Forschungsarbeit, 2000
39 Seiten, Note: sehr gut
Die Seminararbeit zielt darauf ab, die Frage zu beantworten, ob die Präsenz von Justizvollzugsanstalten in Vechta vermehrt Furcht vor Kriminalität auslöst. Die Arbeit untersucht die Beziehung zwischen der Wahrnehmung von Strafvollzugseinrichtungen und dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Forschungsfrage auf: Löst die Präsenz von Justizvollzugsanstalten in Vechta vermehrt Furcht vor Kriminalität aus? Der theoretische Hintergrund beleuchtet den Begriff der Kriminalitätsfurcht, ihre Komponenten und verschiedene Erklärungsansätze. Die Kapitel befassen sich auch mit sozialer Wahrnehmung und dem Strafvollzug unter spezifischen Gesichtspunkten, insbesondere mit Vollzugslockerungen, Entlassung und der Rolle des Strafvollzugs in Vechta.
Im Kapitel "Methodisches Vorgehen bei der Datenerhebung" wird die Methodik der Datenerhebung erläutert, einschließlich der Fragestellung, der verwendeten Instrumente und der Stichprobenauswahl. Das Kapitel "Darstellung der Ergebnisse" präsentiert die Ergebnisse der Umfrage in Vechta, die die Kenntnisse der Bevölkerung über die Justizvollzugsanstalten, die wahrgenommene Sicherheit und die Ängste im Zusammenhang mit Haftentlassenen beleuchtet.
Die Kapitel "Ergebnisdiskussion" und "Ausblick" bieten eine Interpretation der Ergebnisse und geben einen Ausblick auf weitere Forschungsansätze und -perspektiven.
Die Schlüsselwörter der Arbeit sind: Kriminalitätsfurcht, Strafvollzug, Justizvollzugsanstalt, Vechta, soziale Wahrnehmung, Sicherheitsgefühl, Viktimisierung, Entlassung, Vollzugslockerungen, Befragung, Datenerhebung.
Die Seminararbeit untersucht, ob Anwohner in Vechta aufgrund der drei innerstädtischen Haftanstalten und möglicher Begegnungen mit Häftlingen verstärkt Angst empfinden.
Obwohl offizielle Stellen betonen, dass Ausbrüche nahezu unmöglich sind, analysiert die Studie die subjektive Wahrnehmung der Sicherheit durch die Bürger.
Da viele Entlassene sich nach ihrer Strafe noch in Vechta aufhalten (z.B. am Bahnhof), untersucht die Arbeit, ob dies das Sicherheitsgefühl der Einwohner beeinträchtigt.
Vollzugslockerungen wie unbegleitete Ausgänge ermöglichen Häftlingen den Aufenthalt in der Stadt, was bei der Bevölkerung zu Skepsis oder Furcht führen kann.
Die Arbeit wertet Vorschläge der Bevölkerung aus, wie das Vertrauen in die Sicherheitseinrichtungen und den Umgang mit Häftlingen verbessert werden kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

