Magisterarbeit, 2003
93 Seiten, Note: 1,9
1 EINLEITUNG
2 DIE EUROPÄISCHE INTEGRATION
2.1 Wirtschaftliche Integration
2.1.1 Die wirtschaftliche Integration - Begriff und Ausprägungen
2.1.2 Stufen der wirtschaftlichen Integration
2.2 Vor- und Nachteile einer Wirtschaftsintegration
2.2.1 Mögliche Vorteile einer wirtschaftlichen Integration
2.2.2 Mögliche Nachteile einer Wirtschaftsintegration
2.3 Etappen der europäischen Integration bis zum heutigen Zeitpunkt
2.3.1 Die frühen Anfänge - erste Annäherung nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Realisierung des Binnenmarktes zum Mauerfall
2.3.2 Beitrittsverhandlungen mit MOE Staaten in der Luxemburg Runde und der Helsinki Runde
2.4 Politische Umsetzung, Grenzen und Konflikte bei der Integration
3 DER WETTBEWERB UND DIE WETTBEWERBSPOLITIK ALS BEISPIEL EINES INTEGRATIONSBEREICHES AUF EUROPÄISCHER EBENE
3.1 Der Wettbewerb - Begriffsklärung und Determinanten
3.1.1 Definition Wettbewerb und Wettbewerbspolitik
3.1.2 Institutionen zur Überwachung des Wettbewerbs
3.1.3 Durch den Wettbewerb beeinflusste makroökonomische Märkte
3.2 Auswirkungen auf den Wettbewerb bei einer weiterergehenden Integration auf Europäischer Ebene
3.2.1 Positive Auswirkungen auf den Wettbewerb der verschiedenen Märkte in Europa
3.2.2 Negative Auswirkungen auf den Wettbewerb der verschiedenen Märkte in Europa
4 DER ARBEITSMARKT UND DIE ARBEITSMARKTPOLITIK ALS BEISPIEL EINES INTEGRATIONSBEREICHES IM EUROPÄISCHEN INTEGRATIONSRAUM
4.1 Der Arbeitsmarkt und seine Determinanten
4.1.1 Definition von Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik
4.1.2 Institutionen zur Überwachung und Regulierung des Arbeitsmarktes
4.2 Lageanalyse
4.2.1 Aktuelle Situation auf dem europäischen Arbeitsmarkt
4.2.2 Maßnahmen und Instrumente zur Erreichung der Ziele der Europäischen Beschäftigungspolitik
4.3 Auswirkungen der Integration der MOE-Staaten auf den Arbeitsmarkt
4.3.1 Arbeitsmarktlage in den MOE- Staaten
4.3.2 Auswirkungen der Integration der MOE-Staaten auf den gesamteuropäischen Arbeitsmarkt
4.4 Ausblick
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomischen Folgen der europäischen Integration, insbesondere in Bezug auf den Wettbewerb sowie die Arbeitsmarktpolitik, und analysiert dabei kritisch die Vor- und Nachteile für die betroffenen Akteure.
3.1.2 Institutionen zur Überwachung des Wettbewerbs
In diesem Punkt werden die Institutionen zur Überwachung des Wettbewerbs im europäischen Integrationsraum aufgezeigt und näher erläutert.
Wie bereits angedeutet, führt die Ausübung der reinen Marktwirtschaft, wie sie sich in der Hochzeit des Kapitalismus im ausgehenden 19. Jahrhundert gezeigt hat, immer zu wettbewerbsbeeinträchtigenden Strategien der Marktteilnehmer (siehe Abb. 1). Dies bedeutet aber im Umkehrschluss, dass die Vorteile der Marktwirtschaft sich in ihr Gegenteil wandeln. Daher ist es die primäre Aufgabe der EU und anderer marktwirtschaftlich orientierter Staaten den Wettbewerb durch ein Regelwerk der Wirtschaftspolitik zu schützen.
Die Abbildung 1 soll einen Überblick über wettbewerbsbeeinträchtigende Strategien geben. Die Aufgabe der Wettbewerbspolitik ist die Kontrolle der wie unten dargestellten horizontalen, vertikalen, rechtlichen, faktischen, externen sowie internen Absprachen. Weiterhin soll eine Behinderung Dritter ausgeschlossen werden, sowie die Unternehmenskonzentration kontrolliert werden. „Je nach dem Grad der Gefährdung des Wettbewerbs und dem wettbewerbspolitischen Vorverständnis können die verschiedenen wettbewerbsbeschränkenden Strategien auf unterschiedliche Art und Weise kontrolliert werden.“ (Gabler Wirtschaftslexikon, CD ROM, 1997).
In einem integrierten Wirtschaftsraum ist es von immenser Bedeutung den Wettbewerb zu erhalten und somit die Vorteile der wirtschaftlichen Integration voll auszunutzen (siehe Punkt 2.2.1). Zweckmäßig hierfür ist die Schaffung überregionaler Institutionen, wie beispielsweise die Europäische Kommission in der Europäischen Union, die als Hüterin des Wettbewerbs fungiert.
1 EINLEITUNG: Darstellung der historischen und politischen Herausforderungen der EU, insbesondere durch die Osterweiterung und die Notwendigkeit, eine wirtschaftliche Integration zu rechtfertigen.
2 DIE EUROPÄISCHE INTEGRATION: Theoretische Grundlagen zu Formen und Stufen der Integration sowie Analyse von Vor- und Nachteilen für die teilnehmenden Staaten.
3 DER WETTBEWERB UND DIE WETTBEWERBSPOLITIK ALS BEISPIEL EINES INTEGRATIONSBEREICHES AUF EUROPÄISCHER EBENE: Untersuchung der Wettbewerbsregeln und der Rolle der Europäischen Kommission bei der Überwachung eines funktionsfähigen Binnenmarktes.
4 DER ARBEITSMARKT UND DIE ARBEITSMARKTPOLITIK ALS BEISPIEL EINES INTEGRATIONSBEREICHES IM EUROPÄISCHEN INTEGRATIONSRAUM: Detaillierte Betrachtung der Arbeitsmarktsituation, der europäischen Beschäftigungspolitik und der Auswirkungen auf den Beitrittsländer.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der Thesen hinsichtlich Wohlfahrtsgewinnen, institutioneller Herausforderungen und der politischen Tragbarkeit einer fortgesetzten Integration.
Europäische Integration, Wirtschaftsintegration, Wettbewerbspolitik, Binnenmarkt, Arbeitsmarktpolitik, EU-Osterweiterung, Europäische Kommission, MOE-Staaten, Strukturreformen, Beschäftigungspolitik, Souveränität, Marktwirtschaft, Handelspolitik, Wettbewerbskontrolle, Integrationsprozess.
Die Arbeit analysiert die Europäische Integration unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Auswirkungen, wobei sie Vor- und Nachteile sowie politische Konsequenzen beleuchtet.
Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Integration an sich, der europäischen Wettbewerbspolitik sowie der Arbeitsmarktpolitik im Kontext der EU-Erweiterung.
Das Ziel besteht darin, zu überprüfen, ob die Idee eines vereinten Europas einen tatsächlichen Nutzen und eine Steigerung der Wohlfahrt für die beteiligten Staaten sowie deren Bevölkerung bewirken kann.
Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die aktuelle Theorien und Sachverhalte aus Politik und Wirtschaft systematisch darstellt und in den Kontext der europäischen Integration setzt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte der Integration, eine detaillierte Analyse des Wettbewerbs als Integrationsbereich und eine Untersuchung des Arbeitsmarktes.
Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Europäische Integration, Wettbewerbspolitik, Binnenmarkt, Arbeitsmarktpolitik und Osterweiterung definiert.
Die MOE-Staaten dienen als Fallbeispiel, um die Auswirkungen der Integration auf die Arbeitsmärkte und die strukturellen Anpassungsprozesse in den neuen Mitgliedstaaten zu verdeutlichen.
Die Kommission wird als zentrale Institution zur Überwachung des Wettbewerbs und als Hüterin der Wettbewerbspolitik betrachtet, die jedoch vor der Herausforderung steht, ihre Mechanismen an die zunehmende Komplexität der EU anzupassen.
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