlungsinstanz.
Es dient als praxisnahes Beispiel für ein typisches Unterstützungsprojekt in einem mittelständischen Unternehmen, das aufgrund begrenzter Budgets von klassischen Offshore-Modellen profitiert, aber dennoch keine kritischen Kernprozesse gefährdet.
Da Indien kein Mitglied des UN-Kaufrechts ist, stellt die Rechtsunsicherheit ein erhebliches Risiko dar, das durch detaillierte vertragliche Regelungen und juristische Beratung minimiert werden muss.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass diese Form des Offshorings eine wirtschaftlich sinnvolle Option darstellt, sofern kein aktiver Geschäftsprozess betroffen ist und ein aktives Risikomanagement betrieben wird.
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